Binocular microscope - 1850-1900 - Frankreich






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Antike Mikroskop aus dem 19. Jahrhundert von Edmund Hartnack aus Frankreich, Seriennummer 253, tragbares Feldmodell mit vollständigem Zubehörsatz und Holzkasten, getestet und funktionsfähig.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Antiques Mikroskop, XIX. Jahrhundert, mit mehreren Zubehörteilen.
Basierend auf der Beschriftung des Bildes ist es ein historisch sehr interessantes Stück. Es ist nicht nur ein generisches Mikroskop, sondern ein Instrument mit einer sehr wichtigen französischen wissenschaftlichen Tradition.
"Hartnack sucr. de G. Oberhaeuser" "Place Dauphine, 21" "Paris"
1. Der Hersteller: Edmund Hartnack
Edmund Hartnack war einer der einflussreichsten Mikroskop-Hersteller des 19. Jahrhunderts. Er trat in die Werkstatt seines Onkels Georges Oberhaeuser (das "G. Oberhaeuser", das du auf dem Schild siehst) in Paris ein und übernahm das Geschäft schließlich 1860. Deshalb steht auf der Platte "sucr." (Nachfolger).
Zeitraum: Ungefähr zwischen 1860 und 1870.
Bedeutung: Hartnack war Pionier in der Einführung von Wasser-Immersionsobjektiven, was die Auflösung erheblich verbesserte. Wissenschaftler von der Größe von Louis Pasteur und Robert Koch verwendeten Mikroskope dieses Herstellers für ihre Entdeckungen über Bakterien.
Standort-Details
Die Adresse Place Dauphine, 21 in Paris war das Herz des Präzisionsinstrumenten-Viertels jener Zeit. Die dort hergestellten Instrumente galten als die "High-End"-Wachstumsstufe der optischen Technologie des 19. Jahrhunderts.
Die Seriennummer Nr. 253, die unten zu sehen ist, ist extrem niedrig im Vergleich zur Gesamtproduktion von Hartnack (die in die Zehntausende ging), was darauf hindeuten könnte, dass es sich um ein Stück aus seinen frühen Jahren als eigenständiger Nachfolger oder um eine spezielle Zubehörserie handeln könnte.
Das Mikroskop
Das Hauptinstrument (das Rohr über dem Dreifuß) ist ein Messingmikroskop. Im Gegensatz zu modernen Modellen mit großen gebogenen Armen neigten sich diese älteren Modelle oft zu einem eher senkrechten und kompakten Design.
Design: Es ist ein portables oder "Feld"-Modell. Der Messingkörper gleitet in eine Halterung zum Fokussieren der Probe.
Basis: Die Tatsache, dass es dreifüßige Beine hat, legt nahe, dass es sich um ein Übergangsmodell oder eine Variante der klassischen Trommelmikroskope handelt (die oft eine geschlossene zylindrische Basis hatten).
Inhalt des Etuis
Das Ensemble scheint sehr vollständig zu sein, was seinen historischen Wert stark erhöht:
Objektive und Okulare: Diese kleinen Messingzylinder vor der Schachtel sind austauschbare Linsen, um verschiedene Vergrößerungen zu erzielen.
Objektträger (Slides): Die rote Metallbox enthält Glasscheiben, auf denen Proben platziert wurden.
Holz-Box: Die Mahagoni- oder Nussholz-Schatulle mit samt- oder samtblauem Innenfutter ist typisch für hochwertige wissenschaftliche Instrumente der viktorianischen Epoche.
Ich habe den Schlüssel zur Box nicht..
Antiques Mikroskop, XIX. Jahrhundert, mit mehreren Zubehörteilen.
Basierend auf der Beschriftung des Bildes ist es ein historisch sehr interessantes Stück. Es ist nicht nur ein generisches Mikroskop, sondern ein Instrument mit einer sehr wichtigen französischen wissenschaftlichen Tradition.
"Hartnack sucr. de G. Oberhaeuser" "Place Dauphine, 21" "Paris"
1. Der Hersteller: Edmund Hartnack
Edmund Hartnack war einer der einflussreichsten Mikroskop-Hersteller des 19. Jahrhunderts. Er trat in die Werkstatt seines Onkels Georges Oberhaeuser (das "G. Oberhaeuser", das du auf dem Schild siehst) in Paris ein und übernahm das Geschäft schließlich 1860. Deshalb steht auf der Platte "sucr." (Nachfolger).
Zeitraum: Ungefähr zwischen 1860 und 1870.
Bedeutung: Hartnack war Pionier in der Einführung von Wasser-Immersionsobjektiven, was die Auflösung erheblich verbesserte. Wissenschaftler von der Größe von Louis Pasteur und Robert Koch verwendeten Mikroskope dieses Herstellers für ihre Entdeckungen über Bakterien.
Standort-Details
Die Adresse Place Dauphine, 21 in Paris war das Herz des Präzisionsinstrumenten-Viertels jener Zeit. Die dort hergestellten Instrumente galten als die "High-End"-Wachstumsstufe der optischen Technologie des 19. Jahrhunderts.
Die Seriennummer Nr. 253, die unten zu sehen ist, ist extrem niedrig im Vergleich zur Gesamtproduktion von Hartnack (die in die Zehntausende ging), was darauf hindeuten könnte, dass es sich um ein Stück aus seinen frühen Jahren als eigenständiger Nachfolger oder um eine spezielle Zubehörserie handeln könnte.
Das Mikroskop
Das Hauptinstrument (das Rohr über dem Dreifuß) ist ein Messingmikroskop. Im Gegensatz zu modernen Modellen mit großen gebogenen Armen neigten sich diese älteren Modelle oft zu einem eher senkrechten und kompakten Design.
Design: Es ist ein portables oder "Feld"-Modell. Der Messingkörper gleitet in eine Halterung zum Fokussieren der Probe.
Basis: Die Tatsache, dass es dreifüßige Beine hat, legt nahe, dass es sich um ein Übergangsmodell oder eine Variante der klassischen Trommelmikroskope handelt (die oft eine geschlossene zylindrische Basis hatten).
Inhalt des Etuis
Das Ensemble scheint sehr vollständig zu sein, was seinen historischen Wert stark erhöht:
Objektive und Okulare: Diese kleinen Messingzylinder vor der Schachtel sind austauschbare Linsen, um verschiedene Vergrößerungen zu erzielen.
Objektträger (Slides): Die rote Metallbox enthält Glasscheiben, auf denen Proben platziert wurden.
Holz-Box: Die Mahagoni- oder Nussholz-Schatulle mit samt- oder samtblauem Innenfutter ist typisch für hochwertige wissenschaftliche Instrumente der viktorianischen Epoche.
Ich habe den Schlüssel zur Box nicht..
