Buntglasfenster - 16th century






Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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16. Jahrhundert Schweizer Bleiglasfenster, 30 × 30 cm, 0,5 cm dick, ca. 700 g, mit Bleiglasmalerei, Szene mit einem römischen Soldaten und einer Figur mit Turban, datiert 1550 und mit Stiftersinnenschriften von Hans Conrad und Hans Jacob Hütter; Zustand: mäßig bis stark gebraucht und mit möglicherweise fehlenden kleinen Teilen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Prachtvolle Scheibe, Bleigasmalerei, datiert 1550, wahrscheinlich Schweiz; der Text im unteren Teil bedeutet für die Scheibe soviel wie: „ Diese Scheibe wurde im Jahr 1550 von den Brüdern Hans Conrad und Hans Jacob Hütter aus der Stadt Schaffhausen in Auftrag gegeben und gestiftet.“
Die Stifterinschriften am unteren Rand benennen die Sponsoren der Glasscheibe und dokumentieren eine persönliche Schenkung. In der Schweiz des 16. Jahrhunderts war es feste Tradition (sogenannte Schenkungsscheiben), dass wohlhabende Bürger, Zünfte oder Amtsträger solche prachtvollen Glasmalereien für Rathäuser, Kirchen oder private Stuben stifteten.
Die Szene zeigt eine biblische oder historische Erzählung. Im Vordergrund agiert ein Soldat in antik wirkender, römischer Rüstung (Tunika und Lorbeerkranz), während im Hintergrund eine Figur mit orientalischem Turban und blauem Gewand zu sehen ist.
Die Scheibe weist einige, teils netzartige Brüche auf. Die Verbleiung wurde mit Sprungbleien im Laufe der Jahre überarbeitet.
Die detaillierte Figurenszene, die namentlich genannten Stifter am unteren Rand (Hans Cunrad und Hans Jacob) sowie die feine Schwarzlotmalerei sind handwerklich von guter Qualität.
Prachtvolle Scheibe, Bleigasmalerei, datiert 1550, wahrscheinlich Schweiz; der Text im unteren Teil bedeutet für die Scheibe soviel wie: „ Diese Scheibe wurde im Jahr 1550 von den Brüdern Hans Conrad und Hans Jacob Hütter aus der Stadt Schaffhausen in Auftrag gegeben und gestiftet.“
Die Stifterinschriften am unteren Rand benennen die Sponsoren der Glasscheibe und dokumentieren eine persönliche Schenkung. In der Schweiz des 16. Jahrhunderts war es feste Tradition (sogenannte Schenkungsscheiben), dass wohlhabende Bürger, Zünfte oder Amtsträger solche prachtvollen Glasmalereien für Rathäuser, Kirchen oder private Stuben stifteten.
Die Szene zeigt eine biblische oder historische Erzählung. Im Vordergrund agiert ein Soldat in antik wirkender, römischer Rüstung (Tunika und Lorbeerkranz), während im Hintergrund eine Figur mit orientalischem Turban und blauem Gewand zu sehen ist.
Die Scheibe weist einige, teils netzartige Brüche auf. Die Verbleiung wurde mit Sprungbleien im Laufe der Jahre überarbeitet.
Die detaillierte Figurenszene, die namentlich genannten Stifter am unteren Rand (Hans Cunrad und Hans Jacob) sowie die feine Schwarzlotmalerei sind handwerklich von guter Qualität.
