Marcel Proust / Philippe Jullian - A la recherche du temps perdu - 1968





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
PROUST (Marcel). À la recherche du temps perdu. Préface d'André Maurois, de l'Académie française. Illustrations de Philippe Jullian. Texte établi sur les manuscrits autographes par Pierre Clarac et André Ferré. Paris, Gallimard / nrf, collection « La Gerbe illustrée », 1968-1969.
Sieben Bände in in-8 (ca. 235 × 160 mm), Verlagseinbände in grünlich-elfenbeinfarbener Volllederausführung, ausgeführt von Babouot nach den Entwürfen von Massin, glatte Rückenteile mit eingefassten Goldzierleisten, geprägte Autorennamen, Titel und Bandzählung, breite Rahmen aus goldenen Linien auf den Deckeln, Monogramm « nrf » in Gold am unteren Rand der Rückendeckel, goldgeprägte Kopffarben, Textilgummischnüre. Ungefähr 458, 528, 390, 485, 466, 489 und 365 Seiten.
Umfassende, illustrierte Ausgabe mit 107 Tafeln außerhalb des Fließtextes von Philippe Jullian, Radierungen mit Radierung und Trockenstichel, gedruckt im Tiefdruckverfahren von der Imprimerie Genèse: Jede Platte trägt den Cuppaffenrahmen der Kupferplatte, dessen Abdruck auch als Relief auf der Rückseite des Blattfadens lesbar ist. Es handelt sich somit um Originalstiche aus den Kupferplatten des Künstlers und nicht um photomechanische Reproduktionen. Text in Baskerville, Schriftgrösse zehn, gedruckt auf vége Saint-Amand der Papeteries Grillet et Féau von der Imprimerie Firmin-Didot. Fertigstellung des Drucks des siebten und letzten Bandes: 15. Oktober 1969.
Exemplar nummeriert 415, wobei die Begründung festhält, dass nur die Exemplare des siebten und letzten Bandes eine Nummer tragen. Vollständig aus sieben Bänden: I. Du côté de chez Swann — II. À l'ombre des jeunes filles en fleurs — III. Le Côté de Guermantes I — IV. Le Côté de Guermantes II (suite) et Sodome et Gomorrhe I — V. Sodome et Gomorrhe II (suite) et La Prisonnière I — VI. La Prisonnière II (suite) et La Fugitive — VII. Le Temps retrouvé. Noten und Tabellen am Ende jedes Bandes.
Eine harmonische Gesamtausgabe von großer innerer Frische, in einer dekorativen Bindung von schöner Haltbarkeit.
Interessieren am Exemplar:
— Philippe Jullian (1919-1987) gehört zu den großen Illustratoren und Biographen des Geschmackes um 1900, Biograf von Robert de Montesquiou — das offenbarteste Vorbild des Baron de Charlus. Seine geistige Nähe zur Proust-Welt macht diese Folge von 107 Tafeln zu einer der grafischen Referenzinterpretationen der Recherche, neben den von Van Dongen.
— Originalstiche, keine Reproduktionen.
— Massin (1925-2020), künstlerischer Leiter von Gallimard, zeichnet hier für die Entwürfe der Einbände verantwortlich. Sein Name ist heute ein eigenständiges Argument bei Sammlern von Typographie und französischem Editorial Design.
— Die Vollleder-Bindung von Babouot, goldgeprägt nach den ursprünglichen Prägeformen, hebt dieses Ensemble deutlich ab von Club-Bindungen in Skivertex oder Kunstleder, die in vergleichbaren Exemplaren kursieren.
— Das Papier vége Saint-Amand und die Baskerville-Schrift Größe zehn bei Firmin-Didot setzen die Fertigung über das übliche Niveau der Epoche und erklären die Frische der Innenräume auch fünfundsiebzig Jahre später.
PROUST (Marcel). À la recherche du temps perdu. Préface d'André Maurois, de l'Académie française. Illustrations de Philippe Jullian. Texte établi sur les manuscrits autographes par Pierre Clarac et André Ferré. Paris, Gallimard / nrf, collection « La Gerbe illustrée », 1968-1969.
Sieben Bände in in-8 (ca. 235 × 160 mm), Verlagseinbände in grünlich-elfenbeinfarbener Volllederausführung, ausgeführt von Babouot nach den Entwürfen von Massin, glatte Rückenteile mit eingefassten Goldzierleisten, geprägte Autorennamen, Titel und Bandzählung, breite Rahmen aus goldenen Linien auf den Deckeln, Monogramm « nrf » in Gold am unteren Rand der Rückendeckel, goldgeprägte Kopffarben, Textilgummischnüre. Ungefähr 458, 528, 390, 485, 466, 489 und 365 Seiten.
Umfassende, illustrierte Ausgabe mit 107 Tafeln außerhalb des Fließtextes von Philippe Jullian, Radierungen mit Radierung und Trockenstichel, gedruckt im Tiefdruckverfahren von der Imprimerie Genèse: Jede Platte trägt den Cuppaffenrahmen der Kupferplatte, dessen Abdruck auch als Relief auf der Rückseite des Blattfadens lesbar ist. Es handelt sich somit um Originalstiche aus den Kupferplatten des Künstlers und nicht um photomechanische Reproduktionen. Text in Baskerville, Schriftgrösse zehn, gedruckt auf vége Saint-Amand der Papeteries Grillet et Féau von der Imprimerie Firmin-Didot. Fertigstellung des Drucks des siebten und letzten Bandes: 15. Oktober 1969.
Exemplar nummeriert 415, wobei die Begründung festhält, dass nur die Exemplare des siebten und letzten Bandes eine Nummer tragen. Vollständig aus sieben Bänden: I. Du côté de chez Swann — II. À l'ombre des jeunes filles en fleurs — III. Le Côté de Guermantes I — IV. Le Côté de Guermantes II (suite) et Sodome et Gomorrhe I — V. Sodome et Gomorrhe II (suite) et La Prisonnière I — VI. La Prisonnière II (suite) et La Fugitive — VII. Le Temps retrouvé. Noten und Tabellen am Ende jedes Bandes.
Eine harmonische Gesamtausgabe von großer innerer Frische, in einer dekorativen Bindung von schöner Haltbarkeit.
Interessieren am Exemplar:
— Philippe Jullian (1919-1987) gehört zu den großen Illustratoren und Biographen des Geschmackes um 1900, Biograf von Robert de Montesquiou — das offenbarteste Vorbild des Baron de Charlus. Seine geistige Nähe zur Proust-Welt macht diese Folge von 107 Tafeln zu einer der grafischen Referenzinterpretationen der Recherche, neben den von Van Dongen.
— Originalstiche, keine Reproduktionen.
— Massin (1925-2020), künstlerischer Leiter von Gallimard, zeichnet hier für die Entwürfe der Einbände verantwortlich. Sein Name ist heute ein eigenständiges Argument bei Sammlern von Typographie und französischem Editorial Design.
— Die Vollleder-Bindung von Babouot, goldgeprägt nach den ursprünglichen Prägeformen, hebt dieses Ensemble deutlich ab von Club-Bindungen in Skivertex oder Kunstleder, die in vergleichbaren Exemplaren kursieren.
— Das Papier vége Saint-Amand und die Baskerville-Schrift Größe zehn bei Firmin-Didot setzen die Fertigung über das übliche Niveau der Epoche und erklären die Frische der Innenräume auch fünfundsiebzig Jahre später.

