KUNISADA • Genji-e • Hibachi ("Der Feuerkorb") • Japanischer Holzschnitt • Ukiyo-e - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)





55 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 139992 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Originale Holzschnitt-Werk aus der Edo-Zeit von Utagawa Kunisada, Hibachi — "The Brazier", ein vertikales ōban-Triptychon in Nishiki-e mit Gold, Gesamtgröße ca. 36 × 75 cm, datiert um 1847–48, in exzellenter Verfassung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Utagawa Kunisada (歌川国貞, 1786–1865)
Titel: Hibachi — „Der Feuerkorb“
Serie: Fūryū haru no kyō (風流春乃興) — „Fashionable Pleasures of the New Year“ / „Elegant Spring Entertainments“
Verleger: Izumiya Ichibei (和泉屋市兵衛), Kansendō
Datum: ca. 1847–48
Format: Vertikaler ōban-Triptychon — drei Blätter, insgesamt ca. 36 x 75 cm
Technik: Nishiki-e (vollfarbige Holzschnitttechnik) mit Gold, umfangreiche Textilmusterung und bokashi-Schattierung
----------------------------------------------------------------------
Zustand: Hervorragende Farbe und Eindruck — kräftig, frisch und gut registriert. Es gibt eine dünne horizontale Falte über jedes Blatt hinweg sowie eine Falte im Randbereich der äußeren Blätter (sichtbar auf den Abbildungen); ansonsten sauber und gut präsentierbar.
Diese Drucke wurden professionell aus einem Edo-Zeit Album restauriert: Die ursprünglichen Albumfaltungen (eine horizontale, eine vertikale) wurden geglättet und die Blätter stabilisiert, sodass das Papier jetzt fest und geschmeidig ist.
----------------------------------------------------------------------
Über den Druck
Ein Innenraum eines Wintertages in einem prächtigen Edo-Haus, und eines der ruhig vollendeten Bijin-ga-Triptychen Kunisadas reifer Jahre. Im Zentrum trägt eine junge Frau ein feines lackiertes Hibachi, dessen Holzkohle im Ascheglühen rot leuchtet, und sie wendet sich herum, blickt über die Schulter, während sie den Raum durchquert — der kleine Kopfwinkel, den Kunisada immer wieder nutzte, um eine ganze Komposition in Bewegung zu setzen. Ihre Begleiterin rechts gestikuliert ihr nach, der Ärmel an den Kinn gehoben, während links eine ranghohe Aufseherin die Fusuma zurückzieht, damit sie durchgeht.
Die Szene ist hier die wirkliche Luxusgabe. Hinter den Figuren zieht sich eine bemalte Yamabuki-Wand (Kerrie) in gelben Böen über einen blassblauen Strom, der von vergoldeten, gittermusterartigen Wolken beflankt wird — ein dekoratives Schema, das jeder Edo-Zuschauer als Tamagawa-Kunstgriff gelesen hätte, der kerria-besetzte Ide no Tamagawa, die bekannteste der Sechs Juwelenflüsse. Gegen diese Kulisse stapelt Kunisada drei komplette Kostüm-Ensembles: ein gedämpftes Pflaumen-auf-Sahne Shibori-Robe, ein rotes und weißes Kimono, übersät mit floralen Rundeln, und ein tiefes Indigo-Gewand mit markanten weißen und blauen Chrysanthemen. DerTitelkartuschen ist nicht frei über dem Bild schwebend, sondern in das Motiv integriert; gedruckt als rotes Papierstück, das an die holzmaserierte Schiebetür rechts geklebt ist — ein kleines Trompe-l’œil, typisch für den Witz dieser Serie.
Die Serie gehört zu dem Trend eleganter, leicht Genji-gefärbter Innenräume, der in den späten 1840er Jahren Kunisadas Output für Izumiya Ichibei dominierte: keine Handlung, keine zu identifizierende Figur, einfach eine Sequenz luxuriöser häuslicher Momente, beobachtet mit enormer Textil-Sophistizierung. Vollständige Triptychons aus der Gruppe sind deutlich seltener als einzelne Blätter — so besitzt etwa das V&A Museum nur das rechte Panel dieses Designs.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Utagawa Kunisada (歌川国貞, 1786–1865)
Titel: Hibachi — „Der Feuerkorb“
Serie: Fūryū haru no kyō (風流春乃興) — „Fashionable Pleasures of the New Year“ / „Elegant Spring Entertainments“
Verleger: Izumiya Ichibei (和泉屋市兵衛), Kansendō
Datum: ca. 1847–48
Format: Vertikaler ōban-Triptychon — drei Blätter, insgesamt ca. 36 x 75 cm
Technik: Nishiki-e (vollfarbige Holzschnitttechnik) mit Gold, umfangreiche Textilmusterung und bokashi-Schattierung
----------------------------------------------------------------------
Zustand: Hervorragende Farbe und Eindruck — kräftig, frisch und gut registriert. Es gibt eine dünne horizontale Falte über jedes Blatt hinweg sowie eine Falte im Randbereich der äußeren Blätter (sichtbar auf den Abbildungen); ansonsten sauber und gut präsentierbar.
Diese Drucke wurden professionell aus einem Edo-Zeit Album restauriert: Die ursprünglichen Albumfaltungen (eine horizontale, eine vertikale) wurden geglättet und die Blätter stabilisiert, sodass das Papier jetzt fest und geschmeidig ist.
----------------------------------------------------------------------
Über den Druck
Ein Innenraum eines Wintertages in einem prächtigen Edo-Haus, und eines der ruhig vollendeten Bijin-ga-Triptychen Kunisadas reifer Jahre. Im Zentrum trägt eine junge Frau ein feines lackiertes Hibachi, dessen Holzkohle im Ascheglühen rot leuchtet, und sie wendet sich herum, blickt über die Schulter, während sie den Raum durchquert — der kleine Kopfwinkel, den Kunisada immer wieder nutzte, um eine ganze Komposition in Bewegung zu setzen. Ihre Begleiterin rechts gestikuliert ihr nach, der Ärmel an den Kinn gehoben, während links eine ranghohe Aufseherin die Fusuma zurückzieht, damit sie durchgeht.
Die Szene ist hier die wirkliche Luxusgabe. Hinter den Figuren zieht sich eine bemalte Yamabuki-Wand (Kerrie) in gelben Böen über einen blassblauen Strom, der von vergoldeten, gittermusterartigen Wolken beflankt wird — ein dekoratives Schema, das jeder Edo-Zuschauer als Tamagawa-Kunstgriff gelesen hätte, der kerria-besetzte Ide no Tamagawa, die bekannteste der Sechs Juwelenflüsse. Gegen diese Kulisse stapelt Kunisada drei komplette Kostüm-Ensembles: ein gedämpftes Pflaumen-auf-Sahne Shibori-Robe, ein rotes und weißes Kimono, übersät mit floralen Rundeln, und ein tiefes Indigo-Gewand mit markanten weißen und blauen Chrysanthemen. DerTitelkartuschen ist nicht frei über dem Bild schwebend, sondern in das Motiv integriert; gedruckt als rotes Papierstück, das an die holzmaserierte Schiebetür rechts geklebt ist — ein kleines Trompe-l’œil, typisch für den Witz dieser Serie.
Die Serie gehört zu dem Trend eleganter, leicht Genji-gefärbter Innenräume, der in den späten 1840er Jahren Kunisadas Output für Izumiya Ichibei dominierte: keine Handlung, keine zu identifizierende Figur, einfach eine Sequenz luxuriöser häuslicher Momente, beobachtet mit enormer Textil-Sophistizierung. Vollständige Triptychons aus der Gruppe sind deutlich seltener als einzelne Blätter — so besitzt etwa das V&A Museum nur das rechte Panel dieses Designs.

