Eine Terrakotta-Skulptur - Bankoni - Bamana - Mali (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Terrakotta-Skulptur, Bankoni-Stil
Mali, südliche Niger-Region
Terrakotta
Die hoch aufragende Terrakotta-Skulptur erhebt sich von einem breiten, leicht gebogenen Sockel zu einem außergewöhnlich schlanken, säulenartigen Rumpf. Ringförmige Rillen artikulieren den unteren Abschnitt und den Übergang zum langen Hals. Oben darauf verdichtet sich die Komposition zu einer komplexen Struktur skulpturaler Formen: menschenähnliche Köpfe oder Fragmenten von Figuren, knospenähnliche Vorsprünge und organisch verflochtene Volumen scheinen ineinandergreifen. Die helle, poröse Oberfläche mit rötlichen Einschlüsse behält die Körnigkeit des gebrannten Tons bei. Die Spannung zwischen strenger Vertikalität und dem dynamisch krönenden Element verleiht dem Werk eine beinahe architektonische Monumentalität.
Die Zuschreibung zum Bankoni-Stil bezieht sich auf eine archäologische Terrakotta-Tradition in Mali, benannt nach einer Fundstelle in der Nähe von Bamako. Der Begriff bezeichnet heute eine größere Gruppe figürlicher Arbeiten, die sich in erster Linie durch verlängerte Proportionen und stark stilisierte Körperformen auszeichnen; diese Werke datieren überwiegend auf das 11.–16. Jahrhundert.
Allerdings sollte eine direkte Gleichsetzung dieser archäologischen Werke mit historisch jüngerer Bamana-Kunst mit Vorsicht erfolgen. Zwar liegt das Verbreitungsgebiet teilweise in Regionen, die heute von Bamana-Völkern bewohnt sind, doch Identität und rituelle Funktion der ursprünglichen Erzeuger bleiben oft unklar. Die ungewöhnliche mehrteilige Struktur des vorliegenden Stücks deutet auf einen zeremoniellen oder symbolischen Kontext hin, auch wenn seine ursprüngliche Bedeutung aus der Form allein nicht eindeutig abgeleitet werden kann.
Literatur (Auswahl):
Hélène Leloup: Terres cuites de la boucle du Niger et alentour. 1986.
Alisa LaGamma (Hrsg.): Sahel: Art and Empires on the Shores of the Sahara. New York 2020.
Bernard de Grunne / Kristina Van Dyke: Mande: Ancient Treasures. 2016.
Einige Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf publizierten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22511
"Ich glaube, dass der Import aller Kunstobjekte aus Afrika—egal, ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, jetzt HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution von Kulturgut drei Jahre, nachdem die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates Kenntnis über den Verbleib des Objekts und die Identität seines Besitzers erlangen, verjährt.
Alle Bronze- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang-Jaenicke-Gallery ausgestellt worden. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocationsprojekt) beschäftigt haben, kennen unser Werk, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns unter anderem in unserer Dependence in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall in der Vergangenheit gab es Restitutionsansprüche gegen private Einrichtungen wie die Wolfgang-Jaenicke-Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Ausnutzung aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Terrakotta-Skulptur, Bankoni-Stil
Mali, südliche Niger-Region
Terrakotta
Die hoch aufragende Terrakotta-Skulptur erhebt sich von einem breiten, leicht gebogenen Sockel zu einem außergewöhnlich schlanken, säulenartigen Rumpf. Ringförmige Rillen artikulieren den unteren Abschnitt und den Übergang zum langen Hals. Oben darauf verdichtet sich die Komposition zu einer komplexen Struktur skulpturaler Formen: menschenähnliche Köpfe oder Fragmenten von Figuren, knospenähnliche Vorsprünge und organisch verflochtene Volumen scheinen ineinandergreifen. Die helle, poröse Oberfläche mit rötlichen Einschlüsse behält die Körnigkeit des gebrannten Tons bei. Die Spannung zwischen strenger Vertikalität und dem dynamisch krönenden Element verleiht dem Werk eine beinahe architektonische Monumentalität.
Die Zuschreibung zum Bankoni-Stil bezieht sich auf eine archäologische Terrakotta-Tradition in Mali, benannt nach einer Fundstelle in der Nähe von Bamako. Der Begriff bezeichnet heute eine größere Gruppe figürlicher Arbeiten, die sich in erster Linie durch verlängerte Proportionen und stark stilisierte Körperformen auszeichnen; diese Werke datieren überwiegend auf das 11.–16. Jahrhundert.
Allerdings sollte eine direkte Gleichsetzung dieser archäologischen Werke mit historisch jüngerer Bamana-Kunst mit Vorsicht erfolgen. Zwar liegt das Verbreitungsgebiet teilweise in Regionen, die heute von Bamana-Völkern bewohnt sind, doch Identität und rituelle Funktion der ursprünglichen Erzeuger bleiben oft unklar. Die ungewöhnliche mehrteilige Struktur des vorliegenden Stücks deutet auf einen zeremoniellen oder symbolischen Kontext hin, auch wenn seine ursprüngliche Bedeutung aus der Form allein nicht eindeutig abgeleitet werden kann.
Literatur (Auswahl):
Hélène Leloup: Terres cuites de la boucle du Niger et alentour. 1986.
Alisa LaGamma (Hrsg.): Sahel: Art and Empires on the Shores of the Sahara. New York 2020.
Bernard de Grunne / Kristina Van Dyke: Mande: Ancient Treasures. 2016.
Einige Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf publizierten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22511
"Ich glaube, dass der Import aller Kunstobjekte aus Afrika—egal, ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, jetzt HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution von Kulturgut drei Jahre, nachdem die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates Kenntnis über den Verbleib des Objekts und die Identität seines Besitzers erlangen, verjährt.
Alle Bronze- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang-Jaenicke-Gallery ausgestellt worden. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocationsprojekt) beschäftigt haben, kennen unser Werk, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns unter anderem in unserer Dependence in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall in der Vergangenheit gab es Restitutionsansprüche gegen private Einrichtungen wie die Wolfgang-Jaenicke-Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Ausnutzung aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
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