Eine Terrakotta-Skulptur - Sokoto - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Sokoto Terrakotta
Sammelort Kaduna-Region, Nigeria
Terrakotta
Incl. Stativ
Die schlanke, fast vollständig geschlossene Figur ist durch eine bemerkenswerte Gelassenheit gekennzeichnet. Die schmalen Arme ragen kaum aus dem verlängerten, spärlich gegliederten Körper hervor; sie folgen den Seiten wie lineare Grenzmarkierungen der plastischen Masse. Darauf erhebt sich ein überproportional großer, ovaler Kopf mit einer hohen Stirn, tieferLiegenden Augen, einer kurzen Nase und einem kleinen, leicht geöffneten Mund. Die zurückhaltende Modellierung verleiht dem Gesicht einen eingesunkenen, beinahe introspektiven Ausdruck. Unregelmäßige rötlich-braune Töne, Mineralablagerungen und geglättete Stellen beleben die körnige Oberfläche des gebrannten Tons.
Die Arbeit wird dem Sokoto-Komplex Nord-Nigerias zugeschrieben, einer archäologischen Terrakotta-Tradition, benannt nach Funden in der weiteren Sokoto-Region. Vergleichbare Skulpturen entstanden etwa zwischen 500 v. Chr. und 200 n. Chr. Abgerundete oder ovale Köpfe, die größer als der Körper sind, sowie klar definierte Gesichtszüge sind oft charakteristisch.
Sokoto, Katsina und Nok bilden keine einheitliche „Kultur“, sondern beziehen sich vielmehr auf unterschiedliche archäologische Fund- und Stilkomplexe des vorislamischen Nigeria. Ihre Beziehungen zueinander sind Gegenstand der laufenden Forschung. Gerade weil zahlreiche Terrakotten ohne dokumentierten Grabungszusammenhang bekannt geworden sind, bleiben ursprüngliche Funktion und Bedeutung oft unklar. Die vorliegende Figur ist daher besonders eindrucksvoll als Zeugnis einer frühen, souveränen Konzeption des menschlichen Körpers: monumental im Eindruck, formal jedoch auf das Wesentliche verdichtet.
Literatur (Auswahl)
Bernard de Grunne: The Birth of Art in Black Africa: Nok Statuary in Nigeria. Paris/Luxembourg 1998.
Bernard Fagg: Nok Terracottas. Lagos 1977.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventarnummer MAZ22596
Informant Amadou
"Ich bin der Überzeugung, dass der Import aller Kunstgegenstände aus Afrika—ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums zu Berlin, jetzt HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach dem UNESCO-Übereinkommen von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnisnahme des Ortes des Objekts und der Identität seines Besitzers durch die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates verstrichen.
Alle Bronze- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Rückgabe-Recherchen (Translocationsprojekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Zudem wurde die Nationalkommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall gab es in der Vergangenheit Rückgabeansprüche gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größter Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftauchen, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Sokoto Terrakotta
Sammelort Kaduna-Region, Nigeria
Terrakotta
Incl. Stativ
Die schlanke, fast vollständig geschlossene Figur ist durch eine bemerkenswerte Gelassenheit gekennzeichnet. Die schmalen Arme ragen kaum aus dem verlängerten, spärlich gegliederten Körper hervor; sie folgen den Seiten wie lineare Grenzmarkierungen der plastischen Masse. Darauf erhebt sich ein überproportional großer, ovaler Kopf mit einer hohen Stirn, tieferLiegenden Augen, einer kurzen Nase und einem kleinen, leicht geöffneten Mund. Die zurückhaltende Modellierung verleiht dem Gesicht einen eingesunkenen, beinahe introspektiven Ausdruck. Unregelmäßige rötlich-braune Töne, Mineralablagerungen und geglättete Stellen beleben die körnige Oberfläche des gebrannten Tons.
Die Arbeit wird dem Sokoto-Komplex Nord-Nigerias zugeschrieben, einer archäologischen Terrakotta-Tradition, benannt nach Funden in der weiteren Sokoto-Region. Vergleichbare Skulpturen entstanden etwa zwischen 500 v. Chr. und 200 n. Chr. Abgerundete oder ovale Köpfe, die größer als der Körper sind, sowie klar definierte Gesichtszüge sind oft charakteristisch.
Sokoto, Katsina und Nok bilden keine einheitliche „Kultur“, sondern beziehen sich vielmehr auf unterschiedliche archäologische Fund- und Stilkomplexe des vorislamischen Nigeria. Ihre Beziehungen zueinander sind Gegenstand der laufenden Forschung. Gerade weil zahlreiche Terrakotten ohne dokumentierten Grabungszusammenhang bekannt geworden sind, bleiben ursprüngliche Funktion und Bedeutung oft unklar. Die vorliegende Figur ist daher besonders eindrucksvoll als Zeugnis einer frühen, souveränen Konzeption des menschlichen Körpers: monumental im Eindruck, formal jedoch auf das Wesentliche verdichtet.
Literatur (Auswahl)
Bernard de Grunne: The Birth of Art in Black Africa: Nok Statuary in Nigeria. Paris/Luxembourg 1998.
Bernard Fagg: Nok Terracottas. Lagos 1977.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventarnummer MAZ22596
Informant Amadou
"Ich bin der Überzeugung, dass der Import aller Kunstgegenstände aus Afrika—ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums zu Berlin, jetzt HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach dem UNESCO-Übereinkommen von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnisnahme des Ortes des Objekts und der Identität seines Besitzers durch die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates verstrichen.
Alle Bronze- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Rückgabe-Recherchen (Translocationsprojekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Zudem wurde die Nationalkommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall gab es in der Vergangenheit Rückgabeansprüche gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größter Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftauchen, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
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