Eine Terrakotta-Skulptur - Nok - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nok Terracotta - Sitzende Figur
Kaduna-Region, Nigeria
Terracotta
Incl Stativ
Diese kompakte Terracotta zeigt eine sitzende Figur mit bemerkenswerter innerer Spannung. Der Oberkörper, nach vorn geneigt, erhebt sich über die gekrümmten Beine; die Arme reichen zu den Knien und verdichten die Figur zu einer fast geschlossenen Silhouette. Der unverhältnismäßig große Kopf wird von einer kappenförmigen Frisur oder Kopfbedeckung eingerahmt. Enge, scharf konturierte Augen, kräftige Lippen und eine breit modellierte Nase verleihen dem Gesicht einen ernsten, introspektiven Ausdruck. Mehrere parallele Rillen am Hals, an den Handgelenken und Fußknöcheln könnten Schmuck oder Körperschmuck darstellen. Die körnige, rot-ockerfarbene Oberfläche bewahrt Reste von Alterung und Ablagerungen; der untere Teil des Gesichts weist einen alten Bruch auf.
Stilistisch gehört die Figur zur Nok-Kultur Zentral-Nigerias, deren archäologische Stätten überwiegend im heutigen Kaduna-Staat und dem Jos-Plateau liegen. Nok-Terrakottafiguren gehören zu den ältesten bekannten Großplastik-Traditionen in Subsahara-Afrika. Charakteristisch sind überdimensionierte Köpfe, sorgfältig gearbeitete Frisuren und Ornamentik sowie oft durchbohrte Augen.
Trotz aktueller archäologischer Forschungen bleibt die Bedeutung solcher Figuren weitgehend unklar. Ihre nuancierten Posen und individuellen Merkmale deuten jedoch auf eine komplexe visuelle Sprache hin, deren soziale oder rituelle Funktion ohne sicheren Ausgrabungskontext nicht präzise bestimmt werden kann.
Ausgewählte Literatur:
Breunig, Peter (Hrsg.): Nok. African Sculpture in Archaeological Context. Frankfurt 2013.
Rupp, Nicole / Breunig, Peter / Kahlheber, Stefanie: “Exploring the Nok Enigma”, Antiquity 82, 2008.
Fagg, Bernard: Nok Terracottas. London/Lagos 1977.
Ein Teil der Informationen wird von künstlicher Intelligenz erzeugt und basiert auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr. MAZ22660
Informant Amadou
Rechtlicher Rahmen
Nach dem UNESCO-Übereinkommen von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnisnahme des Objekts durch die Behörden des Herkunftsstaates hinsichtlich Fundort und Eigentümer-Identität verjährt.
Alle angebotenen Bronzewaren und Terrakotta-Güter sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Galerie ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv an Restitutionsforschungen (Translokationsprojekt) beteiligt haben, sind über unsere Arbeit informiert, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Des Weiteren wurde die Nationalkommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. Von Seiten privater Institutionen wie der Wolfgang Jaenicke Galerie hat es bisher niemals Restitutionsforderungen gegeben.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen überprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Nok Terracotta - Sitzende Figur
Kaduna-Region, Nigeria
Terracotta
Incl Stativ
Diese kompakte Terracotta zeigt eine sitzende Figur mit bemerkenswerter innerer Spannung. Der Oberkörper, nach vorn geneigt, erhebt sich über die gekrümmten Beine; die Arme reichen zu den Knien und verdichten die Figur zu einer fast geschlossenen Silhouette. Der unverhältnismäßig große Kopf wird von einer kappenförmigen Frisur oder Kopfbedeckung eingerahmt. Enge, scharf konturierte Augen, kräftige Lippen und eine breit modellierte Nase verleihen dem Gesicht einen ernsten, introspektiven Ausdruck. Mehrere parallele Rillen am Hals, an den Handgelenken und Fußknöcheln könnten Schmuck oder Körperschmuck darstellen. Die körnige, rot-ockerfarbene Oberfläche bewahrt Reste von Alterung und Ablagerungen; der untere Teil des Gesichts weist einen alten Bruch auf.
Stilistisch gehört die Figur zur Nok-Kultur Zentral-Nigerias, deren archäologische Stätten überwiegend im heutigen Kaduna-Staat und dem Jos-Plateau liegen. Nok-Terrakottafiguren gehören zu den ältesten bekannten Großplastik-Traditionen in Subsahara-Afrika. Charakteristisch sind überdimensionierte Köpfe, sorgfältig gearbeitete Frisuren und Ornamentik sowie oft durchbohrte Augen.
Trotz aktueller archäologischer Forschungen bleibt die Bedeutung solcher Figuren weitgehend unklar. Ihre nuancierten Posen und individuellen Merkmale deuten jedoch auf eine komplexe visuelle Sprache hin, deren soziale oder rituelle Funktion ohne sicheren Ausgrabungskontext nicht präzise bestimmt werden kann.
Ausgewählte Literatur:
Breunig, Peter (Hrsg.): Nok. African Sculpture in Archaeological Context. Frankfurt 2013.
Rupp, Nicole / Breunig, Peter / Kahlheber, Stefanie: “Exploring the Nok Enigma”, Antiquity 82, 2008.
Fagg, Bernard: Nok Terracottas. London/Lagos 1977.
Ein Teil der Informationen wird von künstlicher Intelligenz erzeugt und basiert auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr. MAZ22660
Informant Amadou
Rechtlicher Rahmen
Nach dem UNESCO-Übereinkommen von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnisnahme des Objekts durch die Behörden des Herkunftsstaates hinsichtlich Fundort und Eigentümer-Identität verjährt.
Alle angebotenen Bronzewaren und Terrakotta-Güter sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Galerie ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv an Restitutionsforschungen (Translokationsprojekt) beteiligt haben, sind über unsere Arbeit informiert, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Des Weiteren wurde die Nationalkommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. Von Seiten privater Institutionen wie der Wolfgang Jaenicke Galerie hat es bisher niemals Restitutionsforderungen gegeben.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen überprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
