Eine Bronzemaske. - Ife - Nigeria






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Bronzemaske mit dem Titel "A bronze mask" aus Ife, Nigeria, in Kupferlegierung mit Stand, 3,2 kg schwer, 29 cm hoch, in fairer Erhaltung und original.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ife-Maske aus Kupferlegierung
Nigeria, Ife-Tradition
Kupferlegierung ("Bronze")
Incl Stand
Mit ihrer nahezu perfekten ovalen Form strahlt das Gesicht eine gelassene, fast ätherische Präsenz aus. Die sanft modellierten Wangen, mandelförmige Augen, sanft geschwungene Lippen und die naturalistisch dargestellte Nase stehen in charakteristischer Proportion zu den außergewöhnlich feinen, vertikalen Linien, die Stirn und Gesicht bedecken. Zahlreiche kleine Perforationen folgen der Haarlinie, Schläfen und dem Mundbereich; sie mochten ehemals Attribute tragen, die heute verloren gegangen sind. Die dunkelbraune Oberfläche, an manchen Stellen oxidiert und grünlich gefärbt, verleiht dem Metall eine subtile Tiefenwirkung.
Stilistisch weist das Werk auf die höfische Kunst von Ile-Ife hin, dem religiösen und dynastischen Zentrum der Yoruba im heutigen Südwest-Nigeria. Zwischen grob geschätzt dem 12. und 15. Jahrhundert wurden dort außergewöhnlich naturalistische Porträts in Terrakotta und Kupferlegierungen produziert. Vertikale Gesichts Linien gehören zu den definierenden Elementen dieser Bildhauerkunst und werden u. a. als Scarifikation oder Symbole höfischer Darstellung interpretiert.
Metallköpfe und Masken aus Ife sind mit königlichen und gedenkenden Kontexten assoziiert; ihre genaue Funktion ist jedoch nicht immer sicher. Eine berühmte Kupfermaske aus dem Palast des Ooni wird traditionell mit Obalufon II in Verbindung gebracht. Daher sollte die Bezeichnung "Region Benin City" für dieses Objekt getrennt von seiner stilistischen Zuordnung zu Ife betrachtet und durch Provenienz- oder Materialanalyse verifiziert werden.
Literatur (Auswahl):
Willett, Frank: The Art of Ife, London 2004.
Drewal, Henry J. / Schildkrout, Enid (Hrsg.): Kingdom of Ife: Sculptures from West Africa, London 2010.
Eyo, Ekpo / Willett, Frank: Treasures of Ancient Nigeria, New York 1980.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22759
"Ich bin der Ansicht, dass der Import aller Kunstgegenstände aus Afrika—ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, heute HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnisnahme durch die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates über Ort des Objekts und Identität des Besitzers verjährt.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang-Jaenicke-Galerie ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Institutionen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, sind unserer Arbeit bekannt, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall zuvor gab es Restitutionsansprüche gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, laden wir Sie ein, mit uns Kontakt aufzunehmen. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Ife-Maske aus Kupferlegierung
Nigeria, Ife-Tradition
Kupferlegierung ("Bronze")
Incl Stand
Mit ihrer nahezu perfekten ovalen Form strahlt das Gesicht eine gelassene, fast ätherische Präsenz aus. Die sanft modellierten Wangen, mandelförmige Augen, sanft geschwungene Lippen und die naturalistisch dargestellte Nase stehen in charakteristischer Proportion zu den außergewöhnlich feinen, vertikalen Linien, die Stirn und Gesicht bedecken. Zahlreiche kleine Perforationen folgen der Haarlinie, Schläfen und dem Mundbereich; sie mochten ehemals Attribute tragen, die heute verloren gegangen sind. Die dunkelbraune Oberfläche, an manchen Stellen oxidiert und grünlich gefärbt, verleiht dem Metall eine subtile Tiefenwirkung.
Stilistisch weist das Werk auf die höfische Kunst von Ile-Ife hin, dem religiösen und dynastischen Zentrum der Yoruba im heutigen Südwest-Nigeria. Zwischen grob geschätzt dem 12. und 15. Jahrhundert wurden dort außergewöhnlich naturalistische Porträts in Terrakotta und Kupferlegierungen produziert. Vertikale Gesichts Linien gehören zu den definierenden Elementen dieser Bildhauerkunst und werden u. a. als Scarifikation oder Symbole höfischer Darstellung interpretiert.
Metallköpfe und Masken aus Ife sind mit königlichen und gedenkenden Kontexten assoziiert; ihre genaue Funktion ist jedoch nicht immer sicher. Eine berühmte Kupfermaske aus dem Palast des Ooni wird traditionell mit Obalufon II in Verbindung gebracht. Daher sollte die Bezeichnung "Region Benin City" für dieses Objekt getrennt von seiner stilistischen Zuordnung zu Ife betrachtet und durch Provenienz- oder Materialanalyse verifiziert werden.
Literatur (Auswahl):
Willett, Frank: The Art of Ife, London 2004.
Drewal, Henry J. / Schildkrout, Enid (Hrsg.): Kingdom of Ife: Sculptures from West Africa, London 2010.
Eyo, Ekpo / Willett, Frank: Treasures of Ancient Nigeria, New York 1980.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22759
"Ich bin der Ansicht, dass der Import aller Kunstgegenstände aus Afrika—ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, heute HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnisnahme durch die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates über Ort des Objekts und Identität des Besitzers verjährt.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang-Jaenicke-Galerie ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Institutionen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, sind unserer Arbeit bekannt, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall zuvor gab es Restitutionsansprüche gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unklarheiten auftreten, laden wir Sie ein, mit uns Kontakt aufzunehmen. Jede Angelegenheit wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
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Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
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- Vollständige Widerrufsbelehrung
