Eine Bronzeskulptur - Benin - Nigeria






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Bronzeskulptur mit dem Titel 'A bronze sculpture' aus dem Königreich Benin in Nigeria, Benin-Kultur, 660 g schwer, 11 cm hoch und 24 cm tief, in fairen Zustand, authentisch/original, ohne Ständer, Provenienz aus der Wolfgang Jaenicke Gallery-Sammlung seit 2001.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fischförmige, mit Deckel versehene Schatulle aus Kupferlegierung
Königreich Benin, Region Benin City, Nigeria
Kupferlegierung („Bronze“)
Die gegossene Schachtel nimmt die vollständige Form eines Fisches an. Ihr gedrungenes Körperprofil ist in zwei passgenaue Hälften geteilt; der obere Teil bildet den abnehmbaren Deckel. Fein gestanzte und gravierte Schuppen bedecken den Rücken, während Flossen und gegabelter Schwanz durch linienartige Einschnitte betont werden. Das kreisrunde Auge und der weite Mund verleihen dem Wesen eine fast wachsame Präsenz. Ein bogig geformter Griff auf dem Rücken verbindet die skulpturale Form mit dem funktionalen Gefäß. Die unregelmäßige grün-bräunliche Patina verstärkt den Eindruck von Materialdichte und historischem Gebrauch.
Formal und ikonographisch gehört das Objekt zur Metallkunst-Tradition des historischen Königreichs Benin, dessen Zentrum sich im heutigen Benin City im Süden Nigerias befand. Die hochentwickelte Umlenkung der Bronzegusskunst in der Edo-Periode wurde weitgehend von spezialisierten Hofzünften ausgeübt und war eng mit der Darstellung des Oba, des Königs von Benin, verknüpft.
Fisch—insbesondere der amphibische Welse oder Wels—besitzt in Benins höfischer Bildsprache eine besondere Bedeutung. Als Wesen zwischen Wasser und Land symbolisieren sie die Überschreitung von Grenzen und die Verbindung des Oba zu Olokun, der Gottheit des Meeres, von Reichtum und übernatürlichen Kräften. In dieser Form verschmelzen alltägliche Funktion und kosmologische Metapher zu einem Gefäß, das sowohl kostbar als auch symbolisch aufgeladen ist.
Literatur (Auswahl):
Ezra, Kate: Royal Art of Benin: The Perls Collection, New York 1992.
Barley, Nigel: The Art of Benin, London 2010.
Ben-Amos, Paula Girshick: The Art of Benin, London 1995.
Einige Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar Nr. MAZ22776
"Ich glaube, dass die Einfuhr aller Kunstgegenstände aus Afrika—ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, heute HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution kultureller Eigentümer drei Jahre nach dem Zeitpunkt, zu dem die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates Kenntnis über den Verbleib des Objekts und die Identität des Besitzers erlangen, verjähren.
Alle Bronzen- und Terracotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocationsprojekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns neben anderen Orten in unserem Standort Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die National Commission for Museums and Monuments (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem der bisherigen Fälle gab es Restitutionsforderungen gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, Kontakt mit uns aufzunehmen. Jeder Fall wird sorgfältig mit allen verfügbaren Mitteln geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Fischförmige, mit Deckel versehene Schatulle aus Kupferlegierung
Königreich Benin, Region Benin City, Nigeria
Kupferlegierung („Bronze“)
Die gegossene Schachtel nimmt die vollständige Form eines Fisches an. Ihr gedrungenes Körperprofil ist in zwei passgenaue Hälften geteilt; der obere Teil bildet den abnehmbaren Deckel. Fein gestanzte und gravierte Schuppen bedecken den Rücken, während Flossen und gegabelter Schwanz durch linienartige Einschnitte betont werden. Das kreisrunde Auge und der weite Mund verleihen dem Wesen eine fast wachsame Präsenz. Ein bogig geformter Griff auf dem Rücken verbindet die skulpturale Form mit dem funktionalen Gefäß. Die unregelmäßige grün-bräunliche Patina verstärkt den Eindruck von Materialdichte und historischem Gebrauch.
Formal und ikonographisch gehört das Objekt zur Metallkunst-Tradition des historischen Königreichs Benin, dessen Zentrum sich im heutigen Benin City im Süden Nigerias befand. Die hochentwickelte Umlenkung der Bronzegusskunst in der Edo-Periode wurde weitgehend von spezialisierten Hofzünften ausgeübt und war eng mit der Darstellung des Oba, des Königs von Benin, verknüpft.
Fisch—insbesondere der amphibische Welse oder Wels—besitzt in Benins höfischer Bildsprache eine besondere Bedeutung. Als Wesen zwischen Wasser und Land symbolisieren sie die Überschreitung von Grenzen und die Verbindung des Oba zu Olokun, der Gottheit des Meeres, von Reichtum und übernatürlichen Kräften. In dieser Form verschmelzen alltägliche Funktion und kosmologische Metapher zu einem Gefäß, das sowohl kostbar als auch symbolisch aufgeladen ist.
Literatur (Auswahl):
Ezra, Kate: Royal Art of Benin: The Perls Collection, New York 1992.
Barley, Nigel: The Art of Benin, London 2010.
Ben-Amos, Paula Girshick: The Art of Benin, London 1995.
Einige Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar Nr. MAZ22776
"Ich glaube, dass die Einfuhr aller Kunstgegenstände aus Afrika—ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, heute HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution kultureller Eigentümer drei Jahre nach dem Zeitpunkt, zu dem die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates Kenntnis über den Verbleib des Objekts und die Identität des Besitzers erlangen, verjähren.
Alle Bronzen- und Terracotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocationsprojekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns neben anderen Orten in unserem Standort Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die National Commission for Museums and Monuments (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem der bisherigen Fälle gab es Restitutionsforderungen gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie begegnet diesen strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, Kontakt mit uns aufzunehmen. Jeder Fall wird sorgfältig mit allen verfügbaren Mitteln geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
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Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
