Eine Bronzeskulptur - Benin - Nigeria






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Bronzeskulptur aus Nigeria, Benin-Kultur, Titel 'A bronze sculpture', Original/official, 1,2 kg, Höhe 13 cm, Tiefe 18 cm, Herkunft Benin City-Region.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Vogelförmige, deckelverdeckte Box aus Kupferlegierung
Königreich Benin, Benin-Stadt-Region, Nigeria
Kupferlegierung („Bronze“)
Gegossen in der Form eines Wasservogels verbindet diese Box skulpturale Einheit mit funktionaler Präzision. Der voluminöse, ruhige Körper öffnet sich entlang einer durchgehenden Nut; die obere Hälfte mit Hals, Kopf und Flügeln bildet den Deckel. Ein dichtes Netz fein gravierter, hakennetzähnlicher Linien bedeckt nahezu die gesamte Oberfläche und übertragen das Gefieder in ein rhythmisches Ornament. Der lange Schnabel, das konzentrierte Auge und die aufrechte Federhaube verleihen dem Vogel eine still wache Aufmerksamkeit. Die dunkelbraune Patina, teilweise grün oxidiert, betont den dreidimensionalen Effekt der Gravuren.
Dieses Gefäß gehört zur Tradition höfischer Metallverarbeitung des historischen Königreichs Benin, dessen politisches und künstlerisches Zentrum im heutigen Benin City lag. Ähnliche vogelartige Deckelfässer aus Messing werden der Edo-Region und den spezialisierten Metallgussmeistern der königlichen Ìgùn Ẹ́rọ̀nwwọ̀n-Zunft zugeschrieben. Eine eng verwandte Typologie ist im Metropolitan Museum als „Lidded Bird Vessel“ gelistet.
Vögel besitzen in beninischer Bildsprache vielschichtige Bedeutungen. Bestimmte Vogel-Darstellungen könnten prophetische Kräfte verkörpern und die Vermittlung zwischen dem Sichtbaren und dem Spirituellen symbolisieren; der ahianmwen-oro, der „Vogel der Prophezeiung“, stand eng im Zusammenhang mit höfischen Zeremonien und der übernatürlichen Autorität des Oba.
Literatur (Auswahl)
Ben-Amos, Paula Girshick: The Art of Benin, London 1995.
Ezra, Kate: Royal Art of Benin: The Perls Collection, New York 1992.
Ben-Amos, Paula Girshick: Art, Innovation, and Politics in Eighteenth-Century Benin, Bloomington 1999.
Einige Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22791
„Ich glaube, der Import aller Kunstgegenstände aus Afrika – ob Kopien oder Originale – sollte verboten werden, um Afrika zu schützen.“ Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, jetzt HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Unter der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnis des Standorts des Objekts und der Identität seines Besitzers verjährt. Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten wurden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang-Jaenicke-Galerie ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns auch in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Außerdem wurde die Nationalkommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem der vergangenen Fälle gab es Restitutionsansprüche gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie geht diese strukturellen Herausforderungen mit einer Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation an. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jeder Fall wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Vogelförmige, deckelverdeckte Box aus Kupferlegierung
Königreich Benin, Benin-Stadt-Region, Nigeria
Kupferlegierung („Bronze“)
Gegossen in der Form eines Wasservogels verbindet diese Box skulpturale Einheit mit funktionaler Präzision. Der voluminöse, ruhige Körper öffnet sich entlang einer durchgehenden Nut; die obere Hälfte mit Hals, Kopf und Flügeln bildet den Deckel. Ein dichtes Netz fein gravierter, hakennetzähnlicher Linien bedeckt nahezu die gesamte Oberfläche und übertragen das Gefieder in ein rhythmisches Ornament. Der lange Schnabel, das konzentrierte Auge und die aufrechte Federhaube verleihen dem Vogel eine still wache Aufmerksamkeit. Die dunkelbraune Patina, teilweise grün oxidiert, betont den dreidimensionalen Effekt der Gravuren.
Dieses Gefäß gehört zur Tradition höfischer Metallverarbeitung des historischen Königreichs Benin, dessen politisches und künstlerisches Zentrum im heutigen Benin City lag. Ähnliche vogelartige Deckelfässer aus Messing werden der Edo-Region und den spezialisierten Metallgussmeistern der königlichen Ìgùn Ẹ́rọ̀nwwọ̀n-Zunft zugeschrieben. Eine eng verwandte Typologie ist im Metropolitan Museum als „Lidded Bird Vessel“ gelistet.
Vögel besitzen in beninischer Bildsprache vielschichtige Bedeutungen. Bestimmte Vogel-Darstellungen könnten prophetische Kräfte verkörpern und die Vermittlung zwischen dem Sichtbaren und dem Spirituellen symbolisieren; der ahianmwen-oro, der „Vogel der Prophezeiung“, stand eng im Zusammenhang mit höfischen Zeremonien und der übernatürlichen Autorität des Oba.
Literatur (Auswahl)
Ben-Amos, Paula Girshick: The Art of Benin, London 1995.
Ezra, Kate: Royal Art of Benin: The Perls Collection, New York 1992.
Ben-Amos, Paula Girshick: Art, Innovation, and Politics in Eighteenth-Century Benin, Bloomington 1999.
Einige Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22791
„Ich glaube, der Import aller Kunstgegenstände aus Afrika – ob Kopien oder Originale – sollte verboten werden, um Afrika zu schützen.“ Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, jetzt HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Unter der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnis des Standorts des Objekts und der Identität seines Besitzers verjährt. Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten wurden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang-Jaenicke-Galerie ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns auch in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Außerdem wurde die Nationalkommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem der vergangenen Fälle gab es Restitutionsansprüche gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie geht diese strukturellen Herausforderungen mit einer Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation an. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jeder Fall wird sorgfältig unter Einsatz aller verfügbaren Ressourcen geprüft.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
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