Eine Skulptur aus Holz - Mami Wata - Ewe - Togo (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mami Wata-Schreinfigur
Ewe, Tsévié-Region, Togo
Holz, Pigmente, Kaurischnecken-Schalen, Textilien und organische Materialien
Die Skulpturengruppe entwickelt sich aus einer eng verflochtenen Komposition zweier anthropomorpher Figuren. Eine größere weibliche Gestalt umarmt eine kleinere, deren Kopf und Körper direkt vor ihr erscheinen. Mächtige Volumen, weit geöffnete Augen und scharf modellierte Gesichtszüge verleihen der Darstellung eine fesselnde Präsenz. Die Oberfläche ist besonders charakteristisch: Blaue und rötlich-braune Farbtupfer bedecken den hellen Untergrund in einem unregelmäßigen Rhythmus, während eingebaute Kaurischnecken einzelne Körperteile betonen. Ein gebündeltes, zusammengebundenes Element befindet sich auf dem Rücken der Hauptfigur, was auf rituelle Verzierung oder Aktivierung des Objekts hindeuten könnte.
Die Figur gehört zum religiösen Kontext der Ewe im Süden Togos, speziell der Tsévié-Region. In den Küstenregionen zwischen Ghana, Togo und Benin gehören Kulturen von Wassergeistern zu einem facettenreichen spirituellen Kosmos. Mami Wata bezieht sich nicht auf eine einzelne Gottheit, sondern eher auf ein fließendes Geflecht von Wasserwesen, die mit Schönheit, Wohlstand, Heilung, Fruchtbarkeit verbunden sind und zugleich eine gefährliche Macht der Verführung darstellen. Figuren können in Schreinen und Tempeln platziert werden und durch Opfergaben und rituelle Handlungen in die Kommunikation zwischen Menschen und Geistern integriert werden.
Die auffällige Polychromie und die Kaurischnecken - historisch sowohl eine Form von Währung als auch ein Symbol des Werts - bereichern die visuelle Fülle der Arbeit und spiegeln die Verbindung von Exotismus, Reichtum und spiritueller Macht wider, die die Bildsprache von Mami Wata charakterisiert.
Literatur (Auswahl)
Drewal, Henry John (Hrsg.): Mami Wata: Arts for Water Spirits in Africa and Its Diasporas, Los Angeles 2008.
Rosenthal, Judy: Possession, Ecstasy, and Law in Ewe Voodoo, Charlottesville 1998.
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power, Chicago 1995.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. No. MAZ22827
Informant Batoure
Der Verkäufer stellt sich vor
Mami Wata-Schreinfigur
Ewe, Tsévié-Region, Togo
Holz, Pigmente, Kaurischnecken-Schalen, Textilien und organische Materialien
Die Skulpturengruppe entwickelt sich aus einer eng verflochtenen Komposition zweier anthropomorpher Figuren. Eine größere weibliche Gestalt umarmt eine kleinere, deren Kopf und Körper direkt vor ihr erscheinen. Mächtige Volumen, weit geöffnete Augen und scharf modellierte Gesichtszüge verleihen der Darstellung eine fesselnde Präsenz. Die Oberfläche ist besonders charakteristisch: Blaue und rötlich-braune Farbtupfer bedecken den hellen Untergrund in einem unregelmäßigen Rhythmus, während eingebaute Kaurischnecken einzelne Körperteile betonen. Ein gebündeltes, zusammengebundenes Element befindet sich auf dem Rücken der Hauptfigur, was auf rituelle Verzierung oder Aktivierung des Objekts hindeuten könnte.
Die Figur gehört zum religiösen Kontext der Ewe im Süden Togos, speziell der Tsévié-Region. In den Küstenregionen zwischen Ghana, Togo und Benin gehören Kulturen von Wassergeistern zu einem facettenreichen spirituellen Kosmos. Mami Wata bezieht sich nicht auf eine einzelne Gottheit, sondern eher auf ein fließendes Geflecht von Wasserwesen, die mit Schönheit, Wohlstand, Heilung, Fruchtbarkeit verbunden sind und zugleich eine gefährliche Macht der Verführung darstellen. Figuren können in Schreinen und Tempeln platziert werden und durch Opfergaben und rituelle Handlungen in die Kommunikation zwischen Menschen und Geistern integriert werden.
Die auffällige Polychromie und die Kaurischnecken - historisch sowohl eine Form von Währung als auch ein Symbol des Werts - bereichern die visuelle Fülle der Arbeit und spiegeln die Verbindung von Exotismus, Reichtum und spiritueller Macht wider, die die Bildsprache von Mami Wata charakterisiert.
Literatur (Auswahl)
Drewal, Henry John (Hrsg.): Mami Wata: Arts for Water Spirits in Africa and Its Diasporas, Los Angeles 2008.
Rosenthal, Judy: Possession, Ecstasy, and Law in Ewe Voodoo, Charlottesville 1998.
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power, Chicago 1995.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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