Eine Maske aus Holz. - Yoruba - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Ein hölzernes Mask aus Ogun State, Nigeria, Yoruba-Stil, authentisch/offiziell, Gewicht 2,3 kg, Höhe 31 cm, inklusive Stand, in mäßigem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Yoruba-Helmmaske
Ogun State, Nigeria
Holz, Kaolin und dunkle Pigmente
Inkl. Stativ
Die kompakte Helmmaske ist als monumentalisiertes menschliches Haupt konzipiert. Ein hell gefärbtes Gesicht hebt sich von dem dunkel bemalten, dicht gerillten Schädelkappen hervor, dessen Wirkung durch die weit geöffneten, mandelförmigen Augen definiert wird. Ein außergewöhnliches Netzwerk offener, geometrisch ineinandergreifender Strebene bedeckt die Stirn und die Wangen wie ein dreidimensionales Netz. Die quadratischen Öffnungen verleihen der massiven Form Transparenz und schaffen ein fesselndes Zusammenspiel von Licht und Schatten. Der schmale Mund und die dezent modellierte Nase stehen im Kontrast zur grafischen Strenge der Verzierung. Die hellfarbige, vermutlich kaolinbasierte Malerei unterscheidet das Gesicht deutlich von der dunklen Krone.
Die Maske gehört zum weiten Kontext der Yoruba-Maskentraditionen im Südwesten Nigerias, deren wichtige Zentren heute im Ogun State mit Abeokuta und den angrenzenden Regionen Gẹ̀lẹ̀dẹ́ und Egúngún/Egbado/Yewa liegen. Ähnliche Yoruba-Helmmasken wurden bei Gẹ̀lẹ̀dẹ́- und Egúngún-Festen getragen; beide Traditionen verbinden Skulptur, Textilien, Tanz, Musik und Ritual zu einem vergänglichen Ganzen.
Gẹ̀lẹ̀dẹ́ dient insbesondere dazu, spirituell machtvolle Frauen zu ehren, die àwọn ìyá wa ("unsere Mütter") genannt werden, deren Kräfte bedeutend für Fruchtbarkeit, soziale Ordnung und Wohlbefinden sind. Ohne dokumentierten Aufbewahrungs-Kontext sollte eine endgültige Zuordnung des vorliegenden Stücks zu Gẹ̀lẹ̀dẹ́ oder Egúngún offen bleiben.
Literatur (Auswahl):
Drewal, H. J.; Pemberton III, J.; Abiodun, R.: Yoruba: Nine Centuries of African Art and Thought, New York 1989.
Drewal, Henry J.: African Artistry: Technique and Aesthetics in Yoruba Sculpture, Atlanta 1980.
Fagg, William; Pemberton III, John: Yoruba: Sculpture of West Africa, New York 1982.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz erstellt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22846
Informant Wassiu
Der Verkäufer stellt sich vor
Yoruba-Helmmaske
Ogun State, Nigeria
Holz, Kaolin und dunkle Pigmente
Inkl. Stativ
Die kompakte Helmmaske ist als monumentalisiertes menschliches Haupt konzipiert. Ein hell gefärbtes Gesicht hebt sich von dem dunkel bemalten, dicht gerillten Schädelkappen hervor, dessen Wirkung durch die weit geöffneten, mandelförmigen Augen definiert wird. Ein außergewöhnliches Netzwerk offener, geometrisch ineinandergreifender Strebene bedeckt die Stirn und die Wangen wie ein dreidimensionales Netz. Die quadratischen Öffnungen verleihen der massiven Form Transparenz und schaffen ein fesselndes Zusammenspiel von Licht und Schatten. Der schmale Mund und die dezent modellierte Nase stehen im Kontrast zur grafischen Strenge der Verzierung. Die hellfarbige, vermutlich kaolinbasierte Malerei unterscheidet das Gesicht deutlich von der dunklen Krone.
Die Maske gehört zum weiten Kontext der Yoruba-Maskentraditionen im Südwesten Nigerias, deren wichtige Zentren heute im Ogun State mit Abeokuta und den angrenzenden Regionen Gẹ̀lẹ̀dẹ́ und Egúngún/Egbado/Yewa liegen. Ähnliche Yoruba-Helmmasken wurden bei Gẹ̀lẹ̀dẹ́- und Egúngún-Festen getragen; beide Traditionen verbinden Skulptur, Textilien, Tanz, Musik und Ritual zu einem vergänglichen Ganzen.
Gẹ̀lẹ̀dẹ́ dient insbesondere dazu, spirituell machtvolle Frauen zu ehren, die àwọn ìyá wa ("unsere Mütter") genannt werden, deren Kräfte bedeutend für Fruchtbarkeit, soziale Ordnung und Wohlbefinden sind. Ohne dokumentierten Aufbewahrungs-Kontext sollte eine endgültige Zuordnung des vorliegenden Stücks zu Gẹ̀lẹ̀dẹ́ oder Egúngún offen bleiben.
Literatur (Auswahl):
Drewal, H. J.; Pemberton III, J.; Abiodun, R.: Yoruba: Nine Centuries of African Art and Thought, New York 1989.
Drewal, Henry J.: African Artistry: Technique and Aesthetics in Yoruba Sculpture, Atlanta 1980.
Fagg, William; Pemberton III, John: Yoruba: Sculpture of West Africa, New York 1982.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz erstellt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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