Eine Skulptur aus Holz - Chamba - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Chamba-Figuren
Fluss Benue-Region, Nigeria
Inkl. Stand
Die Figuren werden aus Holz in einem streng vertikalen, fast kolumnarischen Stil geschnitzt. Schlanke Körper erheben sich über verlängerten, gepaarten, spitzen Beinen; die Arme liegen nahe am Oberkörper. Die kugelrunden Köpfe wirken fast ätherisch; kleine, gebohrte Augen und ein durch eine kleine Einschnittspur angedeuteter Mund reduzieren die Gesichter auf ihre grundlegendsten Merkmale. Weibliche Brüste kennzeichnen das Geschlecht der Figuren. Rötlich-brauner Pigmentrest, Einkerbungen, Abnutzungsspuren und Erosionsmarken bedecken die Oberfläche und dienen als greifbare Erinnerung an Benutzung und Alter. Die Wiederholung fast identischer Formen verleiht den Figuren eine eindringliche rhythmische Gegenwart.
Die Chamba-Leute bewohnen beide Seiten der heutigen Grenze zwischen Nigeria und Kamerun; ein bedeutender Teil ihrer historischen Lebensräume liegt im kulturell vielfältigen Mittleren Benue-Gebiet. Chamba-Skulpturen sind in verschiedenen formalen Gruppen erhalten geblieben, darunter außergewöhnlich schlanke, kolumnarische Figuren. Dokumentierte Beispiele zeigen männlich-weibliche Paare, die in heiligen Grotten platziert und mit Kulten verbunden waren, die darauf abzielen, Krankheit, Unglück und soziale Krisen zu überwinden.
Ihre Bedeutung schien sich offenbar nicht auf ein einziges ikonografisches Programm zu beschränken: Figuren des Mittleren Benue konnten Ahnen, eine Gemeinschaft der Verstorbenen oder menschlich wirkende spirituelle Kräfte verkörpern. Das vorliegende Paar lässt sich daher als komprimierte Schnittstelle zwischen menschlicher Gemeinschaft, Erinnerung und der unsichtbaren Welt verstehen.
Literatur (Auswahl):
Richard Fardon: Between God, the Dead and the Wild, Edinburgh 1990.
Richard Fardon: Column to Volume: Formal Innovation in Chamba Statuary, 2005.
Marla C. Berns, Richard Fardon, Sidney Littlefield Kasfir (Hrsg.): Central Nigeria Unmasked: Arts of the Benue River Valley, Los Angeles 2011.
Einige Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr. MAZ22927
Höhe: 39 cm / 42 cm
Gewicht: 1,1 kg / 1 kg (inkl. Stand)
Der Verkäufer stellt sich vor
Chamba-Figuren
Fluss Benue-Region, Nigeria
Inkl. Stand
Die Figuren werden aus Holz in einem streng vertikalen, fast kolumnarischen Stil geschnitzt. Schlanke Körper erheben sich über verlängerten, gepaarten, spitzen Beinen; die Arme liegen nahe am Oberkörper. Die kugelrunden Köpfe wirken fast ätherisch; kleine, gebohrte Augen und ein durch eine kleine Einschnittspur angedeuteter Mund reduzieren die Gesichter auf ihre grundlegendsten Merkmale. Weibliche Brüste kennzeichnen das Geschlecht der Figuren. Rötlich-brauner Pigmentrest, Einkerbungen, Abnutzungsspuren und Erosionsmarken bedecken die Oberfläche und dienen als greifbare Erinnerung an Benutzung und Alter. Die Wiederholung fast identischer Formen verleiht den Figuren eine eindringliche rhythmische Gegenwart.
Die Chamba-Leute bewohnen beide Seiten der heutigen Grenze zwischen Nigeria und Kamerun; ein bedeutender Teil ihrer historischen Lebensräume liegt im kulturell vielfältigen Mittleren Benue-Gebiet. Chamba-Skulpturen sind in verschiedenen formalen Gruppen erhalten geblieben, darunter außergewöhnlich schlanke, kolumnarische Figuren. Dokumentierte Beispiele zeigen männlich-weibliche Paare, die in heiligen Grotten platziert und mit Kulten verbunden waren, die darauf abzielen, Krankheit, Unglück und soziale Krisen zu überwinden.
Ihre Bedeutung schien sich offenbar nicht auf ein einziges ikonografisches Programm zu beschränken: Figuren des Mittleren Benue konnten Ahnen, eine Gemeinschaft der Verstorbenen oder menschlich wirkende spirituelle Kräfte verkörpern. Das vorliegende Paar lässt sich daher als komprimierte Schnittstelle zwischen menschlicher Gemeinschaft, Erinnerung und der unsichtbaren Welt verstehen.
Literatur (Auswahl):
Richard Fardon: Between God, the Dead and the Wild, Edinburgh 1990.
Richard Fardon: Column to Volume: Formal Innovation in Chamba Statuary, 2005.
Marla C. Berns, Richard Fardon, Sidney Littlefield Kasfir (Hrsg.): Central Nigeria Unmasked: Arts of the Benue River Valley, Los Angeles 2011.
Einige Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr. MAZ22927
Höhe: 39 cm / 42 cm
Gewicht: 1,1 kg / 1 kg (inkl. Stand)
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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