Eine Skulptur aus Holz - Luba - DR Kongo






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
250 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 140009 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Luba-Frauenskulptur
Katanga-Region, Demokratische Republik Kongo
Die stehende weibliche Figur wird aus dunkel patiniertem Holz geschnitzt und zeichnet sich durch eine ausgewogene Verbindung von Fülle und formaler Strenge aus. Der überproportional große Kopf zeigt eine kompakte, nach hinten frisierte Frisur; mandelförmige Augen, eine lange Nase und leicht geschnittene Lippen verleihen dem Gesicht eine introspektive Gelassenheit. Die Hände ruhen auf dem gerundeten Torso, dessen diamantförmige Narben rhythmisch die glatte Oberfläche betonen. Leuchtende Akzente setzen Glasknöpfe bzw. Glasketten am Hals und an den Hüften in Rot, die sich kontrastreich gegen das dunkle Braun des Holzes abheben. Der Verschleiß und der Glanz der Patina deuten auf zumindest einige intensive Berührung hin.
Die Luba-Leute entwickelten im südöstlichen Kongobecken, insbesondere im heutigen Katanga, eine höfische Kunst, in der weibliche Figuren eine zentrale Rolle einnehmen. Frauen erscheinen als Mütter, politische Beraterinnen, Priestinnen und Mediums zwischen den Lebenden und den Toten. Schönheit war nicht nur eine ästhetische Kategorie, sondern Ausdruck moralischer und geistiger Qualitäten. Frisuren, Narbenzeichnung und Körperhaltung konnten Rang und kulturelle Ideale sichtbar vermitteln.
Die Verbindung von weiblichem Körper, Perlen und Narbenzeichnung verortet die Figur somit in einem semantischen Feld von Fruchtbarkeit, Gedächtnis und spiritueller Übermittlung. Eine spezifische rituelle Funktion jedoch sollte ohne bestätigte Provenienz nicht angenommen werden.
Literatur (Auswahl):
Mary Nooter Roberts / Allen F. Roberts: Memory: Luba Art and the Making of History, New York/München 1996.
Mary Nooter Roberts / Allen F. Roberts: Luba, Mailand 2007.
John Pemberton III: Crosscurrents: Art of the Southeastern Congo, 2012.
Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22969
Der Verkäufer stellt sich vor
Luba-Frauenskulptur
Katanga-Region, Demokratische Republik Kongo
Die stehende weibliche Figur wird aus dunkel patiniertem Holz geschnitzt und zeichnet sich durch eine ausgewogene Verbindung von Fülle und formaler Strenge aus. Der überproportional große Kopf zeigt eine kompakte, nach hinten frisierte Frisur; mandelförmige Augen, eine lange Nase und leicht geschnittene Lippen verleihen dem Gesicht eine introspektive Gelassenheit. Die Hände ruhen auf dem gerundeten Torso, dessen diamantförmige Narben rhythmisch die glatte Oberfläche betonen. Leuchtende Akzente setzen Glasknöpfe bzw. Glasketten am Hals und an den Hüften in Rot, die sich kontrastreich gegen das dunkle Braun des Holzes abheben. Der Verschleiß und der Glanz der Patina deuten auf zumindest einige intensive Berührung hin.
Die Luba-Leute entwickelten im südöstlichen Kongobecken, insbesondere im heutigen Katanga, eine höfische Kunst, in der weibliche Figuren eine zentrale Rolle einnehmen. Frauen erscheinen als Mütter, politische Beraterinnen, Priestinnen und Mediums zwischen den Lebenden und den Toten. Schönheit war nicht nur eine ästhetische Kategorie, sondern Ausdruck moralischer und geistiger Qualitäten. Frisuren, Narbenzeichnung und Körperhaltung konnten Rang und kulturelle Ideale sichtbar vermitteln.
Die Verbindung von weiblichem Körper, Perlen und Narbenzeichnung verortet die Figur somit in einem semantischen Feld von Fruchtbarkeit, Gedächtnis und spiritueller Übermittlung. Eine spezifische rituelle Funktion jedoch sollte ohne bestätigte Provenienz nicht angenommen werden.
Literatur (Auswahl):
Mary Nooter Roberts / Allen F. Roberts: Memory: Luba Art and the Making of History, New York/München 1996.
Mary Nooter Roberts / Allen F. Roberts: Luba, Mailand 2007.
John Pemberton III: Crosscurrents: Art of the Southeastern Congo, 2012.
Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ22969
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.
Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
