Eine Skulptur aus Holz - Yoruba - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Yoruba-Schalenfigur
Abeokuta, Ogun State, Nigeria
Aus dunkeloranger patiniertem Holz geschnitzt, vereint diese Komposition die menschliche Figur und das Gefäß zu einer kohärenten skulpturalen Ganzheit. Eine weibliche Figur sitzt auf einer ovalen, ornamentierten Basis und stützt eine breite, flache Schale auf ihrem Kopf. Ihr Körper ist frontal ausgerichtet; ihre Hände fassen ein verlängertes Objekt vor ihrem Schoß. Große, mandelförmige Augen, volle Lippen und fein geschnitzte Markierungen betonen das Gesicht. Eine elaboriert gestaltete Frisur, Armreifen und ein Halsornament betonen die soziale Würde der Figur. Die dunkle, teils glänzende Oberfläche und lokal begrenzte Abnutzungsmuster verleihen dem Objekt eine deutliche materialische Tiefe.
In der Abeokuta-Region, einem wichtigen Zentrum der Egba-Yoruba-Leute im heutigen Ogun State, entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert eine bemerkenswerte Tradition figuraler Holzschnitzkunst; Gefäße und Hocker mit darauf sitzenden menschlichen Figuren sind dort ebenfalls dokumentiert. Weibliche schalenförmige Figuren werden im Yoruba-Kontext häufig als olúmèye bezeichnet – grob übersetzt «diejenige, die Ehre kennt». Sie konnten Kola-Nüsse oder Opfergaben halten und vereinen Gastfreundschaft, religiöse Hingabe und soziale Würde.
Die weibliche Figur erscheint nicht nur als Trägerin: In der Yoruba-Bildsprache kann sie Konzepte von Fruchtbarkeit, Fürsorge, spiritueller Vermittlung und sozialer Kontinuität verkörpern. Eine präzisere rituelle Einordnung des vorliegenden Werks bleibt offen ohne dokumentierten ursprünglichen Kontext.
Literatur (Auswahl):
Drewal, Henry J.; Pemberton III, John; Abiodun, Rowland: Yoruba: Nine Centuries of African Art and Thought, New York 1989.
Drewal, Henry J.: “Art and the Perception of Women in Yorùbá Culture”, Cahiers d’Études africaines 17/68, 1977.
Doris, David: Masterworks of African Art: Yoruba Images and Aesthetics, Ann Arbor 2004.
Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. No. MAZ23172
Informant Wassiu
Der Verkäufer stellt sich vor
Yoruba-Schalenfigur
Abeokuta, Ogun State, Nigeria
Aus dunkeloranger patiniertem Holz geschnitzt, vereint diese Komposition die menschliche Figur und das Gefäß zu einer kohärenten skulpturalen Ganzheit. Eine weibliche Figur sitzt auf einer ovalen, ornamentierten Basis und stützt eine breite, flache Schale auf ihrem Kopf. Ihr Körper ist frontal ausgerichtet; ihre Hände fassen ein verlängertes Objekt vor ihrem Schoß. Große, mandelförmige Augen, volle Lippen und fein geschnitzte Markierungen betonen das Gesicht. Eine elaboriert gestaltete Frisur, Armreifen und ein Halsornament betonen die soziale Würde der Figur. Die dunkle, teils glänzende Oberfläche und lokal begrenzte Abnutzungsmuster verleihen dem Objekt eine deutliche materialische Tiefe.
In der Abeokuta-Region, einem wichtigen Zentrum der Egba-Yoruba-Leute im heutigen Ogun State, entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert eine bemerkenswerte Tradition figuraler Holzschnitzkunst; Gefäße und Hocker mit darauf sitzenden menschlichen Figuren sind dort ebenfalls dokumentiert. Weibliche schalenförmige Figuren werden im Yoruba-Kontext häufig als olúmèye bezeichnet – grob übersetzt «diejenige, die Ehre kennt». Sie konnten Kola-Nüsse oder Opfergaben halten und vereinen Gastfreundschaft, religiöse Hingabe und soziale Würde.
Die weibliche Figur erscheint nicht nur als Trägerin: In der Yoruba-Bildsprache kann sie Konzepte von Fruchtbarkeit, Fürsorge, spiritueller Vermittlung und sozialer Kontinuität verkörpern. Eine präzisere rituelle Einordnung des vorliegenden Werks bleibt offen ohne dokumentierten ursprünglichen Kontext.
Literatur (Auswahl):
Drewal, Henry J.; Pemberton III, John; Abiodun, Rowland: Yoruba: Nine Centuries of African Art and Thought, New York 1989.
Drewal, Henry J.: “Art and the Perception of Women in Yorùbá Culture”, Cahiers d’Études africaines 17/68, 1977.
Doris, David: Masterworks of African Art: Yoruba Images and Aesthetics, Ann Arbor 2004.
Einige der Informationen stammen von künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. No. MAZ23172
Informant Wassiu
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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