Asano Takeji • Toji-Tempel • Kyoto Berühme Orte • Japanischer Holzschnitt • - Japan - 20. Jahrhundert





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Asano Takeji, Tōji-Tempel in Kyōto, aus der Kyōraku meisho-Serie; erste Ausgabe um 1957, handsigniert, Nishiki-e Holzblockdruck auf Washi, Shikishi-ban, ca. 27,5 × 24,5 cm, in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Asano Takeji (浅野竹二, 1900–1998)
Serie: Kyōraku meisho (京洛名所) — „Berühmte Orte in und um Kyoto“
Titel: Tōji (東寺) — „Tōji-Tempel“; mit Bleistift skizzierter Toji-Tempel am unteren Rand
Datum: ca. 1957 (Shōwa 32)
Ausgabe: Erste Edition, handsigniert
Signatur: T. Asano in Bleistift, unterer rechter Rand; eingefasster Titel und Künstlerinschrift im rechten Bildrand
Format: Shikishi-ban (Quadratfast), ca. 27,5 × 24,5 cm
Technik: Nishiki-e (Farb-Holzschnitt) auf Washi
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Papier & Zustand
Ausgezeichnet. Voller Rand, farbecht, unkaschiert, keine Falten oder Vergilbungen. Die Farben wirken von Hand deutlich reicher als in jeder Photographie vermittelt.
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Über den Druck
Asano verleiht Tōji das eine, was der Führerbuch-Ansicht nie zeigt: schlechtes Wetter. Ein sommerlicher Wolkenbruch hat den Tempel überzogen, und das gesamte Blatt wird von einem dichten diagonalen Schraffurmuster grauer Regenlinien bedeckt – Technik, die Asano von Kobayashi Kiyochika’s Tōkyō meisho geerbt hat und die den Weg in die Meisho-Druckkunst ebnete. Ein einzelner weißer Blitzeinschlag durchzieht die linke Hälfte der Komposition, gedruckt als reservierter, unbedruckter Kanal im Papier statt als aufgetragenes Farbe, sodass es wie ein echter Riss im Sturm wirkt. Dahinter ragt die Fünfstöckige Pagode – mit fast 55 Metern noch immer der höchste Holzturm Japans – zu einer flachen blau-grauen Silhouette reduziert, halb aufgelöst in Wolke, während die Zedern als breite schwarz-grüne Massen geschnitzt sind.
Das Auge wird stattdessen nach links unten gezogen, wo eine kleine Gestalt eilig den grünen Streifen unter einem Papierschirm mit warmem Orange und dunklen Zeichen darüber entlanghuscht – der einzige Hauch von Wärme in einem ansonsten kalten Blatt und eine sehr Kyoto-bezogene Beobachtung. Unterhalb der Pagode, das braune Tor und die lange mit Ziegeln gedeckte tsuiji-bei-Mauer, die sich nach rechts erstreckt, werden in den flachen Ebenen und hellen Konturenlinien behandelt, die typisch für Asanos Shōwa-Landschaftsweise sind. Er arbeitete diese Kyoto-Sets vollständig in eigener Hand, zeichnete, schnitt und druckte jedes Design selbst, und die hier sichtbare Register-Steuerung in den überlappenden Regen-, Wolken- und Laubschichten ist ein gutes Beispiel dafür, warum die Ergebnisse mit der Japan Print Association ausgestellt wurden, statt einfach als touristische Ansichten verkauft zu werden."
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Asano Takeji (浅野竹二, 1900–1998)
Serie: Kyōraku meisho (京洛名所) — „Berühmte Orte in und um Kyoto“
Titel: Tōji (東寺) — „Tōji-Tempel“; mit Bleistift skizzierter Toji-Tempel am unteren Rand
Datum: ca. 1957 (Shōwa 32)
Ausgabe: Erste Edition, handsigniert
Signatur: T. Asano in Bleistift, unterer rechter Rand; eingefasster Titel und Künstlerinschrift im rechten Bildrand
Format: Shikishi-ban (Quadratfast), ca. 27,5 × 24,5 cm
Technik: Nishiki-e (Farb-Holzschnitt) auf Washi
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Papier & Zustand
Ausgezeichnet. Voller Rand, farbecht, unkaschiert, keine Falten oder Vergilbungen. Die Farben wirken von Hand deutlich reicher als in jeder Photographie vermittelt.
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Über den Druck
Asano verleiht Tōji das eine, was der Führerbuch-Ansicht nie zeigt: schlechtes Wetter. Ein sommerlicher Wolkenbruch hat den Tempel überzogen, und das gesamte Blatt wird von einem dichten diagonalen Schraffurmuster grauer Regenlinien bedeckt – Technik, die Asano von Kobayashi Kiyochika’s Tōkyō meisho geerbt hat und die den Weg in die Meisho-Druckkunst ebnete. Ein einzelner weißer Blitzeinschlag durchzieht die linke Hälfte der Komposition, gedruckt als reservierter, unbedruckter Kanal im Papier statt als aufgetragenes Farbe, sodass es wie ein echter Riss im Sturm wirkt. Dahinter ragt die Fünfstöckige Pagode – mit fast 55 Metern noch immer der höchste Holzturm Japans – zu einer flachen blau-grauen Silhouette reduziert, halb aufgelöst in Wolke, während die Zedern als breite schwarz-grüne Massen geschnitzt sind.
Das Auge wird stattdessen nach links unten gezogen, wo eine kleine Gestalt eilig den grünen Streifen unter einem Papierschirm mit warmem Orange und dunklen Zeichen darüber entlanghuscht – der einzige Hauch von Wärme in einem ansonsten kalten Blatt und eine sehr Kyoto-bezogene Beobachtung. Unterhalb der Pagode, das braune Tor und die lange mit Ziegeln gedeckte tsuiji-bei-Mauer, die sich nach rechts erstreckt, werden in den flachen Ebenen und hellen Konturenlinien behandelt, die typisch für Asanos Shōwa-Landschaftsweise sind. Er arbeitete diese Kyoto-Sets vollständig in eigener Hand, zeichnete, schnitt und druckte jedes Design selbst, und die hier sichtbare Register-Steuerung in den überlappenden Regen-, Wolken- und Laubschichten ist ein gutes Beispiel dafür, warum die Ergebnisse mit der Japan Print Association ausgestellt wurden, statt einfach als touristische Ansichten verkauft zu werden."

