77g Blauer Apatit Schädel – Der Täuscher 5,2 x 3,2 x 3,1cm Schädel- 77 g





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Risse ziehen sich wie Flussläufe über diesen Schädel – von der Stirn über den Scheitel bis in den Nacken, als hätte sich einst etwas seinen Weg durch das Gestein gebahnt und dabei eine Landschaft im Kleinen hinterlassen. Dazu ein tiefes, fast fremdartiges Blau, das an keine bekannte Kreatur erinnert, sondern eher an eine Erinnerung aus einer anderen Welt.
Kein Zufall, dass gerade dieses Mineral zur Täuschung neigt: 1786 gab ihm der deutsche Geologe Abraham Gottlob Werner den Namen Apatit – vom griechischen "apatein", täuschen. Über Jahrhunderte hinweg wurde Apatit immer wieder mit anderen Mineralien verwechselt, mit Beryll, Turmalin, Olivin, Aquamarin, weil er in nahezu jeder Farbe und Form auftreten kann und sein wahres Gesicht selten auf den ersten Blick preisgibt.
Die eigentliche Täuschung liegt jedoch woanders: Was hier zum Schädel geformt wurde, besteht chemisch fast genau aus demselben Material wie echte Knochen und Zähne. Hydroxylapatit, das körpereigene Mineral, das unser Skelett und unseren Zahnschmelz aufbaut, gehört zur selben Mineralfamilie wie dieser Stein – eine stille Verwandtschaft zwischen Fels und Körper, die kaum ein anderes Material so unmittelbar teilt. Der fehlende Unterkiefer verstärkt diesen rohen, archaischen Eindruck zusätzlich, als wäre dieser Schädel nicht kunstvoll vollendet, sondern genau so gefunden worden, wie er einst aus der Erde brach.
Ein Sammlerstück, das täuscht, und gerade darin ehrlich bleibt.
Material: Apatit (Calciumphosphat-Mineral)
Herkunft: Madagaskar
Gewicht: 77 g
Maße: 5,2 x 3,2 x 3,1 cm
Oberfläche: hochglanzpoliert
Besonderheiten: ohne separat ausgearbeiteten Unterkiefer; ausgeprägte, flussartig verlaufende Risse von der Stirn bis zum Hinterkopf; tiefes, fremdartiges Blau
Der Verkäufer stellt sich vor
Risse ziehen sich wie Flussläufe über diesen Schädel – von der Stirn über den Scheitel bis in den Nacken, als hätte sich einst etwas seinen Weg durch das Gestein gebahnt und dabei eine Landschaft im Kleinen hinterlassen. Dazu ein tiefes, fast fremdartiges Blau, das an keine bekannte Kreatur erinnert, sondern eher an eine Erinnerung aus einer anderen Welt.
Kein Zufall, dass gerade dieses Mineral zur Täuschung neigt: 1786 gab ihm der deutsche Geologe Abraham Gottlob Werner den Namen Apatit – vom griechischen "apatein", täuschen. Über Jahrhunderte hinweg wurde Apatit immer wieder mit anderen Mineralien verwechselt, mit Beryll, Turmalin, Olivin, Aquamarin, weil er in nahezu jeder Farbe und Form auftreten kann und sein wahres Gesicht selten auf den ersten Blick preisgibt.
Die eigentliche Täuschung liegt jedoch woanders: Was hier zum Schädel geformt wurde, besteht chemisch fast genau aus demselben Material wie echte Knochen und Zähne. Hydroxylapatit, das körpereigene Mineral, das unser Skelett und unseren Zahnschmelz aufbaut, gehört zur selben Mineralfamilie wie dieser Stein – eine stille Verwandtschaft zwischen Fels und Körper, die kaum ein anderes Material so unmittelbar teilt. Der fehlende Unterkiefer verstärkt diesen rohen, archaischen Eindruck zusätzlich, als wäre dieser Schädel nicht kunstvoll vollendet, sondern genau so gefunden worden, wie er einst aus der Erde brach.
Ein Sammlerstück, das täuscht, und gerade darin ehrlich bleibt.
Material: Apatit (Calciumphosphat-Mineral)
Herkunft: Madagaskar
Gewicht: 77 g
Maße: 5,2 x 3,2 x 3,1 cm
Oberfläche: hochglanzpoliert
Besonderheiten: ohne separat ausgearbeiteten Unterkiefer; ausgeprägte, flussartig verlaufende Risse von der Stirn bis zum Hinterkopf; tiefes, fremdartiges Blau

