Alexander Matthaeus - Synodi Ferrariensis - 1781

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Ilaria Colombo
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DIE SYNODE VON FERRARA UNTER PIO VI – GROßE FIGURATIV-EDITION MIT FRONTISPIZ IN ROT UND SCHWARZ – 1781
Wichtiges Dokument der ferrarischen Kirche in der Zeit Pius' VI.: die Synode, gefeiert von Kardinal Alessandro Mattei im Juni 1781, mit großem bischöflichem Wappen, allegorischen Gravuren, Schutzheiligen Ferraras und einer ausführlichen Kodifizierung von Glauben, Sakramenten, Heirat, Disziplin des Klerus und klösterlichem Leben.
ABSTRACT
Wichtige und scenografische Originalausgabe der Diözesansynode von Ferrara von 1781, einberufen und promulgiert von Alessandro Mattei, Kardinal und Erzbischof von Ferrara, während der Pontifikat von Pius VI. Das monumentale Frontispiz, elegant in Rot und Schwarz gedruckt, identifiziert das Ereignis präzise: Synodus Dioecesana quam sub faustissimis auspiciis Sanctissimi in Christo Patris Pii Papae Sexti... D. Alexander Cardinalis Matthaejus Archiepiscopus Ferrariensis in Ecclesia Metropolitana celebravit diebus V, VI, VII mensis Junii anno MDCCLXXXI. Die Drucklegung erfolgte in Ferrara durch Bernardino Pomatelli, Erzbacchialdrucker. Es handelt sich nicht einfach um ein liturgisches Buch, sondern um die eigentliche religiöse und disziplinarische Verfassung der Ferrarer Diözese am Ende des Ancien Régime. Die Synode legt Normen fest zu Glaubensbekenntnis, Häresien und verbotenen Büchern, Predigt, Heilige Schrift, Sakramente, Taufe, Firmung, Eucharistie, Buße, letzte Ölung, Ordination und Ehe, fortsetzend mit Festen, liturgischen Funktionen und dem Verhalten des Klerus. Besonders interessant ist der Abschnitt über die Ehe, der Hindernisse, Trauungsannoncen, Pfarrerspflichten und moralische Disziplin der Gläubigen behandelt. Das Werk wird durch eine bedeutende bildliche Ausstattung bereichert: großes Kardinalswappen von Alessandro Mattei, allegorische Vignetten, historiierte Initialen, eine große Tafel mit der Madonna und den Heiligen Georg und Maurelius, Patrone Ferraras, sowie mehrere Gravuren zu Beginn der Abschnitte, darunter das Mystische Lamm und allegorische Kompositionen zur Glauben, zu den Sakramenten und zur kirchlichen Disziplin.

WARUM MAN ES KAUFT
GESCHICHTE VON FERRARA – Werk, das eng mit der kirchlichen und institutiosnellen Geschichte der Stadt verbunden ist.
REICHES ICONOGRAFISCHES APPARAT – Zahlreiche Gravuren, Frontispiz in Rot und Schwarz und großes Wappen Kardinal Mattei.
HISTORISCHES INTERESSE – Wertvolle Zeugenschaft der kirchlichen Italien während des Pontifikats von Pius VI.
DEKORATIVES EXEMPLAR – Sechszehntliches Volume mit starkem visuellen Eindruck und Sammlerwert.

MARKTVALUE
Ausgabe von guten antiquarischen Anblick dank der Herkunft aus Ferrara, des achtzehnten Jahrhunderts Drucks, Frontispiz zweifarbig und vor allem des ikonographischen Apparats. Indikativer Antiquarwert: €400–600.

PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Ganz in Pergament gebundene, harte Rückseite mit Rippen; schlichte Schnitte. Frontispiz in Rot und Schwarz mit kupferstichartiger Vignette. Text überwiegend lateinisch. Reichhaltiger dekorativer und ikonografischer Apparat einschließlich großem Bischofs-Wappen des Kardinals Alessandro Mattei, verzierte und historiierte Initialen, historiierte Titel und allegorische Vignetten; vorhanden eine ganzseitige Gravur der Jungfrau Maria mit den Heiligen Georg und Maurelius, Patrone Ferraras, mit Ferrara-Hintergrund. Weitere große Vignetten führen in die verschiedenen Teile des Werks ein. Pergament mit natürlichen Alters-spuren, leichte Flecken und chromatische Varianzen. Innenraum mit einigen physiologischen Vergilbungen, kleine Flecken. Rote Schnitte. In alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Pp. 6nn; 30; 2nn; 192; (2).

VOLLSTÄNDIGE TITEL UND AUTOREN
Synodus Dioecesana.
Ferrariae, apud Bernardinum Pomatelli, Impressorem Archiepiscopalem, 1781.
Alessandro Mattei.

KONTEXT UND BEDEUTUNG
Diözesansynoden gehörten zu den wichtigsten Instrumenten, durch die Bischöfe die Bestimmungen der universalen Kirche in ihrer Diözese konkret anwendeten. Der ferraranische Text von 1781 ist besonders bedeutsam, weil er die religiöse und soziale Organisation der Diözese acht Jahre vor der Französischen Revolution und am Vorabend der Krise der traditionellen kirchlichen Ordnung in Europa dokumentiert. Die Struktur des Werks zeigt die außerordentliche Bandbreite der Bischofsgewalt: Neben rein theologischen Fragen finden sich Normen zu religiöser Bildung, Verwaltung der Sakramente, Verhalten der Priester, Ehe, öffentliche Moral, Festtage, verbotenen Büchern und Organisation der Pfarreien. Das Volumen stellt somit eine primäre Quelle für die religiöse, juristische und soziale Geschichte Ferraras im 18. Jahrhundert dar.

BIOGRAPHIE DES AUTORS
Alessandro Mattei (Rom, 1744–1820) stammte aus der bedeutenden römischen Adelsfamilie Mattei. 1777 zum Erzbischof von Ferrara ernannt, wurde er 1779 von Pius VI. zum Kardinal erhoben. Eine führende Persönlichkeit der Kirche zwischen dem 18. und dem 19. Jahrhundert, durchlebte er eine der traumatischsten Epochen der päpstlichen Geschichte: Die Französische Revolution, napoleonische Besetzungen und die Krise des Kirchenstaates. Der ferraranische Synodus von 1781 gehört daher zur ersten Phase seines Bistums und ist eine der konkretesten Zeugnisse seiner pastoralen und disziplinierenden Neuordnung der Diözese.

DRUCK UND ILLUSTRATION
Der redaktionelle Stil ist deutlich reicher als bei Synodalstatuten üblich. Das Frontispiz wechselt rote und schwarze Schrift und zeigt eine Kupferstich-Vignette; die Abschnitte sind durch große bildliche Kompositionen gegliedert. Von besonderem ikonografischem Interesse ist die Tafel den Patronen Ferraras, dem Heiligen Georg und dem Heiligen Maurelius, dargestellt unter dem Schutz der Jungfrau Maria und des Jesuskindes. Die Präsenz der Stadt im Hintergrund verwandelt das Bild in eine wahre Darstellung der ferraranischen religiösen Identität. Bemerkenswert ist auch das große Wappen von Alessandro Mattei, am Anfang der Indictio Synodi platziert, begleitet von kardinalischen und bischöflichen Insignien. Das Ganze macht dieses Exemplar nicht nur als kirchliches Dokument interessant, sondern auch als Produkt der Ferrarer Druckkunst und Illustration des späten 18. Jahrhunderts.

BIBLIOGRAPHIE UND REFERENZEN
Ausgabe: Synodus Dioecesana Ferrariensis, Ferrariae, apud Bernardinum Pomatelli, Impressorem Archiepiscopalem, 1781.

Der Verkäufer stellt sich vor

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Übersetzt mit Google Übersetzer

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DIE SYNODE VON FERRARA UNTER PIO VI – GROßE FIGURATIV-EDITION MIT FRONTISPIZ IN ROT UND SCHWARZ – 1781
Wichtiges Dokument der ferrarischen Kirche in der Zeit Pius' VI.: die Synode, gefeiert von Kardinal Alessandro Mattei im Juni 1781, mit großem bischöflichem Wappen, allegorischen Gravuren, Schutzheiligen Ferraras und einer ausführlichen Kodifizierung von Glauben, Sakramenten, Heirat, Disziplin des Klerus und klösterlichem Leben.
ABSTRACT
Wichtige und scenografische Originalausgabe der Diözesansynode von Ferrara von 1781, einberufen und promulgiert von Alessandro Mattei, Kardinal und Erzbischof von Ferrara, während der Pontifikat von Pius VI. Das monumentale Frontispiz, elegant in Rot und Schwarz gedruckt, identifiziert das Ereignis präzise: Synodus Dioecesana quam sub faustissimis auspiciis Sanctissimi in Christo Patris Pii Papae Sexti... D. Alexander Cardinalis Matthaejus Archiepiscopus Ferrariensis in Ecclesia Metropolitana celebravit diebus V, VI, VII mensis Junii anno MDCCLXXXI. Die Drucklegung erfolgte in Ferrara durch Bernardino Pomatelli, Erzbacchialdrucker. Es handelt sich nicht einfach um ein liturgisches Buch, sondern um die eigentliche religiöse und disziplinarische Verfassung der Ferrarer Diözese am Ende des Ancien Régime. Die Synode legt Normen fest zu Glaubensbekenntnis, Häresien und verbotenen Büchern, Predigt, Heilige Schrift, Sakramente, Taufe, Firmung, Eucharistie, Buße, letzte Ölung, Ordination und Ehe, fortsetzend mit Festen, liturgischen Funktionen und dem Verhalten des Klerus. Besonders interessant ist der Abschnitt über die Ehe, der Hindernisse, Trauungsannoncen, Pfarrerspflichten und moralische Disziplin der Gläubigen behandelt. Das Werk wird durch eine bedeutende bildliche Ausstattung bereichert: großes Kardinalswappen von Alessandro Mattei, allegorische Vignetten, historiierte Initialen, eine große Tafel mit der Madonna und den Heiligen Georg und Maurelius, Patrone Ferraras, sowie mehrere Gravuren zu Beginn der Abschnitte, darunter das Mystische Lamm und allegorische Kompositionen zur Glauben, zu den Sakramenten und zur kirchlichen Disziplin.

WARUM MAN ES KAUFT
GESCHICHTE VON FERRARA – Werk, das eng mit der kirchlichen und institutiosnellen Geschichte der Stadt verbunden ist.
REICHES ICONOGRAFISCHES APPARAT – Zahlreiche Gravuren, Frontispiz in Rot und Schwarz und großes Wappen Kardinal Mattei.
HISTORISCHES INTERESSE – Wertvolle Zeugenschaft der kirchlichen Italien während des Pontifikats von Pius VI.
DEKORATIVES EXEMPLAR – Sechszehntliches Volume mit starkem visuellen Eindruck und Sammlerwert.

MARKTVALUE
Ausgabe von guten antiquarischen Anblick dank der Herkunft aus Ferrara, des achtzehnten Jahrhunderts Drucks, Frontispiz zweifarbig und vor allem des ikonographischen Apparats. Indikativer Antiquarwert: €400–600.

PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Ganz in Pergament gebundene, harte Rückseite mit Rippen; schlichte Schnitte. Frontispiz in Rot und Schwarz mit kupferstichartiger Vignette. Text überwiegend lateinisch. Reichhaltiger dekorativer und ikonografischer Apparat einschließlich großem Bischofs-Wappen des Kardinals Alessandro Mattei, verzierte und historiierte Initialen, historiierte Titel und allegorische Vignetten; vorhanden eine ganzseitige Gravur der Jungfrau Maria mit den Heiligen Georg und Maurelius, Patrone Ferraras, mit Ferrara-Hintergrund. Weitere große Vignetten führen in die verschiedenen Teile des Werks ein. Pergament mit natürlichen Alters-spuren, leichte Flecken und chromatische Varianzen. Innenraum mit einigen physiologischen Vergilbungen, kleine Flecken. Rote Schnitte. In alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Pp. 6nn; 30; 2nn; 192; (2).

VOLLSTÄNDIGE TITEL UND AUTOREN
Synodus Dioecesana.
Ferrariae, apud Bernardinum Pomatelli, Impressorem Archiepiscopalem, 1781.
Alessandro Mattei.

KONTEXT UND BEDEUTUNG
Diözesansynoden gehörten zu den wichtigsten Instrumenten, durch die Bischöfe die Bestimmungen der universalen Kirche in ihrer Diözese konkret anwendeten. Der ferraranische Text von 1781 ist besonders bedeutsam, weil er die religiöse und soziale Organisation der Diözese acht Jahre vor der Französischen Revolution und am Vorabend der Krise der traditionellen kirchlichen Ordnung in Europa dokumentiert. Die Struktur des Werks zeigt die außerordentliche Bandbreite der Bischofsgewalt: Neben rein theologischen Fragen finden sich Normen zu religiöser Bildung, Verwaltung der Sakramente, Verhalten der Priester, Ehe, öffentliche Moral, Festtage, verbotenen Büchern und Organisation der Pfarreien. Das Volumen stellt somit eine primäre Quelle für die religiöse, juristische und soziale Geschichte Ferraras im 18. Jahrhundert dar.

BIOGRAPHIE DES AUTORS
Alessandro Mattei (Rom, 1744–1820) stammte aus der bedeutenden römischen Adelsfamilie Mattei. 1777 zum Erzbischof von Ferrara ernannt, wurde er 1779 von Pius VI. zum Kardinal erhoben. Eine führende Persönlichkeit der Kirche zwischen dem 18. und dem 19. Jahrhundert, durchlebte er eine der traumatischsten Epochen der päpstlichen Geschichte: Die Französische Revolution, napoleonische Besetzungen und die Krise des Kirchenstaates. Der ferraranische Synodus von 1781 gehört daher zur ersten Phase seines Bistums und ist eine der konkretesten Zeugnisse seiner pastoralen und disziplinierenden Neuordnung der Diözese.

DRUCK UND ILLUSTRATION
Der redaktionelle Stil ist deutlich reicher als bei Synodalstatuten üblich. Das Frontispiz wechselt rote und schwarze Schrift und zeigt eine Kupferstich-Vignette; die Abschnitte sind durch große bildliche Kompositionen gegliedert. Von besonderem ikonografischem Interesse ist die Tafel den Patronen Ferraras, dem Heiligen Georg und dem Heiligen Maurelius, dargestellt unter dem Schutz der Jungfrau Maria und des Jesuskindes. Die Präsenz der Stadt im Hintergrund verwandelt das Bild in eine wahre Darstellung der ferraranischen religiösen Identität. Bemerkenswert ist auch das große Wappen von Alessandro Mattei, am Anfang der Indictio Synodi platziert, begleitet von kardinalischen und bischöflichen Insignien. Das Ganze macht dieses Exemplar nicht nur als kirchliches Dokument interessant, sondern auch als Produkt der Ferrarer Druckkunst und Illustration des späten 18. Jahrhunderts.

BIBLIOGRAPHIE UND REFERENZEN
Ausgabe: Synodus Dioecesana Ferrariensis, Ferrariae, apud Bernardinum Pomatelli, Impressorem Archiepiscopalem, 1781.

Der Verkäufer stellt sich vor

RareBooks NO-RESERVE bringt den Charme der Antike in das digitale Zeitalter – mit kuratierten Verkäufen, außergewöhnlichen Angeboten und Geschichten, die es wert sind, gesammelt zu werden. Weil das Besitz eines seltenen Buches sich wie eine Entdeckung anfühlen sollte, nicht wie ein Luxus. RareBooks NO-RESERVE revolutioniert den Online-Markt für antike und seltene Bücher. Als Pionier im E-Commerce revolutioniert das Unternehmen den Zugang zu wertvollen und sammelbaren Editionen, indem es exklusive Flash Sales auf führenden Plattformen startet — mit erheblichen Rabatten auf Bücher, die normalerweise nur zu Premiumpreisen erhältlich sind. Mit einem klaren Fokus auf Sichtbarkeit, digitale Innovation und strategische Preisgestaltung verwandelt RareBooks NO-RESERVE Seltenheit in Chance und baut durch unwiderstehliche Angebote sowie kuratierte Wertangebote eine nachhaltige Kundenbindung auf.
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Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Geschichte
Buchtitel
Synodi Ferrariensis
Autor/ Illustrator
Alexander Matthaeus
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1781
Höhe
292 mm
Auflage
Erstausgabe in diesem Format
Breite
221 mm
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Ferrariae, apud Bernardinum Pomatelli, Impressorem Archiepiscopalem, 1781.
Bindung
Pergament
Anzahl der Seiten
232
Verkauft von
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