Eine Skulptur aus Holz - Chamba - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
3 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 140009 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Originale Chamba Holzskulptur aus Taraba State, Nigeria, aus Holz geschnitzt, 77 cm hoch, 1,3 kg, im befriedigenden Zustand und mit Stock geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Chamba-Skulptur – Taraba-Staat, Nigeria, inkl. Stand.
Die hoch aufragende Holzkulptur zeichnet sich durch radikale Vertikalität und ein eindringliches Zusammenspiel von Masse und Leere aus. Der schlanke Körper erhebt sich aus zwei starken, wogenden Beinen. Lange Arme folgen dem Oberkörper, deren Öffnungen offene Innenräume schaffen. Oberhalb des schlanken Halses sitzt ein kugelförmiger Kopf mit heraustretendem Mund, kleinen Augen und markanten Ohren; eine hohe, kammartige Krone verstärkt die monumentale Wirkung. Kerben, Abnutzungsspuren und eine erdige, unregelmäßige Patina verleihen dem Holz eine archaische Präsenz. Trotz seiner extremen Verlängerung bewahrt die Figur eine bemerkenswerte körperliche Spannung.
Die Chamba halten sich auf beiden Seiten der gegenwärtigen Grenze zwischen Nigeria und Kamerun auf, besonders in der zentralen Benue-Region und im heutigen Taraba-Staat. Ihre Skulptur umfasst sowohl kompakte als auch deutlich säulenförmige Figuren. Ähnliche Werke wurden einzeln oder als männlich–weibliche Paare in heiligen Höfen aufgerichtet und konnten mit Kulten in Verbindung stehen, die Schutz vor Unglück bieten sollten; Opfergaben aktivierten ihre spirituelle Wirksamkeit.
Dieses hohe Maß an Abstraktion ist auch charakteristisch für den kulturell vielfältigen Benue-Korridor, in dem Chamba, Mumuye, Jukun und benachbarte Gemeinschaften über lange Zeit eng miteinander in Kontakt standen. Zuweisungen ohne eine bestätigte Feldherkunft sollten daher mit entsprechender Vorsicht behandelt werden.
Ausgewählte Literatur:
Richard Fardon: Column to Volume: Formal Innovation in Chamba Statuary. 2005.
Richard Fardon: Between God, the Dead and the Wild. Edinburgh 1990.
Marla C. Berns, Richard Fardon, Sidney L. Kasfir (Hrsg.): Central Nigeria Unmasked: Arts of the Benue River Valley. Los Angeles 2011.
Einige der Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ23994
Der Verkäufer stellt sich vor
Chamba-Skulptur – Taraba-Staat, Nigeria, inkl. Stand.
Die hoch aufragende Holzkulptur zeichnet sich durch radikale Vertikalität und ein eindringliches Zusammenspiel von Masse und Leere aus. Der schlanke Körper erhebt sich aus zwei starken, wogenden Beinen. Lange Arme folgen dem Oberkörper, deren Öffnungen offene Innenräume schaffen. Oberhalb des schlanken Halses sitzt ein kugelförmiger Kopf mit heraustretendem Mund, kleinen Augen und markanten Ohren; eine hohe, kammartige Krone verstärkt die monumentale Wirkung. Kerben, Abnutzungsspuren und eine erdige, unregelmäßige Patina verleihen dem Holz eine archaische Präsenz. Trotz seiner extremen Verlängerung bewahrt die Figur eine bemerkenswerte körperliche Spannung.
Die Chamba halten sich auf beiden Seiten der gegenwärtigen Grenze zwischen Nigeria und Kamerun auf, besonders in der zentralen Benue-Region und im heutigen Taraba-Staat. Ihre Skulptur umfasst sowohl kompakte als auch deutlich säulenförmige Figuren. Ähnliche Werke wurden einzeln oder als männlich–weibliche Paare in heiligen Höfen aufgerichtet und konnten mit Kulten in Verbindung stehen, die Schutz vor Unglück bieten sollten; Opfergaben aktivierten ihre spirituelle Wirksamkeit.
Dieses hohe Maß an Abstraktion ist auch charakteristisch für den kulturell vielfältigen Benue-Korridor, in dem Chamba, Mumuye, Jukun und benachbarte Gemeinschaften über lange Zeit eng miteinander in Kontakt standen. Zuweisungen ohne eine bestätigte Feldherkunft sollten daher mit entsprechender Vorsicht behandelt werden.
Ausgewählte Literatur:
Richard Fardon: Column to Volume: Formal Innovation in Chamba Statuary. 2005.
Richard Fardon: Between God, the Dead and the Wild. Edinburgh 1990.
Marla C. Berns, Richard Fardon, Sidney L. Kasfir (Hrsg.): Central Nigeria Unmasked: Arts of the Benue River Valley. Los Angeles 2011.
Einige der Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ23994
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.
Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
