Eine Skulptur aus Holz - Biga - Mossi - Burkina Faso (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Mossi-Biga Holzskulptur aus der Ouahigouya-Region in Burkina Faso, aus dunklem Holz geschnitzt als originale Mossi-Biga-Figur, 34 cm hoch, 710 g, ohne Stativ, in fairer Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mossi Biga - Ouahigouya-Region, Burkina Faso.
Die schlanke weibliche Gestalt, aus dunklem Holz geschnitzt, bezieht ihre Kraft aus einer konsequenten Reduktion der menschlichen Form. Der konisch steigende Körper fließt fast nahtlos in den langen Hals über; angedeutete Brüste und Arme, die seitlich gehalten sind, signalisieren weibliche Identität. Im Gegensatz dazu erfährt der Kopf besondere skulpturale Aufmerksamkeit: Ein hohes, gebogenes Haartourette rahmt das fein modellierte Gesicht. Lineare Einschnitte strukturieren Haar, Stirn, Wangen und Körper und setzen der glänzenden, verwitterten Oberfläche ein grafisches Netz entgegen. Das ausbalancierte Wechselspiel von Abstraktion und körperlicher Präsenz verleiht der Figur eine ruhige, fast hieratische Würde.
Die biiga – wörtlich "child" – ist eine der charakteristischen Figuren des Mossi-Volkes in Burkina Faso. Solche Puppen wurden den Mädchen anvertraut, die sie trugen, pflegten und symbolisch nährten; zugleich konnten sie mit Weiblichkeit, Mutterschaft und dem Wunsch nach Kindern assoziiert werden. In der nördlichen Mossi-Region rund um Ouahigouya entwickelten sich unterschiedliche lokale Stile, wobei Frisur, Proportionen des Körpers und eingravierte Verzierung zentrale stilistische Merkmale waren. Die biiga ist damit nicht bloß ein Spielzeug, sondern ein Objekt, das an der Schnittstelle von sozialem Lernen, persönlicher Fürsorge und ritueller Hoffnung liegt.
Literatur (Auswahl):
Christopher D. Roy: “Mossi Dolls,” African Arts 14/4, 1981, S. 47–88.
Christopher D. Roy / Thomas G. B. Wheelock: Burkina Faso: Land of the Flying Masks, München/New York 2007, S. 449–451.
Jan-Lodewijk Grootaers: Forms of Wonderment, Berg en Dal 2002.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inv. Nr. MAZ24028
Der Verkäufer stellt sich vor
Mossi Biga - Ouahigouya-Region, Burkina Faso.
Die schlanke weibliche Gestalt, aus dunklem Holz geschnitzt, bezieht ihre Kraft aus einer konsequenten Reduktion der menschlichen Form. Der konisch steigende Körper fließt fast nahtlos in den langen Hals über; angedeutete Brüste und Arme, die seitlich gehalten sind, signalisieren weibliche Identität. Im Gegensatz dazu erfährt der Kopf besondere skulpturale Aufmerksamkeit: Ein hohes, gebogenes Haartourette rahmt das fein modellierte Gesicht. Lineare Einschnitte strukturieren Haar, Stirn, Wangen und Körper und setzen der glänzenden, verwitterten Oberfläche ein grafisches Netz entgegen. Das ausbalancierte Wechselspiel von Abstraktion und körperlicher Präsenz verleiht der Figur eine ruhige, fast hieratische Würde.
Die biiga – wörtlich "child" – ist eine der charakteristischen Figuren des Mossi-Volkes in Burkina Faso. Solche Puppen wurden den Mädchen anvertraut, die sie trugen, pflegten und symbolisch nährten; zugleich konnten sie mit Weiblichkeit, Mutterschaft und dem Wunsch nach Kindern assoziiert werden. In der nördlichen Mossi-Region rund um Ouahigouya entwickelten sich unterschiedliche lokale Stile, wobei Frisur, Proportionen des Körpers und eingravierte Verzierung zentrale stilistische Merkmale waren. Die biiga ist damit nicht bloß ein Spielzeug, sondern ein Objekt, das an der Schnittstelle von sozialem Lernen, persönlicher Fürsorge und ritueller Hoffnung liegt.
Literatur (Auswahl):
Christopher D. Roy: “Mossi Dolls,” African Arts 14/4, 1981, S. 47–88.
Christopher D. Roy / Thomas G. B. Wheelock: Burkina Faso: Land of the Flying Masks, München/New York 2007, S. 449–451.
Jan-Lodewijk Grootaers: Forms of Wonderment, Berg en Dal 2002.
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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