Ein Terrakottakopf - Kopf - Katsina - Nigeria (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Terrakotta-Kopf aus der Katsina-Tradition, Nigeria, Provenienz Kaduna-Region; Original/offiziell, mit Stativ geliefert, Höhe 15 cm, Gewicht 780 g, Zustand fair.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Terracotta Kopf - Katsina-Tradition, im Kaduna-Gebiet, Nigeria gesammelt, incl. Stativ.
Der fragmentarische Terracotta-Kopf fesselt durch seine ruhige Monumentalität und den Fokus auf wenige, markante Gesichtszüge. Ein abgerundeter Schädel erhebt sich aus dem kräftigen Nacken und deutet Haaransatz an, das nach hinten frisiert ist. Die schweren, mandelförmigen Augenlider tragen Spuren dunkler Pigmentierung; die Nase und der Mund sind reliefartig ausgeformt, während kleine Öffnungen an Nase und Ohr der Oberfläche rhythmische Textur verleihen. Der grobkörnige, rötlich-braune gebrannte Ton und seine teilweise erodierte Oberfläche verleihen dem Gesicht eine archäologische Präsenz, irgendwo zwischen Porträt und idealisierter menschlicher Figur.
Die Arbeit wird der sogenannten Katsina- oder Katsina-Ala-Ton-Tradition zugeschrieben und soll im Kaduna-Gebiet gesammelt worden sein. Katsina-Ala liegt südöstlich des Kerngebiets der Nok-Kultur. Tonfiguren, die dort gefunden wurden, werden oft im weiter gefassten Kontext der zentralnigerianischen Nok-Tradition basierend auf formalen und archäologischen Verbindungen gesehen. Der Verbreitungsbereich der entsprechenden Funde erstreckt sich von Kaduna bis in die Benue-Region. Jüngste Forschungen datieren die Entwicklung der Nok-Tonproduktion primär ins erste Jahrtausend v. Chr. und verbinden bestimmte Figurenablagerungen mit Bestattungs- und Ahnenritualen. Die spezifische Funktion dieser Kopffigur bleibt jedoch ohne bestätzten Ausgrabungskontext unklar.
Literatur (Auswahl):
Bernard Fagg: Nok Terrakotten, London 1977.
Joseph F. Jemkur: The Nok Culture: Art in Nigeria 2.500 Years Ago, 2006.
Gabriele Franke: „The Archaeology of Nok Culture in Nigeria“, 2024.
Einige der Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Informant Amadou
Inv. Nr. MAZ24126
"Ich glaube, dass der Import aller Kunstobjekte aus Afrika – gleich ob Kopien oder Originale – verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, jetzt HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) verjährt jeder Anspruch auf Restitution von Kulturgut drei Jahre, nachdem die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates Kenntnis vom Standort des Objekts und der Identität seines Besitzers erlangt haben. Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und wissenschaftliche Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translokationsprojekt) beschäftigt haben, sind über unsere Arbeit informiert, haben große Teile unserer Sammlung eingesehen und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die Nationalkommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall gab es in der Vergangenheit Restitutionsansprüche gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie geht diese strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation an. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jedes Anliegen wird sorgfältig mit allen verfügbaren Ressourcen geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Terracotta Kopf - Katsina-Tradition, im Kaduna-Gebiet, Nigeria gesammelt, incl. Stativ.
Der fragmentarische Terracotta-Kopf fesselt durch seine ruhige Monumentalität und den Fokus auf wenige, markante Gesichtszüge. Ein abgerundeter Schädel erhebt sich aus dem kräftigen Nacken und deutet Haaransatz an, das nach hinten frisiert ist. Die schweren, mandelförmigen Augenlider tragen Spuren dunkler Pigmentierung; die Nase und der Mund sind reliefartig ausgeformt, während kleine Öffnungen an Nase und Ohr der Oberfläche rhythmische Textur verleihen. Der grobkörnige, rötlich-braune gebrannte Ton und seine teilweise erodierte Oberfläche verleihen dem Gesicht eine archäologische Präsenz, irgendwo zwischen Porträt und idealisierter menschlicher Figur.
Die Arbeit wird der sogenannten Katsina- oder Katsina-Ala-Ton-Tradition zugeschrieben und soll im Kaduna-Gebiet gesammelt worden sein. Katsina-Ala liegt südöstlich des Kerngebiets der Nok-Kultur. Tonfiguren, die dort gefunden wurden, werden oft im weiter gefassten Kontext der zentralnigerianischen Nok-Tradition basierend auf formalen und archäologischen Verbindungen gesehen. Der Verbreitungsbereich der entsprechenden Funde erstreckt sich von Kaduna bis in die Benue-Region. Jüngste Forschungen datieren die Entwicklung der Nok-Tonproduktion primär ins erste Jahrtausend v. Chr. und verbinden bestimmte Figurenablagerungen mit Bestattungs- und Ahnenritualen. Die spezifische Funktion dieser Kopffigur bleibt jedoch ohne bestätzten Ausgrabungskontext unklar.
Literatur (Auswahl):
Bernard Fagg: Nok Terrakotten, London 1977.
Joseph F. Jemkur: The Nok Culture: Art in Nigeria 2.500 Years Ago, 2006.
Gabriele Franke: „The Archaeology of Nok Culture in Nigeria“, 2024.
Einige der Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Informant Amadou
Inv. Nr. MAZ24126
"Ich glaube, dass der Import aller Kunstobjekte aus Afrika – gleich ob Kopien oder Originale – verboten werden sollte, um Afrika zu schützen." Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, jetzt HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutzgesetz (KGSG) verjährt jeder Anspruch auf Restitution von Kulturgut drei Jahre, nachdem die zuständigen Behörden des Herkunftsstaates Kenntnis vom Standort des Objekts und der Identität seines Besitzers erlangt haben. Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten werden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und wissenschaftliche Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translokationsprojekt) beschäftigt haben, sind über unsere Arbeit informiert, haben große Teile unserer Sammlung eingesehen und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die Nationalkommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall gab es in der Vergangenheit Restitutionsansprüche gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie geht diese strukturellen Herausforderungen durch eine Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation an. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jedes Anliegen wird sorgfältig mit allen verfügbaren Ressourcen geprüft.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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