Ein Terrakottakopf - Kopf - Komaland - Ghana (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Terrakotta-Kopf mit dem Titel 'A terracotta head' aus Komaland im Norden Ghanas, der Komaland-Kultur zugeordnet, Original/Offiziell, mit Ständer geliefert; Höhe 9 cm, Gewicht 400 g, Zustand fair.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Terracotta Kopf - Komaland, Nordghana.
Der fragmentarisch erhaltene Kopf, aus rötlich gebrannter Terrakotta gefertigt, entfaltet seine kraftvolle, fast archaische Wirkung durch markante Formgebung. Ein prominenter, hervorstehender Mund mit kräftigen Lippen, die dominierende Nase und die dreidimensional aufgetragenen Augen bestimmen das Gesicht. Die Ohren sind durchlöchert; auf der Krone des Kopfes vereinigen sich erhobene Formen zu einem einst komplexeren Entwurf. Die körnige, unregelmäßig verwitterte Oberfläche bewahrt Spuren von Brennung und langem Vererden. Der Bruch am Hals deutet darauf hin, dass der Kopf ursprünglich Teil einer größeren anthropomorphen Figur gewesen sein dürfte.
Die sogenannten Terrakotta-Figuren des Komaland stammen aus dem nördlichen Ghana, insbesondere aus dem Gebiet rund um Yikpabongo. Dortige archäologische Untersuchungen haben zahlreiche anthropomorphe und zoomorphe Skulpturen in Zusammenhang mit Gräberhügeln, Steinsetzungen, Keramik, Metallobjekten und menschlichen Überresten freigelegt. Die Datierung des Komaland-Komplexes variiert je nach Kontext der Funde und der verwendeten Untersuchungsmethode. Ein wesentlicher Teil der bekannten Terrakotta-Figuren stammt aus dem zweiten Jahrtausend n. Chr. Ihre genaue Funktion bleibt Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Neben funerären Zwecken werden auch rituelle Ablieferungen, Heilpraktiken und Schreinaktivitäten in Betracht gezogen. Daher ist eine direkte Identifikation der archäologischen Produzenten mit den dort heute lebenden Koma-Leuten nicht eindeutig.
Literatur (Auswahl):
James Anquandah: „The Stone Circle Sites of Komaland, Northern Ghana, in West African Archaeology“, African Archaeological Review 5, 1987, S. 171–180.
Franz Kröger: „Die Terrakotta-Funde des Koma-Gebietes (Nordghana)“, Paideuma 34, 1988, S. 129–142.
Hervé Detavernier: „Funerary Terracotta Figurines from Ghana“, 2003.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr. MAZ24233
„Ich glaube, dass der Import aller Kunstgegenstände aus Afrika—egal ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen.“ Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, heute HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach dem UNESCO-Übereinkommen von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution kulturellen Eigentums drei Jahre nach der Kenntniserlangung der zuständigen Behörden des Herkunftsstaates über den Ort des Objekts und die Identität des Besitzers verjährt.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten wurden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und wissenschaftliche Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocation-Projekt) befassen, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Außerdem wurde die National Commission for Museums and Monuments (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall in der Vergangenheit gab es Restitutionsforderungen gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie geht diese strukturellen Herausforderungen mit einer Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation an. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jedes Anliegen wird sorgfältig mit allen verfügbaren Mitteln geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Terracotta Kopf - Komaland, Nordghana.
Der fragmentarisch erhaltene Kopf, aus rötlich gebrannter Terrakotta gefertigt, entfaltet seine kraftvolle, fast archaische Wirkung durch markante Formgebung. Ein prominenter, hervorstehender Mund mit kräftigen Lippen, die dominierende Nase und die dreidimensional aufgetragenen Augen bestimmen das Gesicht. Die Ohren sind durchlöchert; auf der Krone des Kopfes vereinigen sich erhobene Formen zu einem einst komplexeren Entwurf. Die körnige, unregelmäßig verwitterte Oberfläche bewahrt Spuren von Brennung und langem Vererden. Der Bruch am Hals deutet darauf hin, dass der Kopf ursprünglich Teil einer größeren anthropomorphen Figur gewesen sein dürfte.
Die sogenannten Terrakotta-Figuren des Komaland stammen aus dem nördlichen Ghana, insbesondere aus dem Gebiet rund um Yikpabongo. Dortige archäologische Untersuchungen haben zahlreiche anthropomorphe und zoomorphe Skulpturen in Zusammenhang mit Gräberhügeln, Steinsetzungen, Keramik, Metallobjekten und menschlichen Überresten freigelegt. Die Datierung des Komaland-Komplexes variiert je nach Kontext der Funde und der verwendeten Untersuchungsmethode. Ein wesentlicher Teil der bekannten Terrakotta-Figuren stammt aus dem zweiten Jahrtausend n. Chr. Ihre genaue Funktion bleibt Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Neben funerären Zwecken werden auch rituelle Ablieferungen, Heilpraktiken und Schreinaktivitäten in Betracht gezogen. Daher ist eine direkte Identifikation der archäologischen Produzenten mit den dort heute lebenden Koma-Leuten nicht eindeutig.
Literatur (Auswahl):
James Anquandah: „The Stone Circle Sites of Komaland, Northern Ghana, in West African Archaeology“, African Archaeological Review 5, 1987, S. 171–180.
Franz Kröger: „Die Terrakotta-Funde des Koma-Gebietes (Nordghana)“, Paideuma 34, 1988, S. 129–142.
Hervé Detavernier: „Funerary Terracotta Figurines from Ghana“, 2003.
Einige der Informationen wurden durch künstliche Intelligenz erzeugt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr. MAZ24233
„Ich glaube, dass der Import aller Kunstgegenstände aus Afrika—egal ob Kopien oder Originale—verboten werden sollte, um Afrika zu schützen.“ Zitat: Prof. Dr. Viola König, ehemalige Direktorin des Ethnologischen Museums Berlin, heute HUMBOLDTFORUM
Rechtlicher Rahmen
Nach dem UNESCO-Übereinkommen von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Restitution kulturellen Eigentums drei Jahre nach der Kenntniserlangung der zuständigen Behörden des Herkunftsstaates über den Ort des Objekts und die Identität des Besitzers verjährt.
Alle Bronzen- und Terrakotta-Objekte, die angeboten wurden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt. Organisationen wie DIGITAL BENIN und wissenschaftliche Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den vergangenen sieben Jahren intensiv mit Restitutionsforschung (Translocation-Projekt) befassen, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung begutachtet und uns unter anderem in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, besucht, um sich über den internationalen Kunsthandel vor Ort zu informieren. Außerdem wurde die National Commission for Museums and Monuments (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall in der Vergangenheit gab es Restitutionsforderungen gegen private Institutionen wie die Wolfgang Jaenicke Gallery.
Unsere Galerie geht diese strukturellen Herausforderungen mit einer Politik größtmöglicher Transparenz und Dokumentation an. Sollten Fragen oder Unsicherheiten auftreten, laden wir Sie ein, uns zu kontaktieren. Jedes Anliegen wird sorgfältig mit allen verfügbaren Mitteln geprüft.
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
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