Mittelalterlich Bronze Ring aus Bronze mit gravierter Navette-Fassung - 26.56 mm (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
40 € | ||
|---|---|---|
35 € | ||
30 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 140009 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Mittelalter-Ring aus Bronze mit gravierter Navette-Lippe, ca. 11.–14. Jh. n. Chr., Maße 26,56 mm Länge, 11,32 mm Breite, Gewicht 13 g, mit erhobenem Außenrand und Zopfmuster, in hervorragendem Zustand; Herkunft aus europäischer Privatsammlung (in Deutschland erworben; früherer Eigentümer ca. 1990).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Titel:
Mittelalterlicher Bronzering mit navettenförmiger Fassungenverzierung – ca. 11. bis 14. Jahrhundert n. Chr. – 26,56 mm
Beschreibung:
Ein substantieller mittelalterlicher bis frühneuzeitlicher Bronzering mit einem verlängerten spitzovalen (navetten- oder mandelförmigen) Fassungsring, 26,56 mm lang und 11,32 mm breit, Gewicht 13 g. Die Fassungenverzierung ist mit einem ineinandergreifenden linearen Muster geschmückt, das von einer erhobenen Außenkante eingefasst wird – eine knotenartige Anordnung aus角igen Strichen und Lozengen, die an das pseudo-kufische und interlace Ornament erinnert, das im späten Mittelalter im östlichen Mittelmeerraum und in der Balkanwelt verbreitet war. Ein Kragen aus feinen transversalen Kerbungen verläuft unter der Fassung auf beiden Seiten, und die Schulterflächen tragen gehäkelte Chevron- und Dreiecks-Motive, die dem Ring ein reiches, vollständig verziertes Profil verleihen.
Die spitzovale Fassungsform ist eine langlebige und charakteristische Gestalt, die vom späteren Mittelalter bis in die frühe osmanische und frühneuzeitliche Periode verwendet wurde. Ringe dieser Art dienten sowohl als persönliche Schmuckstücke als auch als Identitäts- und Schutzsymbole: Die abstrakte Interlace-Füllung der Fassungen stammt aus der „Endlossknoten“-Tradition, in der eine ununterbrochene Linie als Mittel galt, schädliche Einflüsse zu verwirren und abzuschrecken, während das tief geschnittene, gut lesbare Design der Fassung auch eine Siegel-artige Funktion beim Eindrücken in Wachs zuließ. Die schwere, solide Gussart und die selbstbewusst handgeschnittene Verzierung an den Schulterflächen deuten auf eine erfahrene provinzialische Werkstatt hin, die für eine wohlhabende lokale Kundschaft – Kaufleute, Grundbesitzer oder Beamte – statt für höchste Hofkreise produzierte.
Bedingung: Komplett und strukturell unbeschädigt, mit einer attraktiven dunkelbraunen Patina und helleren honigbraunen Akzenten dort, wo die erhabene Gravur das Licht auffängt; an den Schulterflächen sowie im Innenbereich sind kleine Bereiche grüner Kupferoxid-Verfärbungen sichtbar. Das geätzte Design auf der Fassungsfläche bleibt scharf und vollständig lesbar, ebenso wie die Verzierung an den Schulterflächen. Oberflächenabnutzung und geringe Unregelmäßigkeiten sind alters- und zeittypisch. Keine Restaurierungen oder modernen Reparaturen. Noch tragbar.
Details:
Material: Bronze
Fassungs-Länge: 26,56 mm
Fassungs-Breite: 11,32 mm
Gewicht: 13 g
Ringgröße: 59 (EU)
Herkunft: Aus europäischer Privatsammlung, im späten 20. Jahrhundert auf dem deutschen Kunstmarkt erworben.
Titel:
Mittelalterlicher Bronzering mit navettenförmiger Fassungenverzierung – ca. 11. bis 14. Jahrhundert n. Chr. – 26,56 mm
Beschreibung:
Ein substantieller mittelalterlicher bis frühneuzeitlicher Bronzering mit einem verlängerten spitzovalen (navetten- oder mandelförmigen) Fassungsring, 26,56 mm lang und 11,32 mm breit, Gewicht 13 g. Die Fassungenverzierung ist mit einem ineinandergreifenden linearen Muster geschmückt, das von einer erhobenen Außenkante eingefasst wird – eine knotenartige Anordnung aus角igen Strichen und Lozengen, die an das pseudo-kufische und interlace Ornament erinnert, das im späten Mittelalter im östlichen Mittelmeerraum und in der Balkanwelt verbreitet war. Ein Kragen aus feinen transversalen Kerbungen verläuft unter der Fassung auf beiden Seiten, und die Schulterflächen tragen gehäkelte Chevron- und Dreiecks-Motive, die dem Ring ein reiches, vollständig verziertes Profil verleihen.
Die spitzovale Fassungsform ist eine langlebige und charakteristische Gestalt, die vom späteren Mittelalter bis in die frühe osmanische und frühneuzeitliche Periode verwendet wurde. Ringe dieser Art dienten sowohl als persönliche Schmuckstücke als auch als Identitäts- und Schutzsymbole: Die abstrakte Interlace-Füllung der Fassungen stammt aus der „Endlossknoten“-Tradition, in der eine ununterbrochene Linie als Mittel galt, schädliche Einflüsse zu verwirren und abzuschrecken, während das tief geschnittene, gut lesbare Design der Fassung auch eine Siegel-artige Funktion beim Eindrücken in Wachs zuließ. Die schwere, solide Gussart und die selbstbewusst handgeschnittene Verzierung an den Schulterflächen deuten auf eine erfahrene provinzialische Werkstatt hin, die für eine wohlhabende lokale Kundschaft – Kaufleute, Grundbesitzer oder Beamte – statt für höchste Hofkreise produzierte.
Bedingung: Komplett und strukturell unbeschädigt, mit einer attraktiven dunkelbraunen Patina und helleren honigbraunen Akzenten dort, wo die erhabene Gravur das Licht auffängt; an den Schulterflächen sowie im Innenbereich sind kleine Bereiche grüner Kupferoxid-Verfärbungen sichtbar. Das geätzte Design auf der Fassungsfläche bleibt scharf und vollständig lesbar, ebenso wie die Verzierung an den Schulterflächen. Oberflächenabnutzung und geringe Unregelmäßigkeiten sind alters- und zeittypisch. Keine Restaurierungen oder modernen Reparaturen. Noch tragbar.
Details:
Material: Bronze
Fassungs-Länge: 26,56 mm
Fassungs-Breite: 11,32 mm
Gewicht: 13 g
Ringgröße: 59 (EU)
Herkunft: Aus europäischer Privatsammlung, im späten 20. Jahrhundert auf dem deutschen Kunstmarkt erworben.
