Altgriechisch, Magna Graecia Töpferware Oinochoe. 10,5 cm Länge. Apulien, 4. Jh. v. Chr.





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Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
- sehr schön und hübsch -
Altes Griechisch, Magna Graecia, Apulien, 4. Jahrhundert v. Chr.
Töpferware mit roten Figuren
10,5 cm Höhe
Provenienz:
- Private Sammlung, Rennes, Frankreich, in den 1970er Jahren. Erworben bei Gerard Barré Antiquités, Frankreich. Mit altem Händlertikett.
Zustand: Gut, siehe Fotos.
Die Oinochoe (Plural: oinochoai) ist ein Typ antiker griechischer Gefäße, der vor allem zum Ausgießen von Wein verwendet wurde. Ihr Name leitet sich von den griechischen Wörtern „oinos“ (Wein) und „cheo“ (ausgießen) ab. Sie zeichnet sich durch einen einzelnen Henkel, einen runden Körper und einen kleeblattförmigen Rand aus, der das Ausgießen erleichtert. Diese Krüge waren auf Symposien üblich, soziale Zusammenkünfte, bei denen Wein getrunken und verschiedene Themen diskutiert wurden. Oinochoai konnten schlicht oder mit mythologischen, alltäglichen oder funerären Szenen verziert sein, je nach Verwendungszweck und der Epoche, in der sie hergestellt wurden. Von dem 6. bis 4. Jahrhundert v. Chr. waren sie besonders beliebt in schwar z-figuriger und rotfiguriger Keramik. Neben ihrer praktischen Funktion besaßen sie auch symbolischen und künstlerischen Wert und spiegeln kulturelle, religiöse und soziale Aspekte der antiken griechischen Welt wider. Heute sind sie Schlüsselobjekte zum Verständnis des Lebens und der Kunst des antiken Griechenlands.
Im Magna Graecia nahmen diese Gefäße lokale dekorative Stile an, beeinflusst von attischer Keramik, entwickelten jedoch auch eigene Merkmale. Zu den bekanntesten gehören die rotfigurigen Skyphoi, eine Technik, bei der die Figuren in der natürlichen Farbe des Tons freigestellt wurden, während der Hintergrund schwarz gemalt war. Die dargestellten Motive umfassen mythologische Szenen, Rituale, dionysische Motive und Aspekte des Alltagslebens.
Wichtige Werkstätten entstanden in Regionen wie Apulien, Lucania und Kampanien, wo Handwerker hellenistische Traditionen mit einheimischen Elementen verschmolzen. Diese Gefäße hatten nicht nur eine praktische Funktion, sondern auch eine symbolische und funeräre Bedeutung, da sie oft als Opfergaben in Grabstätten abgelegt wurden.
Der Skyphos aus Magna Graecia ist thus ein Zeugnis eines intensiven kulturellen Austauschs und spiegelt den Synkretismus zwischen griechischer Tradition und italischen Einflüssen im kolonialen Kontext wider.
Der Verkäufer stellt sich vor
- sehr schön und hübsch -
Altes Griechisch, Magna Graecia, Apulien, 4. Jahrhundert v. Chr.
Töpferware mit roten Figuren
10,5 cm Höhe
Provenienz:
- Private Sammlung, Rennes, Frankreich, in den 1970er Jahren. Erworben bei Gerard Barré Antiquités, Frankreich. Mit altem Händlertikett.
Zustand: Gut, siehe Fotos.
Die Oinochoe (Plural: oinochoai) ist ein Typ antiker griechischer Gefäße, der vor allem zum Ausgießen von Wein verwendet wurde. Ihr Name leitet sich von den griechischen Wörtern „oinos“ (Wein) und „cheo“ (ausgießen) ab. Sie zeichnet sich durch einen einzelnen Henkel, einen runden Körper und einen kleeblattförmigen Rand aus, der das Ausgießen erleichtert. Diese Krüge waren auf Symposien üblich, soziale Zusammenkünfte, bei denen Wein getrunken und verschiedene Themen diskutiert wurden. Oinochoai konnten schlicht oder mit mythologischen, alltäglichen oder funerären Szenen verziert sein, je nach Verwendungszweck und der Epoche, in der sie hergestellt wurden. Von dem 6. bis 4. Jahrhundert v. Chr. waren sie besonders beliebt in schwar z-figuriger und rotfiguriger Keramik. Neben ihrer praktischen Funktion besaßen sie auch symbolischen und künstlerischen Wert und spiegeln kulturelle, religiöse und soziale Aspekte der antiken griechischen Welt wider. Heute sind sie Schlüsselobjekte zum Verständnis des Lebens und der Kunst des antiken Griechenlands.
Im Magna Graecia nahmen diese Gefäße lokale dekorative Stile an, beeinflusst von attischer Keramik, entwickelten jedoch auch eigene Merkmale. Zu den bekanntesten gehören die rotfigurigen Skyphoi, eine Technik, bei der die Figuren in der natürlichen Farbe des Tons freigestellt wurden, während der Hintergrund schwarz gemalt war. Die dargestellten Motive umfassen mythologische Szenen, Rituale, dionysische Motive und Aspekte des Alltagslebens.
Wichtige Werkstätten entstanden in Regionen wie Apulien, Lucania und Kampanien, wo Handwerker hellenistische Traditionen mit einheimischen Elementen verschmolzen. Diese Gefäße hatten nicht nur eine praktische Funktion, sondern auch eine symbolische und funeräre Bedeutung, da sie oft als Opfergaben in Grabstätten abgelegt wurden.
Der Skyphos aus Magna Graecia ist thus ein Zeugnis eines intensiven kulturellen Austauschs und spiegelt den Synkretismus zwischen griechischer Tradition und italischen Einflüssen im kolonialen Kontext wider.
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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