Anthropomorphe Maske - Ngbaka - DR Kongo






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Maske anthropomorphe, eine Ngbaka-Holzmaske aus der Demokratischen Republik Kongo aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, in ausgezeichnetem Originalzustand, mit Stativ geliefert, Höhe 23 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Maske anthropomorphe – Ngbaka – Demokratische Republik Kongo
Origin: Demokratische Republik Kongo (Kongo-Kinshasa), Ubangi-Region
Kultur / Ethnie: Ngbaka
Material: Geschnitztes Holz, dunkle Patina
Unterlage: Werk wird mit der Präsentationsbasis geliefert, maßgeschneidert.
- Ein exklusiver, reich illustrierten Katalog begleitet die Collection Wirtz, mit einer detaillierten Notiz zu jedem der gezeigten Werke. (verfügbar auf Bestellung)
- Unveröffentlicht: Datierte und signierte Komposition mit dem Titel D’après la collection Wirtz, die eine picturale Anspielung auf den Innenraum der Sammlung bietet, so wie er 1965 hätte dargestellt werden können.
Provenienz
Ehemalige Privatsammlung einer Wirtz-Familienmitglieds, Antwerpen (Belgien), einer historisch im Reisekosmos aktiven Familie.
Nach den direkt vom Erben übermittelten Informationen soll dieses Objekt in den 1960er Jahren aus dem Kongo stammen und in der Familie bewahrt worden sein.
Die Familienkollektion wurde sorgfältig gepflegt und in einem Raum vollständig gewidmet präsentiert, eingerichtet im Geist eines privaten Sammler cabinets, in dem die Werke versammelt und in einer Umgebung speziell ihrer Präsentation gewidmet präsentiert wurden.
Direkt vom Erben erworben, mit dem der vorliegende Verkauf in Zusammenarbeit durchgeführt wird.
Beschreibung & Studie des Werks
Anthropomorph maskiertes Gesichtsnabasng, Ngbaka-Zuordnung, eine Bevölkerung, die im Ubangi-Gebiet im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo ansässig ist. Die Sammlungen des National Museum of African Art dokumentieren den Einsatz Ngbaka-Masken im Rahmen von Initiations- und Beschneidungsritualen, bei denen die jungen Männer zeitweise außerhalb des Dorfes gehalten wurden.
Dieses Exemplar zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Schlichtheit und die Tiefe der dunklen Patina aus. Das Gesicht, oval und leicht verlängert, ist mit großer wirtschaftlicher Ausdrucksweise gestaltet: breiter obere Stirn, Augen auf feinen horizontalen Öffnungen reduziert, langer gerader Nasenrücken und Mund dezent leicht geöffnet.
Besonderen Eindruck macht der Blick: Die schweren, fast geschlossenen Augenlider verleihen der Maske einen ruhigen, zurückhaltenden und tief innerlichen Ausdruck. Auf beiden Seiten betonen die seitlichen Volumenräume, die die Augen umrahmen, die Kraft des oberen Gesichtsbereichs.
Der Nasenrücken ist der zentrale Achse der Komposition. Sehr langgezogen und deutlich vorgeschoben, wird er von feinen, vertikalen Gravurlinien durchzogen, die sich zum Stirnbereich fortsetzen und einen subtilen Rhythmus in eine ansonsten schlichte Skulptur einführen.
Der Mund, einfach durch zwei dicke Lippen und eine schmale Öffnung gezeichnet, verleiht dem Ganzen eine erstaunliche Sanftheit. Kein Detail ist überflüssig: Jede form ist auf ihren wesentlichen Ausdruck reduziert.
Die bräunlich-schwarze Patina, tief und unregelmäßig, gehört zu den großen Reizen des Stücks. Die zahlreichen Markierungen, kleinen Abriebspuren und Oberflächenvariationen lassen an einigen Stellen den helleren Holzton durchscheinen, wodurch die Maske eine besonders lebendige Materialität erhält.
Gesehen aus drei Vierteln entfaltet die Formvollendung ihre volle Wirkung: Die Kurve der Stirn, die Projektion der Nase und die Form der Lippen schaffen eine wirkliche skulpturale Tiefe, während die Frontalität eine fast meditative Ausstrahlung bewahrt.
Ein Werk von großer stiller Stärke, dessen Reduktion, die Qualität der Formgebung und die schöne dunkle Patina eine Präsenz erzeugen, die zugleich streng, menschlich und zutiefst rätselhaft wirkt.
Maske anthropomorphe – Ngbaka – Demokratische Republik Kongo
Origin: Demokratische Republik Kongo (Kongo-Kinshasa), Ubangi-Region
Kultur / Ethnie: Ngbaka
Material: Geschnitztes Holz, dunkle Patina
Unterlage: Werk wird mit der Präsentationsbasis geliefert, maßgeschneidert.
- Ein exklusiver, reich illustrierten Katalog begleitet die Collection Wirtz, mit einer detaillierten Notiz zu jedem der gezeigten Werke. (verfügbar auf Bestellung)
- Unveröffentlicht: Datierte und signierte Komposition mit dem Titel D’après la collection Wirtz, die eine picturale Anspielung auf den Innenraum der Sammlung bietet, so wie er 1965 hätte dargestellt werden können.
Provenienz
Ehemalige Privatsammlung einer Wirtz-Familienmitglieds, Antwerpen (Belgien), einer historisch im Reisekosmos aktiven Familie.
Nach den direkt vom Erben übermittelten Informationen soll dieses Objekt in den 1960er Jahren aus dem Kongo stammen und in der Familie bewahrt worden sein.
Die Familienkollektion wurde sorgfältig gepflegt und in einem Raum vollständig gewidmet präsentiert, eingerichtet im Geist eines privaten Sammler cabinets, in dem die Werke versammelt und in einer Umgebung speziell ihrer Präsentation gewidmet präsentiert wurden.
Direkt vom Erben erworben, mit dem der vorliegende Verkauf in Zusammenarbeit durchgeführt wird.
Beschreibung & Studie des Werks
Anthropomorph maskiertes Gesichtsnabasng, Ngbaka-Zuordnung, eine Bevölkerung, die im Ubangi-Gebiet im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo ansässig ist. Die Sammlungen des National Museum of African Art dokumentieren den Einsatz Ngbaka-Masken im Rahmen von Initiations- und Beschneidungsritualen, bei denen die jungen Männer zeitweise außerhalb des Dorfes gehalten wurden.
Dieses Exemplar zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Schlichtheit und die Tiefe der dunklen Patina aus. Das Gesicht, oval und leicht verlängert, ist mit großer wirtschaftlicher Ausdrucksweise gestaltet: breiter obere Stirn, Augen auf feinen horizontalen Öffnungen reduziert, langer gerader Nasenrücken und Mund dezent leicht geöffnet.
Besonderen Eindruck macht der Blick: Die schweren, fast geschlossenen Augenlider verleihen der Maske einen ruhigen, zurückhaltenden und tief innerlichen Ausdruck. Auf beiden Seiten betonen die seitlichen Volumenräume, die die Augen umrahmen, die Kraft des oberen Gesichtsbereichs.
Der Nasenrücken ist der zentrale Achse der Komposition. Sehr langgezogen und deutlich vorgeschoben, wird er von feinen, vertikalen Gravurlinien durchzogen, die sich zum Stirnbereich fortsetzen und einen subtilen Rhythmus in eine ansonsten schlichte Skulptur einführen.
Der Mund, einfach durch zwei dicke Lippen und eine schmale Öffnung gezeichnet, verleiht dem Ganzen eine erstaunliche Sanftheit. Kein Detail ist überflüssig: Jede form ist auf ihren wesentlichen Ausdruck reduziert.
Die bräunlich-schwarze Patina, tief und unregelmäßig, gehört zu den großen Reizen des Stücks. Die zahlreichen Markierungen, kleinen Abriebspuren und Oberflächenvariationen lassen an einigen Stellen den helleren Holzton durchscheinen, wodurch die Maske eine besonders lebendige Materialität erhält.
Gesehen aus drei Vierteln entfaltet die Formvollendung ihre volle Wirkung: Die Kurve der Stirn, die Projektion der Nase und die Form der Lippen schaffen eine wirkliche skulpturale Tiefe, während die Frontalität eine fast meditative Ausstrahlung bewahrt.
Ein Werk von großer stiller Stärke, dessen Reduktion, die Qualität der Formgebung und die schöne dunkle Patina eine Präsenz erzeugen, die zugleich streng, menschlich und zutiefst rätselhaft wirkt.
