Island - Island; Bellin - Carte de L'Islande - 1751-1760





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Carte de L'Islande, eine kupferstichige Karte Islands von Bellin, ca. 1755 entstanden, mit späterer Handfarbe, Maße 300 × 380 mm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Carte de L'Islande
Attraktive kupferstichkartierte Karte der Insel, hergestellt von Bellin zur Begleitung von Prevosts 'Histoire General des Voyages'. Jacques Nicolas Bellin (1703-1772) war vermutlich der bedeutendste französische Kartograf der Mitte des 18. Jahrhunderts. Er wurde zum ersten Ingenieur Hydrographe de la Marine berufen und war außerdem offizieller Hydrograph des Königs. Die vorliegende Karte ist auf ca. 1755 datiert.
JACQUES BELLIN
Jacques Nicolas Bellin (1703 – 21. März 1772) war ein französischer Hydograph, Geograf und Mitglied der französischen Geistesblättergruppe called die philosophes. Bellin wurde in Paris geboren. Er war Hydograph des französischen Hydrografischen Dienstes, Mitglied der Académie de Marine und der Royal Society of London. Über eine 50-jährige Karriere hinweg produzierte er viele Karten von besonderem Interesse für das Ministère de la Marine. Seine Karten von Kanada und französischen Territorien in Nordamerika (Neu Frankreich, Acadia, Louisiana) sind besonders wertvoll. Er starb in Versailles.
Im Jahr 1721, mit 18 Jahren, wurde er zum Hydographen (Chefkartograf) der französischen Marine ernannt. Im August 1741 wurde er der erste Ingénieur de la Marine des Dépot des cartes et plans de la Marine (das französische Hydrographische Büro) und zum Official Hydrographer des französischen Königs ernannt. Während seiner Amtszeit veröffentlichte das Depot eine Unmenge von Seekarten und Plänen, darunter großformatige See-Charts Frankreichs, die Neptune François. Außerdem produzierte er eine Reihe Seeatlanten der Welt, z. B. den Atlas Maritime und die Hydrographie Française. Diese erlangten Ruhm, Auszeichnung und Respekt in ganz Europa und wurden im 18. Jahrhundert und sogar im folgenden Jahrhundert weiterveröffentlicht.
Bellin schuf auch Karten im Kleinformat wie den Petit Atlas Maritime von 1764 (5 Bände) mit 580 fein detaillierten Karten.
Bellin setzte einen sehr hohen Maßstab an Verarbeitung und Genauigkeit, wodurch Frankreich eine führende Rolle in der europäischen Kartografie und Geografie erlangte. Viele seiner Karten wurden von anderen Kartografen Europas kopiert.
Carte de L'Islande
Attraktive kupferstichkartierte Karte der Insel, hergestellt von Bellin zur Begleitung von Prevosts 'Histoire General des Voyages'. Jacques Nicolas Bellin (1703-1772) war vermutlich der bedeutendste französische Kartograf der Mitte des 18. Jahrhunderts. Er wurde zum ersten Ingenieur Hydrographe de la Marine berufen und war außerdem offizieller Hydrograph des Königs. Die vorliegende Karte ist auf ca. 1755 datiert.
JACQUES BELLIN
Jacques Nicolas Bellin (1703 – 21. März 1772) war ein französischer Hydograph, Geograf und Mitglied der französischen Geistesblättergruppe called die philosophes. Bellin wurde in Paris geboren. Er war Hydograph des französischen Hydrografischen Dienstes, Mitglied der Académie de Marine und der Royal Society of London. Über eine 50-jährige Karriere hinweg produzierte er viele Karten von besonderem Interesse für das Ministère de la Marine. Seine Karten von Kanada und französischen Territorien in Nordamerika (Neu Frankreich, Acadia, Louisiana) sind besonders wertvoll. Er starb in Versailles.
Im Jahr 1721, mit 18 Jahren, wurde er zum Hydographen (Chefkartograf) der französischen Marine ernannt. Im August 1741 wurde er der erste Ingénieur de la Marine des Dépot des cartes et plans de la Marine (das französische Hydrographische Büro) und zum Official Hydrographer des französischen Königs ernannt. Während seiner Amtszeit veröffentlichte das Depot eine Unmenge von Seekarten und Plänen, darunter großformatige See-Charts Frankreichs, die Neptune François. Außerdem produzierte er eine Reihe Seeatlanten der Welt, z. B. den Atlas Maritime und die Hydrographie Française. Diese erlangten Ruhm, Auszeichnung und Respekt in ganz Europa und wurden im 18. Jahrhundert und sogar im folgenden Jahrhundert weiterveröffentlicht.
Bellin schuf auch Karten im Kleinformat wie den Petit Atlas Maritime von 1764 (5 Bände) mit 580 fein detaillierten Karten.
Bellin setzte einen sehr hohen Maßstab an Verarbeitung und Genauigkeit, wodurch Frankreich eine führende Rolle in der europäischen Kartografie und Geografie erlangte. Viele seiner Karten wurden von anderen Kartografen Europas kopiert.

