Sebastian Bieniek (1975) - Doublefaced No. 4






Über 35 Jahre Erfahrung; ehemaliger Galeriebesitzer und Kurator am Museum Folkwang.
80 € | ||
|---|---|---|
75 € | ||
50 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 140355 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Sebastian Bieniek (born 1975 in Poland) is famous for works in context of duality and
ambivalence which went since 2013 several times viral and were published by the largest
magazines all around the world. According to the Spanish VOGUE Magazine even Madonna ask him in 2016 to make her new album cover but the excentrical artist as so often refused and prefered to stay by himself.
______
Zum Verkauf steht:
Original Fotograpfie (hochwertige Fine Art Print) aus der Doublefaced-Serie von Sebastian Bieniek.
Es gibt nur 9 einzeln nummerierte und signierte Originale dieser Arbeit (Nr. 4).
7 der Originale befinden sich weltweit in wichtigen Sammlungen. Darunter in den USA, Schweiz, Italien, Niederlande, Österreich, Deutschland, Spanien, Königreich Bahrain, Vereinigtes Königreich, Japan und Hong Kong.
Diese Arbeit wird (als vorletzte verbliebene) direkt vom Künstler verkauft.
Der Gewinner der Auktion bekommt ein vom Künstler auf seinen Namen ausgestelltes Echtheitszertifikat.
_____
Details zum Kunstwerk:
- Titel: Doublefaced No. 4 (4/9)
- Jahr: 2013
- Größe: 58 x 42 cm. (Es gibt einen 5 cm. breiten weißen Rand auf dem Foto um das Foto herum. Die Maße beinhalten den weißen Rand)
- Beschaffenheit: Foto ist bereits aufgezogen/geklebt auf einer „Kapa Dibond Platte“
- Papier: Baryta canson
- Herstellungsmethode: C-Print
- Signert: Ja, vorne unten rechts mit einem grünen Stift. Hinten auf der Kapa-Platte noch einmal signiert, beschriftet und mit einem beschrifteten Miniatur-Foto der Fotografie versehen.
- Hinten außerdem, die Karte des Künstlers und handschriftliche Notizen des Künstlers auf deutsch. Wie z. B. dass das Foto 2016 im Besitz des Scheich Rashid Al Khalifa aus dem Königreich Bahrain war, der das Foto allerdings wegen dem Motiv (Zigarette rauchende Frau passte nicht zur Landeskultur) hinterher gegen ein anderes aus der Serie umgetauscht hatte.
_______
Zur Doublefaced Serie:
Die Doublefaced-Fotoserie des Berliner Künstlers Sebastian Bieniek gilt unbestritten als eine der wichtigsten und einflussreichsten Fotoserien des Internetzeitalters. Sie ist das perfekte Beispiel für zeitgenössische Kunst, die den modernen Zeitgeist nicht nur begreift, sondern ihn in seiner reinsten Form widerspiegelt. In einer Epoche, die von der digitalen Selbstdarstellung, der ständigen Neuerfindung des Egos und der Fragmentierung der eigenen Identität in den sozialen Medien geprägt ist, traf Bieniek mit seinen Werken einen nervösen Kern der Gesellschaft. Seine Arbeiten fingen das tiefe menschliche Bedürfnis ein, im digitalen Rauschen gleichzeitig maskiert und sichtbar zu sein, und machten die Dualität unserer modernen Existenz visuell greifbar.
Das minimalistische, aber zutiefst verstörende Konzept – mit Eyeliner und Lippenstift gezeichnete, zweite Gesichter auf den Wangen von Modellen – verbreitete sich in den 2010er-Jahren viral und prägte die globale Pop- und Modewelt nachhaltig. Wie stark dieser künstlerische Impuls den Puls der Zeit traf, zeigt sich an seiner enormen Strahlkraft auf weltbekannte Ikonen. So war die „Queen of Pop“ Madonna von der hypnotischen Bildsprache so fasziniert, dass sie ein Foto der Serie für das Cover ihres Albums Madame X auswählte. Auch in der Musik- und Popkultur hinterließ das Konzept tiefe Spuren: Im offiziellen Musikvideo zu Pharrell Williams’ Hit Marilyn Monroe wurde die ikonische Idee der zweigesichtigen Illusion kopiert und einem Millionenpublikum präsentiert.
en wohl spektakulärsten Brückenschlag zwischen avantgardistischer Körperkunst und der High-Fashion-Welt vollzog die Serie auf den Laufstegen der französischen Metropole. Der Modedesigner Simon Porte Jacquemus erkannte das zeitgeistige Potenzial der Arbeiten und brachte den Look in direkter Zusammenarbeit von und mit Sebastian Bieniek auf die Paris Fashion Week. Die von Bienieks Kunst inspirierte Kollektion schlug in der Modewelt ein wie eine Bombe und verhalf Jacquemus zum Gewinn des prestigeträchtigen, mit 150.000 Euro dotierten LVMH Special Jury Prize. Durch diese Symbiose aus Internet-Phänomen, Popkultur und Haute Couture bewies die Doublefaced-Reihe eindrucksvoll, wie traditionelle Kunst die Grenzen des Analogen sprengen und zur universellen visuellen Sprache einer ganzen Generation werden kann.
_____
Über den Künstler:
Der deutsche Konzeptkünstler, Maler und Fotograf Sebastian Bieniek (1975) gilt als einer der radikalsten Grenzgänger der zeitgenössischen Kunstszene. Sein gesamtes Schaffen war ein permanenter, provokanter Tanz auf der hauchdünnen Linie zwischen Realität und Täuschung.
Geboren in Oberschlesien, kam Bieniek 1989 als Spätaussiedler nach Deutschland und begann seinen künstlerischen Weg an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Dort studierte er Freie Kunst unter extrem gegensätzlichen Einflüssen: der weltberühmten Performance-Pionierin Marina Abramović und dem Schweizer Konzeptkünstler John M. Armleder. Später wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er sein Studium als Meisterschüler abschloss, während er parallel dazu ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin absolvierte. Seine Karriere startete er Ende der 1990er-Jahre im legendären Berliner Kunsthaus Tacheles, von wo aus er sich schnell zu einer festen Größe entwickelte. 2013 gelang ihm mit der viralen Fotoserie Doublefaced schließlich der internationale Durchbruch, woraufhin ihn renommierte Magazine zu einem der einflussreichsten Künstler Berlins kürten.
Bereits früh in seiner Karriere fiel Bieniek durch Aktionen auf, die das Publikum und den traditionellen Kunstbetrieb tief verunsicherten. Inspiriert von den körperlichen Grenzerfahrungen seiner Mentorin Abramović, nutzte er seinen eigenen Körper als Material und schnitt sich in einer frühen Arbeit über Tage hinweg täglich eine neue Wunde in den Arm, um die Vergänglichkeit physisch zu dokumentieren. Neben diesen schmerzhaften Prozessen inszenierte er irritierende soziale Experimente im öffentlichen Raum, indem er ohne Genehmigung weite Strecken Absperrband verlegte, um U-Bahn-Eingänge oder Plätze in Berlin abzuriegeln. Damit demonstrierte er, wie blind Menschen visueller und staatlicher Autorität gehorchen. Mit seinem 2011 veröffentlichten Buch Realfake weitete er diese Experimente auf den digitalen Raum aus: Durch das Erschaffen dutzender Fake-Profile manipulierte er gezielt Algorithmen, Medien und die öffentliche Wahrnehmung – lange bevor das Phänomen der "Alternative Facts" die Weltpolitik erreichte.
Den absoluten und radikalsten Höhepunkt dieses interdisziplinären Schaffens bildete die Inszenierung seines eigenen Todes als finale Kunstperformance. Bieniek, der zeitlebens die Mechanismen von Medienwirksamkeit, digitaler Identität und Täuschung sezierte, weitete dieses Prinzip auf die ultimative Grenze der menschlichen Existenz aus. Er fälschte und orchestrierte Nachrichten über sein eigenes Ableben und begleitete dies mit konzeptionellen Videobotschaften wie seiner Apology for being dead, wodurch er die Kunstwelt und die Öffentlichkeit in Schockstarre versetzte. Mit diesem Akt ging er interdisziplinär viel weiter als jeder andere Künstler vor ihm. Er nutzte nicht mehr nur Leinwand, Kamera oder den lebendigen Körper, sondern erhob das totale Verschwinden, das Spiel mit dem Jenseits und die darauffolgende mediale Hysterie zum eigentlichen Kunstwerk. Bieniek bewies damit endgültig, dass im Zeitalter digitaler Netzwerke selbst die Grenze zwischen Leben und Tod manipulierbar, formbar und letztlich Teil einer hyperrealen Inszenierung ist.
Sebastian Bieniek (born 1975 in Poland) is famous for works in context of duality and
ambivalence which went since 2013 several times viral and were published by the largest
magazines all around the world. According to the Spanish VOGUE Magazine even Madonna ask him in 2016 to make her new album cover but the excentrical artist as so often refused and prefered to stay by himself.
______
Zum Verkauf steht:
Original Fotograpfie (hochwertige Fine Art Print) aus der Doublefaced-Serie von Sebastian Bieniek.
Es gibt nur 9 einzeln nummerierte und signierte Originale dieser Arbeit (Nr. 4).
7 der Originale befinden sich weltweit in wichtigen Sammlungen. Darunter in den USA, Schweiz, Italien, Niederlande, Österreich, Deutschland, Spanien, Königreich Bahrain, Vereinigtes Königreich, Japan und Hong Kong.
Diese Arbeit wird (als vorletzte verbliebene) direkt vom Künstler verkauft.
Der Gewinner der Auktion bekommt ein vom Künstler auf seinen Namen ausgestelltes Echtheitszertifikat.
_____
Details zum Kunstwerk:
- Titel: Doublefaced No. 4 (4/9)
- Jahr: 2013
- Größe: 58 x 42 cm. (Es gibt einen 5 cm. breiten weißen Rand auf dem Foto um das Foto herum. Die Maße beinhalten den weißen Rand)
- Beschaffenheit: Foto ist bereits aufgezogen/geklebt auf einer „Kapa Dibond Platte“
- Papier: Baryta canson
- Herstellungsmethode: C-Print
- Signert: Ja, vorne unten rechts mit einem grünen Stift. Hinten auf der Kapa-Platte noch einmal signiert, beschriftet und mit einem beschrifteten Miniatur-Foto der Fotografie versehen.
- Hinten außerdem, die Karte des Künstlers und handschriftliche Notizen des Künstlers auf deutsch. Wie z. B. dass das Foto 2016 im Besitz des Scheich Rashid Al Khalifa aus dem Königreich Bahrain war, der das Foto allerdings wegen dem Motiv (Zigarette rauchende Frau passte nicht zur Landeskultur) hinterher gegen ein anderes aus der Serie umgetauscht hatte.
_______
Zur Doublefaced Serie:
Die Doublefaced-Fotoserie des Berliner Künstlers Sebastian Bieniek gilt unbestritten als eine der wichtigsten und einflussreichsten Fotoserien des Internetzeitalters. Sie ist das perfekte Beispiel für zeitgenössische Kunst, die den modernen Zeitgeist nicht nur begreift, sondern ihn in seiner reinsten Form widerspiegelt. In einer Epoche, die von der digitalen Selbstdarstellung, der ständigen Neuerfindung des Egos und der Fragmentierung der eigenen Identität in den sozialen Medien geprägt ist, traf Bieniek mit seinen Werken einen nervösen Kern der Gesellschaft. Seine Arbeiten fingen das tiefe menschliche Bedürfnis ein, im digitalen Rauschen gleichzeitig maskiert und sichtbar zu sein, und machten die Dualität unserer modernen Existenz visuell greifbar.
Das minimalistische, aber zutiefst verstörende Konzept – mit Eyeliner und Lippenstift gezeichnete, zweite Gesichter auf den Wangen von Modellen – verbreitete sich in den 2010er-Jahren viral und prägte die globale Pop- und Modewelt nachhaltig. Wie stark dieser künstlerische Impuls den Puls der Zeit traf, zeigt sich an seiner enormen Strahlkraft auf weltbekannte Ikonen. So war die „Queen of Pop“ Madonna von der hypnotischen Bildsprache so fasziniert, dass sie ein Foto der Serie für das Cover ihres Albums Madame X auswählte. Auch in der Musik- und Popkultur hinterließ das Konzept tiefe Spuren: Im offiziellen Musikvideo zu Pharrell Williams’ Hit Marilyn Monroe wurde die ikonische Idee der zweigesichtigen Illusion kopiert und einem Millionenpublikum präsentiert.
en wohl spektakulärsten Brückenschlag zwischen avantgardistischer Körperkunst und der High-Fashion-Welt vollzog die Serie auf den Laufstegen der französischen Metropole. Der Modedesigner Simon Porte Jacquemus erkannte das zeitgeistige Potenzial der Arbeiten und brachte den Look in direkter Zusammenarbeit von und mit Sebastian Bieniek auf die Paris Fashion Week. Die von Bienieks Kunst inspirierte Kollektion schlug in der Modewelt ein wie eine Bombe und verhalf Jacquemus zum Gewinn des prestigeträchtigen, mit 150.000 Euro dotierten LVMH Special Jury Prize. Durch diese Symbiose aus Internet-Phänomen, Popkultur und Haute Couture bewies die Doublefaced-Reihe eindrucksvoll, wie traditionelle Kunst die Grenzen des Analogen sprengen und zur universellen visuellen Sprache einer ganzen Generation werden kann.
_____
Über den Künstler:
Der deutsche Konzeptkünstler, Maler und Fotograf Sebastian Bieniek (1975) gilt als einer der radikalsten Grenzgänger der zeitgenössischen Kunstszene. Sein gesamtes Schaffen war ein permanenter, provokanter Tanz auf der hauchdünnen Linie zwischen Realität und Täuschung.
Geboren in Oberschlesien, kam Bieniek 1989 als Spätaussiedler nach Deutschland und begann seinen künstlerischen Weg an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Dort studierte er Freie Kunst unter extrem gegensätzlichen Einflüssen: der weltberühmten Performance-Pionierin Marina Abramović und dem Schweizer Konzeptkünstler John M. Armleder. Später wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er sein Studium als Meisterschüler abschloss, während er parallel dazu ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin absolvierte. Seine Karriere startete er Ende der 1990er-Jahre im legendären Berliner Kunsthaus Tacheles, von wo aus er sich schnell zu einer festen Größe entwickelte. 2013 gelang ihm mit der viralen Fotoserie Doublefaced schließlich der internationale Durchbruch, woraufhin ihn renommierte Magazine zu einem der einflussreichsten Künstler Berlins kürten.
Bereits früh in seiner Karriere fiel Bieniek durch Aktionen auf, die das Publikum und den traditionellen Kunstbetrieb tief verunsicherten. Inspiriert von den körperlichen Grenzerfahrungen seiner Mentorin Abramović, nutzte er seinen eigenen Körper als Material und schnitt sich in einer frühen Arbeit über Tage hinweg täglich eine neue Wunde in den Arm, um die Vergänglichkeit physisch zu dokumentieren. Neben diesen schmerzhaften Prozessen inszenierte er irritierende soziale Experimente im öffentlichen Raum, indem er ohne Genehmigung weite Strecken Absperrband verlegte, um U-Bahn-Eingänge oder Plätze in Berlin abzuriegeln. Damit demonstrierte er, wie blind Menschen visueller und staatlicher Autorität gehorchen. Mit seinem 2011 veröffentlichten Buch Realfake weitete er diese Experimente auf den digitalen Raum aus: Durch das Erschaffen dutzender Fake-Profile manipulierte er gezielt Algorithmen, Medien und die öffentliche Wahrnehmung – lange bevor das Phänomen der "Alternative Facts" die Weltpolitik erreichte.
Den absoluten und radikalsten Höhepunkt dieses interdisziplinären Schaffens bildete die Inszenierung seines eigenen Todes als finale Kunstperformance. Bieniek, der zeitlebens die Mechanismen von Medienwirksamkeit, digitaler Identität und Täuschung sezierte, weitete dieses Prinzip auf die ultimative Grenze der menschlichen Existenz aus. Er fälschte und orchestrierte Nachrichten über sein eigenes Ableben und begleitete dies mit konzeptionellen Videobotschaften wie seiner Apology for being dead, wodurch er die Kunstwelt und die Öffentlichkeit in Schockstarre versetzte. Mit diesem Akt ging er interdisziplinär viel weiter als jeder andere Künstler vor ihm. Er nutzte nicht mehr nur Leinwand, Kamera oder den lebendigen Körper, sondern erhob das totale Verschwinden, das Spiel mit dem Jenseits und die darauffolgende mediale Hysterie zum eigentlichen Kunstwerk. Bieniek bewies damit endgültig, dass im Zeitalter digitaler Netzwerke selbst die Grenze zwischen Leben und Tod manipulierbar, formbar und letztlich Teil einer hyperrealen Inszenierung ist.
