Mittelalterlich Bronze Ring aus Jerusalem – Kreuzfahrer und islamische kulturelle Interaktion (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Mittelalterlicher Bronze-Ring aus Jerusalem – Kreuzfahrer- und islamische Kulturinteraktion, mit einer ingravierten arabischen Inschrift und christlicher Symbolik, datiert auf ca. 9.–12. Jh. n. Chr., in ausgezeichnetem Zustand; Herkunft aus einer Privatsammlung, 1997 erworben (Deutschland).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mittelalterlicher Bronering aus Jerusalem – Kreuzfahrer- und islamisch-kulturelle Interaktion, Inschrift mit arabischem Motiv und christlicher Symbolik
Dieser Bronzering ist ein fesselndes Beispiel für die komplexen kulturellen und religiösen Wechselwirkungen, die Jerusalem im Mittelalter prägten, insbesondere während der Epoche der Kreuzzüge. Jerusalem, als heiliger und umkämpfter Ort, diente als Kreuzungspunkt, an dem christliche und islamische Traditionen koexistierten, sich überlappeten und einander beeinflussten — eine Dynamik, die in diesem Objekt deutlich sichtbar wird.
Die ovale Kanzelträgerplatte trägt eine Gravur in einem Stil, der mit frühem arabischem Schriftbild übereinstimmt und so islamischen kulturellen Einfluss oder Eigentum nahelegt. Solche Inschriften auf persönlichen Gegenständen waren im islamischen Raum oft mit Ausdrücken von Glauben, Schutz oder Identität verbunden. Obwohl die Inschrift aufgrund von Alter und Gebrauch teilweise abgetragen ist, ist ihre Form noch deutlich lesbar und deutet auf eine intentionierte und kunstfertige Ausführung hin.
Bemerkenswert ist, dass die Seitenteile des Rings Motive mit christlicher Symbolik zeigen, was eine hybridische künstlerische Sprache nahelegt. Diese Kombination deutet stark auf eine Herstellung oder Verwendung in einer Periode religiöser Begegnung hin, möglicherweise von Personen, die unter wechselnden politischen und religiösen Autoritäten lebten, wie Kreuzfahrer, lokale Konvertiten oder Händler, die in Jerusalem tätig waren.
Die robuste Gussbronzenkonstruktion des Rings spiegelt typische mittelalterliche Metallbearbeitungstechniken wider, während die natürliche Patina und Abnutzung der Oberfläche seine Authentizität und längere historische Nutzung bezeugen. Solche Ringe dienten oft nicht nur als persönlicher Schmuck, sondern auch als Siegelringe oder Andachtsgegenstände und trugen spirituelle, soziale oder schützende Bedeutungen.
Insgesamt steht dieser Ring als seltenes und bewegendes Artefakt, das die Verschmelzung islamischer und christlicher Traditionen im mittelalterlichen Jerusalem veranschaulicht und die gemeinsame, aber umkämpfte spirituelle Landschaft der Heiligen Stadt während der Kreuzzugszeit verkörpert.
Technische Details
Periode: Mittelalter (Kreuzzugszeit)
Herkunft: Jerusalem
Material: Bronze
Höhe: 21,25 mm ±
Äußere Breite: 21,33 mm ±
Innere Breite: 17,64 mm ±
Gewicht: 3,25 g
Zustand: Sehr gut für sein Alter; klare Inschrift und symbolische Details mit den erwarteten historischen Abnutzungen
Mittelalterlicher Bronering aus Jerusalem – Kreuzfahrer- und islamisch-kulturelle Interaktion, Inschrift mit arabischem Motiv und christlicher Symbolik
Dieser Bronzering ist ein fesselndes Beispiel für die komplexen kulturellen und religiösen Wechselwirkungen, die Jerusalem im Mittelalter prägten, insbesondere während der Epoche der Kreuzzüge. Jerusalem, als heiliger und umkämpfter Ort, diente als Kreuzungspunkt, an dem christliche und islamische Traditionen koexistierten, sich überlappeten und einander beeinflussten — eine Dynamik, die in diesem Objekt deutlich sichtbar wird.
Die ovale Kanzelträgerplatte trägt eine Gravur in einem Stil, der mit frühem arabischem Schriftbild übereinstimmt und so islamischen kulturellen Einfluss oder Eigentum nahelegt. Solche Inschriften auf persönlichen Gegenständen waren im islamischen Raum oft mit Ausdrücken von Glauben, Schutz oder Identität verbunden. Obwohl die Inschrift aufgrund von Alter und Gebrauch teilweise abgetragen ist, ist ihre Form noch deutlich lesbar und deutet auf eine intentionierte und kunstfertige Ausführung hin.
Bemerkenswert ist, dass die Seitenteile des Rings Motive mit christlicher Symbolik zeigen, was eine hybridische künstlerische Sprache nahelegt. Diese Kombination deutet stark auf eine Herstellung oder Verwendung in einer Periode religiöser Begegnung hin, möglicherweise von Personen, die unter wechselnden politischen und religiösen Autoritäten lebten, wie Kreuzfahrer, lokale Konvertiten oder Händler, die in Jerusalem tätig waren.
Die robuste Gussbronzenkonstruktion des Rings spiegelt typische mittelalterliche Metallbearbeitungstechniken wider, während die natürliche Patina und Abnutzung der Oberfläche seine Authentizität und längere historische Nutzung bezeugen. Solche Ringe dienten oft nicht nur als persönlicher Schmuck, sondern auch als Siegelringe oder Andachtsgegenstände und trugen spirituelle, soziale oder schützende Bedeutungen.
Insgesamt steht dieser Ring als seltenes und bewegendes Artefakt, das die Verschmelzung islamischer und christlicher Traditionen im mittelalterlichen Jerusalem veranschaulicht und die gemeinsame, aber umkämpfte spirituelle Landschaft der Heiligen Stadt während der Kreuzzugszeit verkörpert.
Technische Details
Periode: Mittelalter (Kreuzzugszeit)
Herkunft: Jerusalem
Material: Bronze
Höhe: 21,25 mm ±
Äußere Breite: 21,33 mm ±
Innere Breite: 17,64 mm ±
Gewicht: 3,25 g
Zustand: Sehr gut für sein Alter; klare Inschrift und symbolische Details mit den erwarteten historischen Abnutzungen
