Byzantinisch Terracotta Krug - 17 cm - Zweihandgefäß aus Ägypten (Ohne mindestpreis)






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Bemalte Zwei-Griff-Piriform-Tonjara aus Ägypten, datiert in die byzantinische oder frühislamische Periode (ca. 500–700 n. Chr.), mit kugeligem Körper, zwei vertikale Griffen, gewelltem Hals und dunkelbraunen bis schwarzen Malereien auf einem hellbeigen Fundament; Höhe 17 cm, Durchmesser 10 cm, Zustand fair mit Oberflächenabnutzung und kleinen Verlusten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gemaltes birnenförmiges Terrakotta-Gefäß mit zwei Henkel – Ägypten, byzantinische oder frühislamische Periode, 500 bis 700
Ein stark evocatives, bemaltes Terrakotta-Gefäß (Gargoulette), dem byzantinischen oder frühislamischen Traditionskreis zugeschrieben. Das Gefäß hat einen eleganten birnenförmigen Körper, der von einem kleinen, sich verbreiternden Fußring getragen wird, mit einem vergleichsweise schmalen zylindrischen Hals und zwei vertikale Ösenhenkel, die an der Schulter angeordnet sind. Der Hals wird durch eine Reihe ausgeprägter horizontaler Rillen gegliedert, was der ansonsten gerundeten Silhouette eine markante architektonische Qualität verleiht.
Der obere Teil des Körpers bewahrt umfangreiche dunkelbraune bis fast schwarze Bemalung über einem warmen gelblich-beigen Terrakottaboden. Besonders attraktiv sind die großen kurvilinearen und konzentrischen Motive, die rund um die Schulter verteilt sind, einschließlich spiralförmiger und schleifenförmiger Ornamentik, die dem Vokabular der byzantinischen Keramik eigen ist. Horizontal bemalte Bänder betonen zudem die Konturen des Gefäßes.
Referenz: Ähnliche Stücke, die in Ägypten gefunden wurden, gehören zur Louvre-Sammlung / z. B. E 12384. Sie wurden in Antinoupolis (auch Antinoopolis, Griechisch Ἀντινόου πόλις / Antinóou pólis) oder Antinoë (auch Antinoé, Griechisch Ἀντινόεια / Antinóeia; koptisch Ansena, heute Arabisch الشيخ عبادة / Sheikh Ibada) gefunden. Antinoë war eine Stadt im alten Ägypten, am(Ost)ufer des Nils gegenüber Hermopolis Magna.
Provenienz
Aus einer deutschen Familienkollektion, berichteweise 1942 erworben und seitdem in der Familienkollektion erhalten. Laut Familienüberlieferung ist das Gefäß daher seit mehr als achtzig Jahren außerhalb des modernen Kunstmarktes verblieben.
Zustand
Das Gefäß weist deutliche altersbedingte Oberflächenabnutzung auf, die im Einklang mit einem archäologischen Keramikobjekt steht. Die bemalte Verzierung ist teilweise gerieben und verblasst, bleibt aber über große Flächen deutlich sichtbar und verleiht dem Gefäß ein besonders attraktives archäologisches Erscheinungsbild.
Es gibt Ablagerungen, Abrasionen und kleine Verluststellen an der Oberfläche. Der Mund zeigt sichtbare alte Absplitterungen und einen größeren Verlust am Rand, während der untere Fuß auch geringfügige Kantenabnutzung und Absplitterungen aufweist. Beide Henkel und die primäre Form des Gefäßes sind erhalten.
Bitte alle Fotografien sorgfältig prüfen, da sie einen integralen Bestandteil der Zustandbeschreibung bilden.
Ein eindrucksvolles und hoch dekoratives Beispiel der alten mediterranen Keramiktradition, besonders ansprechend für eine Sammlung griechischer, mykenischer, ägäischer oder bronzezeitlicher Antiquitäten.
Für den Versand innerhalb der Europäischen Union ist keine Exportgenehmigung erforderlich. Für Nicht-EU-Länder können Sie im Voraus anfragen.
Gemaltes birnenförmiges Terrakotta-Gefäß mit zwei Henkel – Ägypten, byzantinische oder frühislamische Periode, 500 bis 700
Ein stark evocatives, bemaltes Terrakotta-Gefäß (Gargoulette), dem byzantinischen oder frühislamischen Traditionskreis zugeschrieben. Das Gefäß hat einen eleganten birnenförmigen Körper, der von einem kleinen, sich verbreiternden Fußring getragen wird, mit einem vergleichsweise schmalen zylindrischen Hals und zwei vertikale Ösenhenkel, die an der Schulter angeordnet sind. Der Hals wird durch eine Reihe ausgeprägter horizontaler Rillen gegliedert, was der ansonsten gerundeten Silhouette eine markante architektonische Qualität verleiht.
Der obere Teil des Körpers bewahrt umfangreiche dunkelbraune bis fast schwarze Bemalung über einem warmen gelblich-beigen Terrakottaboden. Besonders attraktiv sind die großen kurvilinearen und konzentrischen Motive, die rund um die Schulter verteilt sind, einschließlich spiralförmiger und schleifenförmiger Ornamentik, die dem Vokabular der byzantinischen Keramik eigen ist. Horizontal bemalte Bänder betonen zudem die Konturen des Gefäßes.
Referenz: Ähnliche Stücke, die in Ägypten gefunden wurden, gehören zur Louvre-Sammlung / z. B. E 12384. Sie wurden in Antinoupolis (auch Antinoopolis, Griechisch Ἀντινόου πόλις / Antinóou pólis) oder Antinoë (auch Antinoé, Griechisch Ἀντινόεια / Antinóeia; koptisch Ansena, heute Arabisch الشيخ عبادة / Sheikh Ibada) gefunden. Antinoë war eine Stadt im alten Ägypten, am(Ost)ufer des Nils gegenüber Hermopolis Magna.
Provenienz
Aus einer deutschen Familienkollektion, berichteweise 1942 erworben und seitdem in der Familienkollektion erhalten. Laut Familienüberlieferung ist das Gefäß daher seit mehr als achtzig Jahren außerhalb des modernen Kunstmarktes verblieben.
Zustand
Das Gefäß weist deutliche altersbedingte Oberflächenabnutzung auf, die im Einklang mit einem archäologischen Keramikobjekt steht. Die bemalte Verzierung ist teilweise gerieben und verblasst, bleibt aber über große Flächen deutlich sichtbar und verleiht dem Gefäß ein besonders attraktives archäologisches Erscheinungsbild.
Es gibt Ablagerungen, Abrasionen und kleine Verluststellen an der Oberfläche. Der Mund zeigt sichtbare alte Absplitterungen und einen größeren Verlust am Rand, während der untere Fuß auch geringfügige Kantenabnutzung und Absplitterungen aufweist. Beide Henkel und die primäre Form des Gefäßes sind erhalten.
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Ein eindrucksvolles und hoch dekoratives Beispiel der alten mediterranen Keramiktradition, besonders ansprechend für eine Sammlung griechischer, mykenischer, ägäischer oder bronzezeitlicher Antiquitäten.
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Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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