Spätrömisch / Frühbyzantinisch Terracotta Öllampe mit einem Pferd. 13 cm lang. 4.–6. Jahrhundert n. Chr.






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Öllampe mit Pferde-Relief, eine spätrömische Terrakotta Lampe aus dem 4.–6. Jahrhundert n. Chr., 13 cm lang, guter Zustand, aus einer Privatsammlung in Frankreich erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Öllampe mit einer Pferdeverzierung
Spätantike, 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr.
Keramik
13 cm lang und 9 cm breit
HERKUNFT: Private Sammlung, Frankreich, 1970 – 1980. Vom französischen Kunstmarkt erworben.
ZUSTAND: Gut, intakt, siehe Fotos.
Terrakotta-Lampen, die gemeinhin als „Lucernas“ bekannt sind, waren ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens im Römischen Reich. Diese kleine Öllampen spendeten Licht in Häusern, Werkstätten, Tempeln und öffentlichen Räumen. Hergestellt hauptsächlich aus Terrakotta, einer Art gebrannter Ton, waren sie relativ kostengünstig herzustellen und für verschiedene Gesellschaftsschichten breit zugänglich. Ihre Praktikabilität in Verbindung mit künstlerischer Verzierung machten sie zu sowohl funktionalen als auch dekorativen Objekten der römischen Materialkultur.
Römische Terrakotta-Lampen wurden typischerweise mithilfe von Formen hergestellt, einer Technik, die es Handwerkern ermöglichte, dasselbe Design viele Male zu reproduzieren. Dabei wurde Ton in eine zwei-teilige Form gedrückt, die die obere und untere Sektion der Lampe formte. Nach dem Trocknen wurden die beiden Hälften zusammengesetzt, wodurch oben eine zentrale Öffnung zum Ausgießen von Öl und eine kleine Düse entstand, an der der Docht platziert wurde. Nachdem sie montiert waren, wurde die Lampe in einem Ofen gebrannt, um den Ton zu härten.
Eines der markantesten Merkmale dieser Lampen ist ihre Reliefverzierung. Die Oberseite, bekannt als der Diskus, zeigte oft detailreiche Szenen, die direkt in der Form entstanden. Diese Reliefs könnten mythologische Figuren, Götter und Göttinnen, Tiere, Gladiatorenkämpfe, theatralische Masken oder alltägliche Aktivitäten darstellen. Einige Lampen zeigten auch Symbole, die mit Religion oder Schutz in Zusammenhang stehen, was die Überzeugungen und kulturellen Werte der römischen Gesellschaft widerspiegelt.
Die Reliefverzierung hatte mehrere Zwecke. Sie steigerte die ästhetische Anziehungskraft der Lampe, konnte aber auch Botschaften über Identität, Status oder persönliche Hingabe vermitteln. Ein Beispiel: Eine Lampe, die eine Gottheit zeigt, könnte die religiösen Vorlieben des Eigentümers anzeigen, während Szenen mit Gladiatoren die Popularität öffentlicher Spektakel widerspiegeln.
Archäologische Entdeckungen im gesamten Römischen Reich – von Italien über Hispania, Nordafrika bis in den Nahen Osten – belegen die weite Verbreitung dieser Lampen. Ihre standardisierten Formen und dekorativen Motive helfen Archäologen zudem, archäologische Kontexte zu datieren und Muster von Handel und kulturellem Austausch innerhalb des Imperiums zu verstehen.
So veranschaulichen Terrakotta-Lampen mit Reliefverzierungen, wie alltägliche römische Objekte Nützlichkeit, künstlerischen Ausdruck und kulturelle Bedeutung vereinen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Öllampe mit einer Pferdeverzierung
Spätantike, 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr.
Keramik
13 cm lang und 9 cm breit
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ZUSTAND: Gut, intakt, siehe Fotos.
Terrakotta-Lampen, die gemeinhin als „Lucernas“ bekannt sind, waren ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens im Römischen Reich. Diese kleine Öllampen spendeten Licht in Häusern, Werkstätten, Tempeln und öffentlichen Räumen. Hergestellt hauptsächlich aus Terrakotta, einer Art gebrannter Ton, waren sie relativ kostengünstig herzustellen und für verschiedene Gesellschaftsschichten breit zugänglich. Ihre Praktikabilität in Verbindung mit künstlerischer Verzierung machten sie zu sowohl funktionalen als auch dekorativen Objekten der römischen Materialkultur.
Römische Terrakotta-Lampen wurden typischerweise mithilfe von Formen hergestellt, einer Technik, die es Handwerkern ermöglichte, dasselbe Design viele Male zu reproduzieren. Dabei wurde Ton in eine zwei-teilige Form gedrückt, die die obere und untere Sektion der Lampe formte. Nach dem Trocknen wurden die beiden Hälften zusammengesetzt, wodurch oben eine zentrale Öffnung zum Ausgießen von Öl und eine kleine Düse entstand, an der der Docht platziert wurde. Nachdem sie montiert waren, wurde die Lampe in einem Ofen gebrannt, um den Ton zu härten.
Eines der markantesten Merkmale dieser Lampen ist ihre Reliefverzierung. Die Oberseite, bekannt als der Diskus, zeigte oft detailreiche Szenen, die direkt in der Form entstanden. Diese Reliefs könnten mythologische Figuren, Götter und Göttinnen, Tiere, Gladiatorenkämpfe, theatralische Masken oder alltägliche Aktivitäten darstellen. Einige Lampen zeigten auch Symbole, die mit Religion oder Schutz in Zusammenhang stehen, was die Überzeugungen und kulturellen Werte der römischen Gesellschaft widerspiegelt.
Die Reliefverzierung hatte mehrere Zwecke. Sie steigerte die ästhetische Anziehungskraft der Lampe, konnte aber auch Botschaften über Identität, Status oder persönliche Hingabe vermitteln. Ein Beispiel: Eine Lampe, die eine Gottheit zeigt, könnte die religiösen Vorlieben des Eigentümers anzeigen, während Szenen mit Gladiatoren die Popularität öffentlicher Spektakel widerspiegeln.
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So veranschaulichen Terrakotta-Lampen mit Reliefverzierungen, wie alltägliche römische Objekte Nützlichkeit, künstlerischen Ausdruck und kulturelle Bedeutung vereinen.
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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