Steinzeug Teekanne - 20.5 cm - Seltene Kaffeekanne mit langem Ausguss






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Seltene Langhals-Versenbecher aus Sawankhalok-Ternit aus Si Satchanalai in Thailand, Sukhothai-Zeit (ca. 15.–16. Jh.), mit birnenförmigem Bauch auf Ringfuß und langem Tubushals; Dekor aus Eisenoxid unter Glasur, Abmessungen 20,5 × 16 × 12,5 cm, Zustand gut mit leichten Absplitterungen und Rissen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltenes Karaffen-Gefäß mit langem Schnabel
Si Satchanalai-Backöfen
Sukhothai-Zeit XIV–XVI. Jh.
Thailand
Dreigrößiger Ton mit Farbart-Dekor aus Eisenoxid unter einer Glasur
Maße: Höhe 20,5 cm × 16 cm × 12,5 cm
Seltenes grobschlächtiges Tongefäß aus Sawankhalok, dessen birnenförmiger Bauch großzügig modelliert ist und auf einem ringförmigen Fuß ruht, seitlich durch einen langen, stark aufgerichteten Tubus-Schnabel verlängert wird. Der schmale Hals breitet sich zu einer signifikanten, discoid umgebenden Kante um die Öffnung aus. Diese architektonisch besonders skulpturale Struktur, bei der der aufsteigende Schnabel die Linienführung des Halses aufgreift, verleiht dem Stück eine dynamische und monumentale Silhouette trotz der geringen Maße.
Die Oberfläche ist mit einer hellen Glasur überzogen, die heute durch die Zeit stark beeinträchtigt ist. Ein besonders dichtes Netz feiner Risse und Irisationen ist sichtbar. Unter dieser Glasur bleibt eine Dekoration aus Eisenoxid erhalten, deren ursprünglich dunkle Farbgebung nun zwischen Grau-Schwarz und Braun schwankt. Diese Kombination aus ferruginem Dekor unter heller Glasur gehört zu den charakteristischen Merkmalen der Sawankhalok- Produktion.
Die Dekoration gliedert sich in horizontale Register, die sich an der Vasebautiefe orientieren. KonZentrische Linien betonen den unteren Teil des Bauchbereichs, während der lange Schnabel von dunklen Längsbändern durchzogen ist. Der große obere Rand trägt ein bemerkenswertes Strahlenmuster aus Blüten- oder Blattmotiven, die sich um die zentrale Öffnung anordnen. Dieser geometrisch-vegetale Wortschatz findet direkte Parallelen in Sawankhalok-Keramiken des 15.–16. Jahrhunderts, deren Ränder häufig Lotusblüten schmücken und verschiedene Teile der Vase durch linienförmige Bordüren gegliedert sind.
Die Produktion von Sawankhalok, rund um Si Satchanalai in der heutigen Provinz Sukhothai gelegen, war eines der großen Keramikzentren Südostasiens. Besonders im 15. und 16. Jahrhundert florierend, speiste sie einen weiten Seehandel, und ihre Werke wurden in weite Teile des südostasiatischen Archipels gefunden.
Die Form dieses Stücks verdient besondere Beachtung. Die Sawankhalok-Werkstätten stellten mehrere Varianten von Giessgefäßen und Kendi her, aber Exemplare mit birnenförmigem Bauch, langem, hoch emporgerichtetem Tubusschädel und breitem oberen Rand kommen deutlich seltener vor als Schalen, Dosen, Flaschen und Behälter, die den Großteil der Produktion ausmachen. Die geformten Formen von Kendi und Giessgefäßen werden zudem ausdrücklich als deutlich seltener in den Öfen beschrieben.
Zustand: Sehr guter Allgemeinzustand trotz Alter. Einige Absplitterungen und kleine Risse. Die Abnutzung der Glasur, Verunreinigungen, punktuelle Verluste der Verzierung und das Netz der Risse verleihen der Oberfläche heute eine archäologisch expressive Materialität, ohne dass die ursprüngliche dekorative Anordnung wesentlich beeinträchtigt wird. Kleine Rissbildung (Glasurabplatzer) am Nacken.
Provenienz: Kanaka The Collection, Portugal
Versand mit UPS und Versicherung
Der Verkäufer stellt sich vor
Seltenes Karaffen-Gefäß mit langem Schnabel
Si Satchanalai-Backöfen
Sukhothai-Zeit XIV–XVI. Jh.
Thailand
Dreigrößiger Ton mit Farbart-Dekor aus Eisenoxid unter einer Glasur
Maße: Höhe 20,5 cm × 16 cm × 12,5 cm
Seltenes grobschlächtiges Tongefäß aus Sawankhalok, dessen birnenförmiger Bauch großzügig modelliert ist und auf einem ringförmigen Fuß ruht, seitlich durch einen langen, stark aufgerichteten Tubus-Schnabel verlängert wird. Der schmale Hals breitet sich zu einer signifikanten, discoid umgebenden Kante um die Öffnung aus. Diese architektonisch besonders skulpturale Struktur, bei der der aufsteigende Schnabel die Linienführung des Halses aufgreift, verleiht dem Stück eine dynamische und monumentale Silhouette trotz der geringen Maße.
Die Oberfläche ist mit einer hellen Glasur überzogen, die heute durch die Zeit stark beeinträchtigt ist. Ein besonders dichtes Netz feiner Risse und Irisationen ist sichtbar. Unter dieser Glasur bleibt eine Dekoration aus Eisenoxid erhalten, deren ursprünglich dunkle Farbgebung nun zwischen Grau-Schwarz und Braun schwankt. Diese Kombination aus ferruginem Dekor unter heller Glasur gehört zu den charakteristischen Merkmalen der Sawankhalok- Produktion.
Die Dekoration gliedert sich in horizontale Register, die sich an der Vasebautiefe orientieren. KonZentrische Linien betonen den unteren Teil des Bauchbereichs, während der lange Schnabel von dunklen Längsbändern durchzogen ist. Der große obere Rand trägt ein bemerkenswertes Strahlenmuster aus Blüten- oder Blattmotiven, die sich um die zentrale Öffnung anordnen. Dieser geometrisch-vegetale Wortschatz findet direkte Parallelen in Sawankhalok-Keramiken des 15.–16. Jahrhunderts, deren Ränder häufig Lotusblüten schmücken und verschiedene Teile der Vase durch linienförmige Bordüren gegliedert sind.
Die Produktion von Sawankhalok, rund um Si Satchanalai in der heutigen Provinz Sukhothai gelegen, war eines der großen Keramikzentren Südostasiens. Besonders im 15. und 16. Jahrhundert florierend, speiste sie einen weiten Seehandel, und ihre Werke wurden in weite Teile des südostasiatischen Archipels gefunden.
Die Form dieses Stücks verdient besondere Beachtung. Die Sawankhalok-Werkstätten stellten mehrere Varianten von Giessgefäßen und Kendi her, aber Exemplare mit birnenförmigem Bauch, langem, hoch emporgerichtetem Tubusschädel und breitem oberen Rand kommen deutlich seltener vor als Schalen, Dosen, Flaschen und Behälter, die den Großteil der Produktion ausmachen. Die geformten Formen von Kendi und Giessgefäßen werden zudem ausdrücklich als deutlich seltener in den Öfen beschrieben.
Zustand: Sehr guter Allgemeinzustand trotz Alter. Einige Absplitterungen und kleine Risse. Die Abnutzung der Glasur, Verunreinigungen, punktuelle Verluste der Verzierung und das Netz der Risse verleihen der Oberfläche heute eine archäologisch expressive Materialität, ohne dass die ursprüngliche dekorative Anordnung wesentlich beeinträchtigt wird. Kleine Rissbildung (Glasurabplatzer) am Nacken.
Provenienz: Kanaka The Collection, Portugal
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