Netsuke-Holzbox: Oni und Skelett - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Boxwood-Netsuke: Oni ruhend auf einem Mochi-Schlagmörser (usu und kine)
Ein Netsuke aus Boxholz (tsuge) mit gerösteten Körner-Tönen und dunkler Schattierung, die das Volumen betont, zeigt einen Oni (einen Dämon aus der japanischen Folklore) im Ruhezustand, der sich an einen Holzmörser (usu) lehnt, wobei der Stößel (kine) noch in der Mitte eingesetzt ist.
Die Figur trägt die klassischen Merkmale eines Oni: zwei kurze Hörner auf der Stirn, ein zorniges Gesicht mit schweren Augenbrauen und codfischlicher Blick, ein halboffenes Maul mit sichtbaren Fangzähnen, spitze Ohren und eine zottelige Mähne, die das Gesicht rahmt. Er trägt den traditionellen Tigerhaut-Lendenschurz (torafu), der hier durch schraffierte diagonale Streifen über den gesamten Körper – Torso, Arme und Beine – wiedergegeben ist und dem gestreiften Fell des Tigers nachempfunden ist, einem typischen ikonografischen Merkmal des Oni in der japanischen Populärkultur (verknüpft mit dem kimono, der „Pforte des Dämons“-Richtung).
Der Mörser, an dem er lehnt, in den der Stößel eingesetzt ist, ist das traditionelle Werkzeug zum Herstellen von Mochi (usu und kine). Hier dient er sowohl als kompositorisches Mittel – das Oni ruht seine Arme darauf nach der Arbeit – als auch als humorvolles Detail: Das Bild eines Dämons, der eine derart alltägliche häusliche Tätigkeit ausführt, war ein verbreitetes liebenswertes Motiv in Genre-Netsuke und diente dazu, die Wildheit dieser Kreaturen humorvoll zu entschärfen. Der Stamm/Mörser behält eine grob geprägte Borkenstruktur an der Außenseite bei, mit einem kleinen sichelförmigen Abzeichen, und der Stößel trägt einen eingeschnittenen quadratischen Stempel, möglicherweise ein Hersteller- oder Eigentumsstempel.
4,3 x 2,6 cm
Der Verkäufer stellt sich vor
Boxwood-Netsuke: Oni ruhend auf einem Mochi-Schlagmörser (usu und kine)
Ein Netsuke aus Boxholz (tsuge) mit gerösteten Körner-Tönen und dunkler Schattierung, die das Volumen betont, zeigt einen Oni (einen Dämon aus der japanischen Folklore) im Ruhezustand, der sich an einen Holzmörser (usu) lehnt, wobei der Stößel (kine) noch in der Mitte eingesetzt ist.
Die Figur trägt die klassischen Merkmale eines Oni: zwei kurze Hörner auf der Stirn, ein zorniges Gesicht mit schweren Augenbrauen und codfischlicher Blick, ein halboffenes Maul mit sichtbaren Fangzähnen, spitze Ohren und eine zottelige Mähne, die das Gesicht rahmt. Er trägt den traditionellen Tigerhaut-Lendenschurz (torafu), der hier durch schraffierte diagonale Streifen über den gesamten Körper – Torso, Arme und Beine – wiedergegeben ist und dem gestreiften Fell des Tigers nachempfunden ist, einem typischen ikonografischen Merkmal des Oni in der japanischen Populärkultur (verknüpft mit dem kimono, der „Pforte des Dämons“-Richtung).
Der Mörser, an dem er lehnt, in den der Stößel eingesetzt ist, ist das traditionelle Werkzeug zum Herstellen von Mochi (usu und kine). Hier dient er sowohl als kompositorisches Mittel – das Oni ruht seine Arme darauf nach der Arbeit – als auch als humorvolles Detail: Das Bild eines Dämons, der eine derart alltägliche häusliche Tätigkeit ausführt, war ein verbreitetes liebenswertes Motiv in Genre-Netsuke und diente dazu, die Wildheit dieser Kreaturen humorvoll zu entschärfen. Der Stamm/Mörser behält eine grob geprägte Borkenstruktur an der Außenseite bei, mit einem kleinen sichelförmigen Abzeichen, und der Stößel trägt einen eingeschnittenen quadratischen Stempel, möglicherweise ein Hersteller- oder Eigentumsstempel.
4,3 x 2,6 cm
