Eine Skulptur aus Holz - Prampram - Ghana






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Holzskulptur mit dem Titel „A wooden sculpture“ aus der Prampram-Region in Ghana, Repräsentation der Prampram-Kultur, Original aus der Jaenicke-Sammlung, mit Ständer, 98 cm hoch, 5 kg schwer, in fairer Verfassung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Prampram-Schreinfiguren, Prampram-Region, Großraum Accra, Ghana
Holz mit leicht dunkler Oberfläche
Die Prampram-Region, die sich entlang der östlichen Ga-Adangme-Küste Ghanas erstreckt, hat eine der markantesten, zugleich aber am wenigsten bekannten skulpturalen Traditionen Westafrikas bewahrt. Schreinfiguren wie das hier gezeigte Paar wurden für Familien- und Gemeinschaftsschreine geschaffen, wo sie die ahnliche Gegenwart der Ahnen sowie spirituellen Schutz verkörperten. Seit vielen Jahrzehnten ritusgemäß genutzt, wurden sie wiederholt mit opfernden Substanzen und Pigmenten gesalbt, wobei jede Schicht eine weitere Episode im rituellen Leben des Objekts dokumentiert.
Über mehr als viele Jahre Feldforschung in der Prampram-Region hat Wolfgang Jaenicke eine außergewöhnliche Sammlung dieser zunehmend seltenen Skulpturen zusammengetragen. Das vorliegende Paar repräsentiert die ersten schwarz bemalten Prampram-Figuren, die in die Sammlung aufgenommen wurden. Unter der reichen schwarzen Oberfläche bleiben Spuren früherer roter und weißer Pigmente sichtbar, was eine lange Geschichte ritueller Erneuerung offenbart.
Die männlichen und weiblichen Figuren sind mit bemerkenswerter Zurückhaltung geschnitzt. Ihre verlängerten ovalen Köpfe bleiben völlig frei von Gesichtszügen, wodurch die Aufmerksamkeit stattdessen auf die harmonischen Proportionen der Skulpturen gelenkt wird. Lange zylindrische Hälse tragen schlanke Körper, während die außerordentlich verlängerten Arme und Beine eine ruhige, fast architektonische Vertikalität schaffen. Die größere männliche Figur wird durch den markanten Phallus identifiziert; die weibliche, in leicht kleinerem Maßstab, spiegelt dieselbe elegante Schlichtheit wider. Auf breiten runden Basen stehende Figuren besitzen eine stille Präsenz, die durch die tiefe, glänzende rituelle Patina und die subtile Abnutzung durch Generationen ritueller Nutzung verstärkt wird.
Anstatt nach naturalistischer Repräsentation zu streben, reduzierte der Bildhauer die menschliche Form auf ihre wesentlichen Elemente. Das daraus resultierende Gleichgewicht von Proportion, Rhythmus und Oberfläche verleiht diesen Figuren eine zeitlose skulpturale Qualität, die die Prampram-Tradition von den bekannteren Schnitzstilen Südhonlands Merkmale unterscheidet. Heutzutage selten anzutreffen, stehen sie als ausdrucksstarke Zeugnisse eines bemerkenswerten künstlerischen Erbes und einer rituellen Tradition, die nahezu vollständig verschwunden ist.
Ausgewählte Literatur
Blier, Suzanne Preston. African Vodun: Art, Psychology and Power. Chicago: University of Chicago Press, 1995.
Cole, Herbert M. und Ross, Doran H. The Arts of Ghana. Los Angeles: Museum of Cultural History, University of California Press, 1977.
Jaenicke, Wolfgang. Field notes and documentation from the Prampram Region, Ghana.
Sieber, Roy und Walker, Roslyn Adele. African Art in the Cycle of Life. Washington, D.C.: Smithsonian Institution Press, 1987.
Einige der Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr.: MAZ19448
Höhe: 72 cm / 98 cm
Gewicht: 1,7 kg / 3,3 kg (inkl. Stand)
Der Verkäufer stellt sich vor
Prampram-Schreinfiguren, Prampram-Region, Großraum Accra, Ghana
Holz mit leicht dunkler Oberfläche
Die Prampram-Region, die sich entlang der östlichen Ga-Adangme-Küste Ghanas erstreckt, hat eine der markantesten, zugleich aber am wenigsten bekannten skulpturalen Traditionen Westafrikas bewahrt. Schreinfiguren wie das hier gezeigte Paar wurden für Familien- und Gemeinschaftsschreine geschaffen, wo sie die ahnliche Gegenwart der Ahnen sowie spirituellen Schutz verkörperten. Seit vielen Jahrzehnten ritusgemäß genutzt, wurden sie wiederholt mit opfernden Substanzen und Pigmenten gesalbt, wobei jede Schicht eine weitere Episode im rituellen Leben des Objekts dokumentiert.
Über mehr als viele Jahre Feldforschung in der Prampram-Region hat Wolfgang Jaenicke eine außergewöhnliche Sammlung dieser zunehmend seltenen Skulpturen zusammengetragen. Das vorliegende Paar repräsentiert die ersten schwarz bemalten Prampram-Figuren, die in die Sammlung aufgenommen wurden. Unter der reichen schwarzen Oberfläche bleiben Spuren früherer roter und weißer Pigmente sichtbar, was eine lange Geschichte ritueller Erneuerung offenbart.
Die männlichen und weiblichen Figuren sind mit bemerkenswerter Zurückhaltung geschnitzt. Ihre verlängerten ovalen Köpfe bleiben völlig frei von Gesichtszügen, wodurch die Aufmerksamkeit stattdessen auf die harmonischen Proportionen der Skulpturen gelenkt wird. Lange zylindrische Hälse tragen schlanke Körper, während die außerordentlich verlängerten Arme und Beine eine ruhige, fast architektonische Vertikalität schaffen. Die größere männliche Figur wird durch den markanten Phallus identifiziert; die weibliche, in leicht kleinerem Maßstab, spiegelt dieselbe elegante Schlichtheit wider. Auf breiten runden Basen stehende Figuren besitzen eine stille Präsenz, die durch die tiefe, glänzende rituelle Patina und die subtile Abnutzung durch Generationen ritueller Nutzung verstärkt wird.
Anstatt nach naturalistischer Repräsentation zu streben, reduzierte der Bildhauer die menschliche Form auf ihre wesentlichen Elemente. Das daraus resultierende Gleichgewicht von Proportion, Rhythmus und Oberfläche verleiht diesen Figuren eine zeitlose skulpturale Qualität, die die Prampram-Tradition von den bekannteren Schnitzstilen Südhonlands Merkmale unterscheidet. Heutzutage selten anzutreffen, stehen sie als ausdrucksstarke Zeugnisse eines bemerkenswerten künstlerischen Erbes und einer rituellen Tradition, die nahezu vollständig verschwunden ist.
Ausgewählte Literatur
Blier, Suzanne Preston. African Vodun: Art, Psychology and Power. Chicago: University of Chicago Press, 1995.
Cole, Herbert M. und Ross, Doran H. The Arts of Ghana. Los Angeles: Museum of Cultural History, University of California Press, 1977.
Jaenicke, Wolfgang. Field notes and documentation from the Prampram Region, Ghana.
Sieber, Roy und Walker, Roslyn Adele. African Art in the Cycle of Life. Washington, D.C.: Smithsonian Institution Press, 1987.
Einige der Informationen stammen aus künstlicher Intelligenz und basieren auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Inventar-Nr.: MAZ19448
Höhe: 72 cm / 98 cm
Gewicht: 1,7 kg / 3,3 kg (inkl. Stand)
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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