Fliese (12) - Mangaan-Architekturlandschaften - 1850-1900 - Tableau

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Tableau von 12 niederländischen Tin-glasierten Wandfliesen, handbemalt in Mangangefärbten Purpurtönen mit Architektur- und Landschaftsmotiven, aus dem 19. Jahrhundert, hergestellt aus Tonware in den Niederlanden, jede Fliese ca. 12,9–13,0 cm quadratisch und 8–9 mm dick, Gesamtgewicht 292 g, in ungebrauchtem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Tableau von 12 antiken niederländischen Wandfliesen mit Manganglasur – architektonische Landschaften – ungebrauchte alte Bestände – 19. Jahrhundert

Beschreibung

Besonders kohärter und aufeinanderfolgender Los von 12 antiken niederländischen tingeglasierten Wandfliesen, handbemalt in Mangangrau/ purpurnen Tönen mit variierten Architektur- und Landschaftsmotiven.

Die Darstellungen zeigen unter anderem Kirchen mit spitzen Türmen, Häuser und andere Architektur, platziert auf stilisierten Untergrundplättchen und kombiniert mit charakteristischen langen horizontalen Himmels- und Wolkenspuren sowie kleinen Vögeln. Verschiedene Motive kehren innerhalb der Serie wieder, sind jedoch jeweils einzeln handbemalt und weisen dadurch subtile Unterschiede in Linienführung und Detaillierung auf.

Alle zwölf Fliesen tragen dasselbe charakteristische, stark stilisierte Eckornament mit doppelter Krüppung und kleinem Blatt-/herzförmigem Element. Wenn die Fliesen aneinandergelegt werden, fügen sich diese Ornamente optisch nahtlos zu einem wiederkehrenden dekorativen Muster oder Rapport zusammen.

Obwohl die zwölf Fliesen eindeutig eine zusammenhängende Serie bilden, zeigen sich innerhalb der Reihe Unterschiede in Maltechnik und kleine technische Produktionsvariationen. Ein Teil ist sehr einheitlich und nüchtern bemalt, während andere Exemplare geringfügig Unterschiede in Linienführung, Detaillierung und Intensität des Mangans aufweisen. Die wiederkehrenden Darstellungen machen zudem deutlich, dass die Dekors nicht mechanisch identisch sind, sondern jeweils von Hand ausgeführt wurden.

Auffällige Kohärenz zwischen Format, Dicke und Gewicht

Technisch ist diese aufeinanderfolgende Serie besonders interessant. Die Fliesen zeigen kleine, aber systematische Unterschiede in Format, Dicke und Gewicht. Diese Unterschiede sind nicht willkürlich: Je größer und dicker der Fliesenkörper wird, desto entsprechend steigt auch das Gewicht.

Dies ist besonders deutlich sichtbar bei drei Exemplaren mit nahezu identischem wiederkehrendem Architekturdekor: dasselbe kleine Gebäude auf einem Untergrund, mit einem hohen vertikalen Schornstein-/Türmchen und einem charakteristischen schrägen Element mit quadratischer Spitze.

Diese drei fast identisch dekorierten Fliesen wiegen jeweils 273 g, 286 g und 291 g. Auch physisch ist dieselbe Entwicklung sichtbar: Das Exemplar mit 273 g gehört zu der kleineren und dünneren Ausführung, 286 g bildet eine Zwischenstufe, und das Exemplar mit 291 g gehört zu der größeren und etwas dickeren Ausführung. Das Exemplar mit 273 g hat zudem eine Eckabschneidung, wodurch ein kleiner Teil des niedrigeren Gewichts durch Materialverlust erklärt wird.

Da nahezu dasselbe Dekor auf drei verschiedenen Fliesenkörpern wiederkehrt, kann der Gewichtsunterschied von fast 20 g nicht signifikant durch die Bemalung erklärt werden. Die Vor- und Rückseiten- und Seitenansichts-Fotos zeigen, dass der Gewichtsunterschied mit Format und Dicke des keramischen Fliesenbodens zusammenhängt.

Dasselbe Muster ist in der gesamten Reihe erkennbar. Die Formate reichen in kleinen Schritten von ca. 12,9 × 12,9 cm über ca. 12,95 × 12,95 cm bis ca. 13,0 × 13,0 cm, während die Dicke grob von ca. 8 mm über 8,5 mm zu ca. 9 mm zunimmt. Die einzelnen Gewichte bewegen sich entsprechend mit.

Diese innere Kohärenz bildet in Verbindung mit dem entsprechenden Kerf- / Zahngestell, Glasur- und Produktionsspuren, identischem Eckornament, wiederkehrenden Dekoren und Maltechnik einen starken Hinweis auf eine zusammenhängende handwerkliche Produktionsserie, innerhalb der geringe technische Variationen in den Fliesenkörpern vorkommen.

Bei einigen der dünneren Exemplare ist außerdem sichtbar, dass der weiße Tinglazur lokal dünner oder wärmer erscheint, wodurch die gelb-beige bis ockerfarbene keramische Scherbe subtil durch die Oberfläche hindurch scheinen kann, hauptsächlich zu den Rändern.

Spezifikationen

Anzahl: 12 Fliesen
Objekt: niederländische Tingeglasierten Wandfliesen / Fliesenchen
Dekor: Architektur- und Landschaftsmotive, darunter Kirchen und Häuser
Farbe: Mangangrau/Purpur auf weißer Tinglazur
Technik: Keramik, tingeglasiert und einzeln von Hand bemalt
Eckornament: stilisiertes Eckornament mit doppelter Krüppung und Blatt-/Herzform
Produktionsperiode: 19. Jahrhundert, erste Hälfte bis Mitte des 19. Jahrhunderts
Herkunft: Niederlande
Maße: ca. 12,9 × 12,9 bis 13,0 × 13,0 cm
Dicke: ca. 8–9 mm

Einzelgewichte:
273 g – 276 g – 276 g – 277 g – 277 g – 277 g – 277 g – 282 g – 286 g – 289 g – 291 g – 292 g.

Ungebrauchte alte Lagerbestände

Ein besonderes Merkmal dieser Partie ist der ungebrauchte Zustand. Die unglasierte Rückseite ist überwiegend sauber und weist keine dicken Kalkmörtel- oder Speckreste auf, die auf frühere Einmauerungen hindeuten würden.

Jedoch sind örtlich weiße Glasur-/Produktionsspuren, Brandverfärbungen und andere Unregelmäßigkeiten vorhanden, die mit der Herstellung zusammenhängen. Die gelb-beige bis ockerfarbene keramische Scherbe ist auf der unglasierten Rückseite und an den Kanten deutlich sichtbar.

Auf der Rückseite eines Exemplars befindet sich außerdem eine alte handgeschriebene Preis- oder Lagernotiz. Die Schreibweise deutet auf eine Preis- und/oder Bestandsführung hin, doch die genaue Lesung, Datierung und ursprüngliche Währung können nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Dieses Detail wurde daher bewusst nicht weiter interpretiert.

Condition

Guter authentischer Zustand für das Alter und besonders interessant aufgrund des ungebrauchten Zustands. Das Tinglazur zeigt ein weitreichendes feines bis örtlich gröberes Craquelé-Netzwerk, neben normalen Brand- und Glasur-Unregelmäßigkeiten, leichten Verfärbungen, oberflächlichen Altersspuren und örtlichen kleinen Abplatzungen an Kanten und Ecken.

Ein Exemplar hat eine deutlich größere Eckabflachung und ist zugleich das leichteste Exemplar der Serie (273 Gramm). Soweit sichtbar gibt es keine größeren durchgehenden Brüche oder gravierende Restaurierungen.

Die Fliesen wurden nicht intensiv gereinigt oder restauriert; die vorhandenen Produktions- und Altersspuren sind erhalten geblieben.

Die Fotos zeigen die exakten zwölf Fliesen des Loses, einschließlich der Unterschiede in Format, Dicke, Gewicht, Malhand, Craquelé, Kanten und Rückseiten, und bilden einen integralen Bestandteil dieser Beschreibung.

Tableau von 12 antiken niederländischen Wandfliesen mit Manganglasur – architektonische Landschaften – ungebrauchte alte Bestände – 19. Jahrhundert

Beschreibung

Besonders kohärter und aufeinanderfolgender Los von 12 antiken niederländischen tingeglasierten Wandfliesen, handbemalt in Mangangrau/ purpurnen Tönen mit variierten Architektur- und Landschaftsmotiven.

Die Darstellungen zeigen unter anderem Kirchen mit spitzen Türmen, Häuser und andere Architektur, platziert auf stilisierten Untergrundplättchen und kombiniert mit charakteristischen langen horizontalen Himmels- und Wolkenspuren sowie kleinen Vögeln. Verschiedene Motive kehren innerhalb der Serie wieder, sind jedoch jeweils einzeln handbemalt und weisen dadurch subtile Unterschiede in Linienführung und Detaillierung auf.

Alle zwölf Fliesen tragen dasselbe charakteristische, stark stilisierte Eckornament mit doppelter Krüppung und kleinem Blatt-/herzförmigem Element. Wenn die Fliesen aneinandergelegt werden, fügen sich diese Ornamente optisch nahtlos zu einem wiederkehrenden dekorativen Muster oder Rapport zusammen.

Obwohl die zwölf Fliesen eindeutig eine zusammenhängende Serie bilden, zeigen sich innerhalb der Reihe Unterschiede in Maltechnik und kleine technische Produktionsvariationen. Ein Teil ist sehr einheitlich und nüchtern bemalt, während andere Exemplare geringfügig Unterschiede in Linienführung, Detaillierung und Intensität des Mangans aufweisen. Die wiederkehrenden Darstellungen machen zudem deutlich, dass die Dekors nicht mechanisch identisch sind, sondern jeweils von Hand ausgeführt wurden.

Auffällige Kohärenz zwischen Format, Dicke und Gewicht

Technisch ist diese aufeinanderfolgende Serie besonders interessant. Die Fliesen zeigen kleine, aber systematische Unterschiede in Format, Dicke und Gewicht. Diese Unterschiede sind nicht willkürlich: Je größer und dicker der Fliesenkörper wird, desto entsprechend steigt auch das Gewicht.

Dies ist besonders deutlich sichtbar bei drei Exemplaren mit nahezu identischem wiederkehrendem Architekturdekor: dasselbe kleine Gebäude auf einem Untergrund, mit einem hohen vertikalen Schornstein-/Türmchen und einem charakteristischen schrägen Element mit quadratischer Spitze.

Diese drei fast identisch dekorierten Fliesen wiegen jeweils 273 g, 286 g und 291 g. Auch physisch ist dieselbe Entwicklung sichtbar: Das Exemplar mit 273 g gehört zu der kleineren und dünneren Ausführung, 286 g bildet eine Zwischenstufe, und das Exemplar mit 291 g gehört zu der größeren und etwas dickeren Ausführung. Das Exemplar mit 273 g hat zudem eine Eckabschneidung, wodurch ein kleiner Teil des niedrigeren Gewichts durch Materialverlust erklärt wird.

Da nahezu dasselbe Dekor auf drei verschiedenen Fliesenkörpern wiederkehrt, kann der Gewichtsunterschied von fast 20 g nicht signifikant durch die Bemalung erklärt werden. Die Vor- und Rückseiten- und Seitenansichts-Fotos zeigen, dass der Gewichtsunterschied mit Format und Dicke des keramischen Fliesenbodens zusammenhängt.

Dasselbe Muster ist in der gesamten Reihe erkennbar. Die Formate reichen in kleinen Schritten von ca. 12,9 × 12,9 cm über ca. 12,95 × 12,95 cm bis ca. 13,0 × 13,0 cm, während die Dicke grob von ca. 8 mm über 8,5 mm zu ca. 9 mm zunimmt. Die einzelnen Gewichte bewegen sich entsprechend mit.

Diese innere Kohärenz bildet in Verbindung mit dem entsprechenden Kerf- / Zahngestell, Glasur- und Produktionsspuren, identischem Eckornament, wiederkehrenden Dekoren und Maltechnik einen starken Hinweis auf eine zusammenhängende handwerkliche Produktionsserie, innerhalb der geringe technische Variationen in den Fliesenkörpern vorkommen.

Bei einigen der dünneren Exemplare ist außerdem sichtbar, dass der weiße Tinglazur lokal dünner oder wärmer erscheint, wodurch die gelb-beige bis ockerfarbene keramische Scherbe subtil durch die Oberfläche hindurch scheinen kann, hauptsächlich zu den Rändern.

Spezifikationen

Anzahl: 12 Fliesen
Objekt: niederländische Tingeglasierten Wandfliesen / Fliesenchen
Dekor: Architektur- und Landschaftsmotive, darunter Kirchen und Häuser
Farbe: Mangangrau/Purpur auf weißer Tinglazur
Technik: Keramik, tingeglasiert und einzeln von Hand bemalt
Eckornament: stilisiertes Eckornament mit doppelter Krüppung und Blatt-/Herzform
Produktionsperiode: 19. Jahrhundert, erste Hälfte bis Mitte des 19. Jahrhunderts
Herkunft: Niederlande
Maße: ca. 12,9 × 12,9 bis 13,0 × 13,0 cm
Dicke: ca. 8–9 mm

Einzelgewichte:
273 g – 276 g – 276 g – 277 g – 277 g – 277 g – 277 g – 282 g – 286 g – 289 g – 291 g – 292 g.

Ungebrauchte alte Lagerbestände

Ein besonderes Merkmal dieser Partie ist der ungebrauchte Zustand. Die unglasierte Rückseite ist überwiegend sauber und weist keine dicken Kalkmörtel- oder Speckreste auf, die auf frühere Einmauerungen hindeuten würden.

Jedoch sind örtlich weiße Glasur-/Produktionsspuren, Brandverfärbungen und andere Unregelmäßigkeiten vorhanden, die mit der Herstellung zusammenhängen. Die gelb-beige bis ockerfarbene keramische Scherbe ist auf der unglasierten Rückseite und an den Kanten deutlich sichtbar.

Auf der Rückseite eines Exemplars befindet sich außerdem eine alte handgeschriebene Preis- oder Lagernotiz. Die Schreibweise deutet auf eine Preis- und/oder Bestandsführung hin, doch die genaue Lesung, Datierung und ursprüngliche Währung können nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Dieses Detail wurde daher bewusst nicht weiter interpretiert.

Condition

Guter authentischer Zustand für das Alter und besonders interessant aufgrund des ungebrauchten Zustands. Das Tinglazur zeigt ein weitreichendes feines bis örtlich gröberes Craquelé-Netzwerk, neben normalen Brand- und Glasur-Unregelmäßigkeiten, leichten Verfärbungen, oberflächlichen Altersspuren und örtlichen kleinen Abplatzungen an Kanten und Ecken.

Ein Exemplar hat eine deutlich größere Eckabflachung und ist zugleich das leichteste Exemplar der Serie (273 Gramm). Soweit sichtbar gibt es keine größeren durchgehenden Brüche oder gravierende Restaurierungen.

Die Fliesen wurden nicht intensiv gereinigt oder restauriert; die vorhandenen Produktions- und Altersspuren sind erhalten geblieben.

Die Fotos zeigen die exakten zwölf Fliesen des Loses, einschließlich der Unterschiede in Format, Dicke, Gewicht, Malhand, Craquelé, Kanten und Rückseiten, und bilden einen integralen Bestandteil dieser Beschreibung.

Details

Epoche
1400-1900
Thema/Darstellung
Manganese architectural landscapes
Gewicht
292 g
Zusätzliche Informationen zum Titel
Tableau
Anzahl der Objekte
12
Material
Töpferware
Herkunftsland
Niederlande
Zustand
Wie neu - unbenutzt
Höhe
13 cm
Breite
13 cm
Tiefe
0,9 cm
Geschätzter Zeitraum
1850-1900
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
204
Verkaufte Objekte
95,45 %
Privat

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