Caietani Migliore - Inscriptiones et Carmina - 1789





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DIE EINTRAGUNGEN FERRARAS IM ACHZEHNTEN JAHRHUNDERT. EPIGRAFIEN, MONUMENTE: DAS GEDÄCHTNIS DER STADT
Erste Ausgabe dieser interessanten fünfteilig-siebenzehntens Sammlung lateinischer Inschriften und Gedichte von Caetano Migliore, einem gelehrten und Antiquar aus Ferrara, postum 1789 in Ferrara herausgegeben von Antonio Giuseppe Testa. Das Werk, Inscriptiones et Carmina, versammelt einen großen Korpus epigraphischer und poetischer Texte, die vor allem mit der zivilen, religiösen und monumentalen Geschichte Ferraras verbunden sind und eine signifikante Zeugenschaft der italienischen Antiquarliteratur des späten Siebenzehnten Jahrhunderts darstellen. Die Inschriften betreffen Kirchen, Gräber, öffentliche Gebäude, Monumente, bedeutende Persönlichkeiten, bürgerliche Ereignisse und Feierlichkeiten, daneben Gedichte und lateinische Epigramme. Der Band ist von besonderem Interesse als Dokument des ferraresischen historischen Gedächtnisses und der neolatini-siebenzehntziger Tradition.
WARUM ZUM KAUF
FERRARA IM ACHTZEHNTEN – Wichtige epigraphische und literarische Zeugenaussage zur zivilen, religiösen und monumentalen Geschichte der Stadt.
ERSTAUFLAGE – Repräsentative Sammlung der geisteswissenschaftlichen Siebenzehntener Kultur und des Interesses an Inschriften, Monumenten und historischen Zeugnisse.
LATINISCH UND DICHTUNG – Verbindet Inschriften, Grabinschriften und Festreden mit Gedichten und Epigrammen der neolatina-Tradition.
EXEMPLAR MIT BREITEN RANDEN – Interessante bibliographische Konservierung mit großzügigen, unbearbeiteten Rändern auf schwerem Papier, unlackierte Papiere und eine Zeitbindung.
MARKTVALUE
Spezialisiertes Werk, aber von gutem Interesse für Sammler ferraresischer Geschichte, Epigraphik, Antiquariat, Neolatinität und Lokalgeschichte. Die Ausgabe von 1789, die geisteswissenschaftliche Natur der Sammlung und insbesondere das Exemplar mit breiten Rändern und Rändern erhöhen seine bibliographische Attraktivität. Für ein vollständiges Exemplar in den gezeigten Konditionen kann eine ungefähre kommerzielle Einschätzung im Bereich von ca. €500–700 liegen, mit möglicher gesteigerter Attraktivität für speziell ferraresen Sammlerkreis.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Alte Einbandbindung in Wellpapierkarton, mit handschriftlichem Titel am Rücken. Unbeschnittenes Exemplar, gedruckt auf schwerem Papier (fast kartonartig), mit breiten Rändern und ausgeprägten Schnitten, eine besonders geschätzte Eigenschaft einer Siebzigerjahre-Ausgabe. Der Text ist überwiegend lateinisch gedruckt, mit eleganten Typografien, Initialen und kleinen ornamentalen Fransen. Gebrauchsspuren und Abnutzungen am Einband, leichte Flecken und Verfärbungen auf dem Papier sowie einige kleine Löcher oder Holzwurmspuren, besonders sichtbar gegen Ende des Bandes. Struktur gut erhalten. Bei alten Büchern mit mehrjähriger Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Seitenangaben: Pp. (2); 8 nn; 132; (2)
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Caetani Migliore
Utriusque Iuris ac S. Theol. Doctoris, Inscriptiones et Carmina.
Edidit Antonius Ios. Testa. Ferrariae, apud Heredes Iosephi Rinaldi, 1789.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Das Werk gehört zur großen Epoche der antiquarischen Gelehrsamkeit des Siebenzehnten Jahrhunderts, in der Inschriften, Grabsteine, Monumente und dokumentarische Zeugnisse systematisch gesammelt und als Quellen zur Rekonstruktion der Geschichte italienischer Städte studiert wurden. In diesem Zusammenhang verfügte Ferrara über eine besonders reiche kulturelle Tradition, genährt durch die Erinnerung an den Este-Hof, kirchliche Institutionen, die Universität und die zahlreichen monumentalen Zeugnisse in der Stadt. Caetano Migliore sammelte und komponierte Inschriften für verschiedene Kontexte: öffentliche und religiöse Gebäude, Monumente, Grabstätten, Feiern und Würdigungen von Persönlichkeiten. Das Werk ermöglicht es daher, indirekt die ferraresische Gesellschaft des XVIII. Jahrhunderts durch die offizielle Sprache des öffentlichen Gedächtnisses zu durchqueren. Besonders bedeutsam ist die Präsenz von Inschriften, die sich auf konkrete Orte der Stadt beziehen. Im Band erscheinen unter anderem Texte zur Curia der Consules von Ferrara, zu Grabmonumenten und zu festlichen Anlässen. Die Epigrafie wird damit zu Zeugenaussagen, die nicht nur literarisch, sondern auch topografisch und dokumentarisch sind. Neben der Epigrafie findet sich die lateinische Gedichtproduktion. Carmi und Epigramme, die sich auf Persönlichkeiten, Hochzeiten, Ereignisse und öffentliche Umstände beziehen, zeigen die Fortdauer des Latein als Sprache der gelehrten europäischen Kultur bis ins späte XVIII. Jahrhundert.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Caetano Migliore, gelehrter aus Ferrara im XVIII. Jahrhundert, war Doktor der Rechte und der Theologie und bekleidete Ämter im Zusammenhang mit der Antiquar- und Kulturpflege der Stadt. Der Titelblatt präsentiert ihn als Professor der Antike und Mitglied verschiedener Institutionen und Akademien, was seine Einbindung in die italienische gelehrte Kultur der Epoche unterstreicht. Seine Tätigkeit konzentrierte sich besonders auf das historische, epigraphische und antiquarische Erbe Ferraras und seines Umlandes. Die Sammlung der Inschriften spiegelt die Methode der Siebenzehntjahrhunderts Antiquare wider, für die Grabsteine, Monumente, Dokumente und materielle Zeugnisse wesentliche Werkzeuge zur Rekonstruktion der Vergangenheit waren. Das Werk wurde von Antonio Giuseppe Testa, Arzt und Gelehrter aus Ferrara, herausgegeben, der Migliores Inschriften und Gedichte sammelte und veröffentlichte.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Inscriptiones et Carmina wurde 1789 in Ferrara bei den Erben von Giuseppe Rinaldi veröffentlicht. Der Titelblatt nennt ausdrücklich Antonio Giuseppe Testa als Kurator der Ausgabe. Die Druckgenehmigungen im Band tragen das Datum Dezember 1788, unmittelbar vor der Veröffentlichung. Die Ausgabe gehört damit zur abschließenden Phase des Ancien Régime und repräsentiert die Gelehrten- und Akademikerkultur Italiens in der Nacht vor den politischen Transformationen durch die Französische Revolution und die napoleonische Ära. Die stark lokale und spezialisierte Natur des Werks lässt eine Verbreitung vor allem unter Gelehrten-, Akademikern- und Kirchengemeinden vermuten. Das gezeigte Exemplar bewahrt zudem den Eindruck eines wenig zurechtgeschnittenen Bandes, mit großzügigen Rändern und zahlreichen Schnitten – ein interessantes materielles Element für Sammler.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
Caetano Migliore, Inscriptiones et Carmina, edidit Antonius Ioseph Testa, Ferrariae, apud Heredes Iosephi Rinaldi, 1789. Repertorien bibliografici der ferraranischen Drucke des XVIII. Jahrhunderts. Kataloge bibliografici zur Geschichte und Gelehrsamkeit Ferraras. Repertorien lateinischer Epigraphik moderner und neolatiner. Studien zur italienischen Antiquarwissenschaft des XVIII. Jahrhunderts und zur ferraranischen Epigraphik-Tradition.
Der Verkäufer stellt sich vor
[Bitte beachten Sie, dass der Hintergrund in einigen Bildern mithilfe von KI erstellt wurde, um die Bücher in einer angenehmen Umgebung zu präsentieren. Diese Hintergrundelemente verändern oder beeinflussen nicht die wahre Darstellung und den Zustand der Bücher]
DIE EINTRAGUNGEN FERRARAS IM ACHZEHNTEN JAHRHUNDERT. EPIGRAFIEN, MONUMENTE: DAS GEDÄCHTNIS DER STADT
Erste Ausgabe dieser interessanten fünfteilig-siebenzehntens Sammlung lateinischer Inschriften und Gedichte von Caetano Migliore, einem gelehrten und Antiquar aus Ferrara, postum 1789 in Ferrara herausgegeben von Antonio Giuseppe Testa. Das Werk, Inscriptiones et Carmina, versammelt einen großen Korpus epigraphischer und poetischer Texte, die vor allem mit der zivilen, religiösen und monumentalen Geschichte Ferraras verbunden sind und eine signifikante Zeugenschaft der italienischen Antiquarliteratur des späten Siebenzehnten Jahrhunderts darstellen. Die Inschriften betreffen Kirchen, Gräber, öffentliche Gebäude, Monumente, bedeutende Persönlichkeiten, bürgerliche Ereignisse und Feierlichkeiten, daneben Gedichte und lateinische Epigramme. Der Band ist von besonderem Interesse als Dokument des ferraresischen historischen Gedächtnisses und der neolatini-siebenzehntziger Tradition.
WARUM ZUM KAUF
FERRARA IM ACHTZEHNTEN – Wichtige epigraphische und literarische Zeugenaussage zur zivilen, religiösen und monumentalen Geschichte der Stadt.
ERSTAUFLAGE – Repräsentative Sammlung der geisteswissenschaftlichen Siebenzehntener Kultur und des Interesses an Inschriften, Monumenten und historischen Zeugnisse.
LATINISCH UND DICHTUNG – Verbindet Inschriften, Grabinschriften und Festreden mit Gedichten und Epigrammen der neolatina-Tradition.
EXEMPLAR MIT BREITEN RANDEN – Interessante bibliographische Konservierung mit großzügigen, unbearbeiteten Rändern auf schwerem Papier, unlackierte Papiere und eine Zeitbindung.
MARKTVALUE
Spezialisiertes Werk, aber von gutem Interesse für Sammler ferraresischer Geschichte, Epigraphik, Antiquariat, Neolatinität und Lokalgeschichte. Die Ausgabe von 1789, die geisteswissenschaftliche Natur der Sammlung und insbesondere das Exemplar mit breiten Rändern und Rändern erhöhen seine bibliographische Attraktivität. Für ein vollständiges Exemplar in den gezeigten Konditionen kann eine ungefähre kommerzielle Einschätzung im Bereich von ca. €500–700 liegen, mit möglicher gesteigerter Attraktivität für speziell ferraresen Sammlerkreis.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Alte Einbandbindung in Wellpapierkarton, mit handschriftlichem Titel am Rücken. Unbeschnittenes Exemplar, gedruckt auf schwerem Papier (fast kartonartig), mit breiten Rändern und ausgeprägten Schnitten, eine besonders geschätzte Eigenschaft einer Siebzigerjahre-Ausgabe. Der Text ist überwiegend lateinisch gedruckt, mit eleganten Typografien, Initialen und kleinen ornamentalen Fransen. Gebrauchsspuren und Abnutzungen am Einband, leichte Flecken und Verfärbungen auf dem Papier sowie einige kleine Löcher oder Holzwurmspuren, besonders sichtbar gegen Ende des Bandes. Struktur gut erhalten. Bei alten Büchern mit mehrjähriger Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Seitenangaben: Pp. (2); 8 nn; 132; (2)
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Caetani Migliore
Utriusque Iuris ac S. Theol. Doctoris, Inscriptiones et Carmina.
Edidit Antonius Ios. Testa. Ferrariae, apud Heredes Iosephi Rinaldi, 1789.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Das Werk gehört zur großen Epoche der antiquarischen Gelehrsamkeit des Siebenzehnten Jahrhunderts, in der Inschriften, Grabsteine, Monumente und dokumentarische Zeugnisse systematisch gesammelt und als Quellen zur Rekonstruktion der Geschichte italienischer Städte studiert wurden. In diesem Zusammenhang verfügte Ferrara über eine besonders reiche kulturelle Tradition, genährt durch die Erinnerung an den Este-Hof, kirchliche Institutionen, die Universität und die zahlreichen monumentalen Zeugnisse in der Stadt. Caetano Migliore sammelte und komponierte Inschriften für verschiedene Kontexte: öffentliche und religiöse Gebäude, Monumente, Grabstätten, Feiern und Würdigungen von Persönlichkeiten. Das Werk ermöglicht es daher, indirekt die ferraresische Gesellschaft des XVIII. Jahrhunderts durch die offizielle Sprache des öffentlichen Gedächtnisses zu durchqueren. Besonders bedeutsam ist die Präsenz von Inschriften, die sich auf konkrete Orte der Stadt beziehen. Im Band erscheinen unter anderem Texte zur Curia der Consules von Ferrara, zu Grabmonumenten und zu festlichen Anlässen. Die Epigrafie wird damit zu Zeugenaussagen, die nicht nur literarisch, sondern auch topografisch und dokumentarisch sind. Neben der Epigrafie findet sich die lateinische Gedichtproduktion. Carmi und Epigramme, die sich auf Persönlichkeiten, Hochzeiten, Ereignisse und öffentliche Umstände beziehen, zeigen die Fortdauer des Latein als Sprache der gelehrten europäischen Kultur bis ins späte XVIII. Jahrhundert.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Caetano Migliore, gelehrter aus Ferrara im XVIII. Jahrhundert, war Doktor der Rechte und der Theologie und bekleidete Ämter im Zusammenhang mit der Antiquar- und Kulturpflege der Stadt. Der Titelblatt präsentiert ihn als Professor der Antike und Mitglied verschiedener Institutionen und Akademien, was seine Einbindung in die italienische gelehrte Kultur der Epoche unterstreicht. Seine Tätigkeit konzentrierte sich besonders auf das historische, epigraphische und antiquarische Erbe Ferraras und seines Umlandes. Die Sammlung der Inschriften spiegelt die Methode der Siebenzehntjahrhunderts Antiquare wider, für die Grabsteine, Monumente, Dokumente und materielle Zeugnisse wesentliche Werkzeuge zur Rekonstruktion der Vergangenheit waren. Das Werk wurde von Antonio Giuseppe Testa, Arzt und Gelehrter aus Ferrara, herausgegeben, der Migliores Inschriften und Gedichte sammelte und veröffentlichte.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Inscriptiones et Carmina wurde 1789 in Ferrara bei den Erben von Giuseppe Rinaldi veröffentlicht. Der Titelblatt nennt ausdrücklich Antonio Giuseppe Testa als Kurator der Ausgabe. Die Druckgenehmigungen im Band tragen das Datum Dezember 1788, unmittelbar vor der Veröffentlichung. Die Ausgabe gehört damit zur abschließenden Phase des Ancien Régime und repräsentiert die Gelehrten- und Akademikerkultur Italiens in der Nacht vor den politischen Transformationen durch die Französische Revolution und die napoleonische Ära. Die stark lokale und spezialisierte Natur des Werks lässt eine Verbreitung vor allem unter Gelehrten-, Akademikern- und Kirchengemeinden vermuten. Das gezeigte Exemplar bewahrt zudem den Eindruck eines wenig zurechtgeschnittenen Bandes, mit großzügigen Rändern und zahlreichen Schnitten – ein interessantes materielles Element für Sammler.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
Caetano Migliore, Inscriptiones et Carmina, edidit Antonius Ioseph Testa, Ferrariae, apud Heredes Iosephi Rinaldi, 1789. Repertorien bibliografici der ferraranischen Drucke des XVIII. Jahrhunderts. Kataloge bibliografici zur Geschichte und Gelehrsamkeit Ferraras. Repertorien lateinischer Epigraphik moderner und neolatiner. Studien zur italienischen Antiquarwissenschaft des XVIII. Jahrhunderts und zur ferraranischen Epigraphik-Tradition.

