KUNISADA • Das Puppenfest • Triptychon • Japanischer Holzschnitt • Ukiyo-e - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)






Verfügt über einen Master in japanischer Kunstgeschichte und mehr als 10 Jahre Erfahrung.
160 € | ||
|---|---|---|
150 € | ||
150 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 140482 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Originales Utagawa Kunisada Ukiyo-e-Triptychon, The Doll Festival, Edo-Zeit ca. 1856, ca. 36 × 73 cm insgesamt (drei Blätter je ca. 36 × 24,5 cm), sehr gute Druckqualität mit frischen Farben; Papier fest; Provenienz Privatbesitz; Herkunftsland Japan; Attribution Original; Authentizität Original/official.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Utagawa Kunisada / Toyokuni III (歌川国貞・三代豊国, 1786–1865)
Titel: 五十三次大切 雛まつり — Gojūsan tsugi ōkiri, Hina matsuri
"The Doll Festival," Finale (ōkiri) des The Fifty-three Stations — Titel im roten Kartuschenband, oben rechts des rechten Blattes.
Motiv: Acht Kabuki-Darsteller posieren in den Figuren eines hina-Dollengestells:
– Links: 市川九蔵 Ichikawa Kuzō III, 中村福助 Nakamura Fukusuke I, 沢村田之助 Sawamura Tanosuke III
– Mitte: 市川団之助 Ichikawa Dannosuke V, 市川新車 Ichikawa Shinsha I, 嵐雛助 Arashi Hinasuke VII
– Rechts: 市川市蔵 Ichikawa Ichizō III, 尾上和市 Onoe Waichi I
Format: Ōban-Triptychon — drei Blätter, jedes ca. 36 × 24,5 cm (Gesamt ca. 36 × 73,5 cm)
Technik: Nishiki-e (Vollfarbendruck) auf hōsho-Papier
Datum: ca. 1856 (Ansei 3)
Signatur: 豊国画 Toyokuni ga, im roten toshidama-Kartuschenband, auf allen drei Blättern
----------------------------------------------------------------------
Zustand: Sehr gute Druckqualität mit sehr guter, frischer Farbe durchgehend. Das Papier ist fest mit feiner Textur. Leichte Verschmutzungen; Leichte Knicke. Ansonsten sauber und präsentabel. Bitte beachten Sie die Bilder für alle Details!
----------------------------------------------------------------------
Über den Druck
Der ōkiri war das letzte Stück des Kabuki-Tages: kein Plot, der gelöst werden musste, kein Bösewicht, der bestraft werden musste, nur eine Tanznummer, die das Publikum zufrieden nach Hause schicken sollte. Hier besteht die Einfallsidee darin, dass der hina-Ständer selbst zum Leben erwacht. Die gesamte gestaffelte Darstellung erwacht zum Leben, und die führenden Namen des Theaters nehmen darauf Platz — ein Scherz, der beim Edo-Publikum im dritten Monat, dem Monat des Doll Festivals, sofort einschlagen hätte, als jedes Haus mit einer Tochter genau diese Anordnung im besten Zimmer stehen hatte.
In der oberen Etage, vor einem gelben Vorhang und blühenden Kirschbäumen, sitzen die fünf Hofmusiker — die gonin-bayashi. Kunisada verteilt sie über alle drei Blätter: der große Taiko und der ōkawa links, die Schultertrommel und die Querflöte in der Mitte, und rechts der Sänger, stimmungsfrei und in gedämpftem Blau-Grau, während die anderen rote Hofrobe mit schwarzen lackierten Hüten tragen. Auf der grünen unteren Stufe dösen die drei Diener des Puppenspiels in passendem Hellblau-Grau mit weißen Rundem, einer mit Kessel und Becher neben einer Bronze-Schale gelber Blumen, ein weiterer ausgestreckt zwischen Pfählen und einem Sake-Fläschchen. Allein in der Mitte der Komposition, in zartem Grau über Rosé, steht die junge Frau, die das ganze Design verankert.
Kunisada war in seinen siebziger Jahren, als er dieses Werk schnitt, immer noch der produktivste Designer in Edo und immer derjenige, an den Verlage für ein Triptychon in voller Breite anknüpften. Die Farbpalette hier entspricht dem späten Ansei in Höchstform — dieses flache orange-rote Podest vor dem grünen Grund, der blaue Himmel zwischen den gelben Vorhängen — und vollständige, gut zusammenpassende Triptychons aus diesen Jahren sind auf dem Markt wesentlich seltener als die einzelnen Blätter.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Utagawa Kunisada / Toyokuni III (歌川国貞・三代豊国, 1786–1865)
Titel: 五十三次大切 雛まつり — Gojūsan tsugi ōkiri, Hina matsuri
"The Doll Festival," Finale (ōkiri) des The Fifty-three Stations — Titel im roten Kartuschenband, oben rechts des rechten Blattes.
Motiv: Acht Kabuki-Darsteller posieren in den Figuren eines hina-Dollengestells:
– Links: 市川九蔵 Ichikawa Kuzō III, 中村福助 Nakamura Fukusuke I, 沢村田之助 Sawamura Tanosuke III
– Mitte: 市川団之助 Ichikawa Dannosuke V, 市川新車 Ichikawa Shinsha I, 嵐雛助 Arashi Hinasuke VII
– Rechts: 市川市蔵 Ichikawa Ichizō III, 尾上和市 Onoe Waichi I
Format: Ōban-Triptychon — drei Blätter, jedes ca. 36 × 24,5 cm (Gesamt ca. 36 × 73,5 cm)
Technik: Nishiki-e (Vollfarbendruck) auf hōsho-Papier
Datum: ca. 1856 (Ansei 3)
Signatur: 豊国画 Toyokuni ga, im roten toshidama-Kartuschenband, auf allen drei Blättern
----------------------------------------------------------------------
Zustand: Sehr gute Druckqualität mit sehr guter, frischer Farbe durchgehend. Das Papier ist fest mit feiner Textur. Leichte Verschmutzungen; Leichte Knicke. Ansonsten sauber und präsentabel. Bitte beachten Sie die Bilder für alle Details!
----------------------------------------------------------------------
Über den Druck
Der ōkiri war das letzte Stück des Kabuki-Tages: kein Plot, der gelöst werden musste, kein Bösewicht, der bestraft werden musste, nur eine Tanznummer, die das Publikum zufrieden nach Hause schicken sollte. Hier besteht die Einfallsidee darin, dass der hina-Ständer selbst zum Leben erwacht. Die gesamte gestaffelte Darstellung erwacht zum Leben, und die führenden Namen des Theaters nehmen darauf Platz — ein Scherz, der beim Edo-Publikum im dritten Monat, dem Monat des Doll Festivals, sofort einschlagen hätte, als jedes Haus mit einer Tochter genau diese Anordnung im besten Zimmer stehen hatte.
In der oberen Etage, vor einem gelben Vorhang und blühenden Kirschbäumen, sitzen die fünf Hofmusiker — die gonin-bayashi. Kunisada verteilt sie über alle drei Blätter: der große Taiko und der ōkawa links, die Schultertrommel und die Querflöte in der Mitte, und rechts der Sänger, stimmungsfrei und in gedämpftem Blau-Grau, während die anderen rote Hofrobe mit schwarzen lackierten Hüten tragen. Auf der grünen unteren Stufe dösen die drei Diener des Puppenspiels in passendem Hellblau-Grau mit weißen Rundem, einer mit Kessel und Becher neben einer Bronze-Schale gelber Blumen, ein weiterer ausgestreckt zwischen Pfählen und einem Sake-Fläschchen. Allein in der Mitte der Komposition, in zartem Grau über Rosé, steht die junge Frau, die das ganze Design verankert.
Kunisada war in seinen siebziger Jahren, als er dieses Werk schnitt, immer noch der produktivste Designer in Edo und immer derjenige, an den Verlage für ein Triptychon in voller Breite anknüpften. Die Farbpalette hier entspricht dem späten Ansei in Höchstform — dieses flache orange-rote Podest vor dem grünen Grund, der blaue Himmel zwischen den gelben Vorhängen — und vollständige, gut zusammenpassende Triptychons aus diesen Jahren sind auf dem Markt wesentlich seltener als die einzelnen Blätter.
