Kruzifix - Birne - 1900-1910 - Kruzifix Birnenholz

07
Tage
02
Stunden
31
Minuten
41
Sekunden
Startgebot
€ 1
Mindestpreis nicht erreicht
Clément Floch
Experte
Von Clément Floch ausgewählt

Verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Handel mit Kuriositäten, davon 15 Jahre bei einem führenden französischen Händler.

Schätzung  € 300 - € 350
Es wurden keine Gebote abgegeben

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 142120 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Spezifikationen und Merkmale des Objekts:
Typ: Monumentales Altar- oder Kapellenkreuz auf Felsenfuß (Golgotha).
Abmessungen: Höhe 1,07 Meter, Breite 56 Zentimeter.
Gewicht: Unter 10 Kilogramm (vollständig getrocknetes Holz).
Korpus-Konstruktion: Das handgeschnitzte Holz-Jesusbild (Korpus) ist dreiteilig aufgebaut; der Rumpf ist vertikal geschnitten und beide Arme sind als lose Teile mit einer Zapfen-Verbindung eingesetzt.
Kreuz und Fuß: Das Kreuz ist rustikal in der Form von Baumstämmen bearbeitet. Der Fuß stellt den Felsen von Golgotha dar und ist an der Unterseite manuell plan gehobelt und ausgehauen.
Metallapplikationen: Das Kreuz ist mit gegossenen Metallelementen versehen (Zinn oder patiniertes Bronze), darunter dekorative Endknöpfe an den Kreuzbalken, eine INRI-Plakette an der Oberseite und eine Memento-Mori-Schädelmaske mit gekreuzten Knochen unter den Füßen des Korpus.

Dieses Kreuzigungsrelief wurde in der Zeit zwischen 1880 und 1920 hergestellt (spätes 19. oder frühes 20. Jahrhundert). Es gibt drei klare Gründe, die auf diese spezifische Periode hinweisen: Die Neostile: Um 1900 bestand in Europa ein enormes Wiederaufleben des Interesses an älteren Kunstformen (wie Neogotik und Neobarock). Dieser Typus eines sehr rustikalen Kreuzes, das bewusst grob wie ein natürlicher Baumstamm ausgeschnitten ist, war in dieser Zeit sehr beliebt für Kirchen und Hausaltäre. Die Metallapplikationen: Die Kombination aus handgeschnitztem Holz-Jesusbild mit industriell gegossenen Metall-Elementen (wie der INRI-Rolle, der Schädel und den dekorativen Endknöpfen) ist typisch für das späte 19. Jahrhundert. In dieser Zeit kombinierten Handwerker ihr Schnitzwerk oft mit feineren Metallgussstücken, die in größeren Mengen verfügbar wurden. Die Herkunft: Diese Art Volkskunst und Kircheninventar wurde in dieser Periode vielfach in spezialisierten Regionen Süddeutschlands (wie Oberammergau), Österreichs (Tirol) und Nordostfrankreich hergestellt. Das Objekt ist somit mit einem Alter von ungefähr 100 bis 140 Jahren ein wunderbares und legitimes Stück Antiquität.

Diese Art Kreuz kommt aus Süddeutschland (die Region Bayern), Österreich (Tirol) oder dem Osten Frankreichs. Es gibt ein paar spezifische Merkmale, die stark auf diese Regionen hindeuten: Die Schnitztradition: Die Alpenregionen (insbesondere Orte wie Oberammergau in Bayern und das Grödnertal in Tirol) waren um 1900 weltweit bekannt für ihre hochwertigen, handgeschnitzten religiösen Kunstwerke. Ganze Dörfer lebten dort vom Produzieren solcher Kirchen- und Kapellenkruzze.
Das 'Baumstamm'-Kreuz (Astkreuz): Die spezifisch rohe und natürliche Formgebung des Kreuzes wie eines Baumstamms mit Knoten ist eine typisch germanische und mitteleuropäische Tradition. In den deutschsprachigen Ländern wird dies als Astkreuz bezeichnet. Es symbolisiert den 'Baum des Lebens'.
Die Zinn-/Metallapplikationen: Die Verbindung aus Schnitzwerk mit gegossenen Zinn- oder Bronze-Teilen (Schädel, Knöpfe und INRI-Platte) wurde in dieser Periode vielfach sowohl in deutschen als auch in französischen religiösen Ateliers verwendet, um den Kreuzen eine besonders reiche Ausstrahlung zu verleihen.

Spezifikationen und Merkmale des Objekts:
Typ: Monumentales Altar- oder Kapellenkreuz auf Felsenfuß (Golgotha).
Abmessungen: Höhe 1,07 Meter, Breite 56 Zentimeter.
Gewicht: Unter 10 Kilogramm (vollständig getrocknetes Holz).
Korpus-Konstruktion: Das handgeschnitzte Holz-Jesusbild (Korpus) ist dreiteilig aufgebaut; der Rumpf ist vertikal geschnitten und beide Arme sind als lose Teile mit einer Zapfen-Verbindung eingesetzt.
Kreuz und Fuß: Das Kreuz ist rustikal in der Form von Baumstämmen bearbeitet. Der Fuß stellt den Felsen von Golgotha dar und ist an der Unterseite manuell plan gehobelt und ausgehauen.
Metallapplikationen: Das Kreuz ist mit gegossenen Metallelementen versehen (Zinn oder patiniertes Bronze), darunter dekorative Endknöpfe an den Kreuzbalken, eine INRI-Plakette an der Oberseite und eine Memento-Mori-Schädelmaske mit gekreuzten Knochen unter den Füßen des Korpus.

Dieses Kreuzigungsrelief wurde in der Zeit zwischen 1880 und 1920 hergestellt (spätes 19. oder frühes 20. Jahrhundert). Es gibt drei klare Gründe, die auf diese spezifische Periode hinweisen: Die Neostile: Um 1900 bestand in Europa ein enormes Wiederaufleben des Interesses an älteren Kunstformen (wie Neogotik und Neobarock). Dieser Typus eines sehr rustikalen Kreuzes, das bewusst grob wie ein natürlicher Baumstamm ausgeschnitten ist, war in dieser Zeit sehr beliebt für Kirchen und Hausaltäre. Die Metallapplikationen: Die Kombination aus handgeschnitztem Holz-Jesusbild mit industriell gegossenen Metall-Elementen (wie der INRI-Rolle, der Schädel und den dekorativen Endknöpfen) ist typisch für das späte 19. Jahrhundert. In dieser Zeit kombinierten Handwerker ihr Schnitzwerk oft mit feineren Metallgussstücken, die in größeren Mengen verfügbar wurden. Die Herkunft: Diese Art Volkskunst und Kircheninventar wurde in dieser Periode vielfach in spezialisierten Regionen Süddeutschlands (wie Oberammergau), Österreichs (Tirol) und Nordostfrankreich hergestellt. Das Objekt ist somit mit einem Alter von ungefähr 100 bis 140 Jahren ein wunderbares und legitimes Stück Antiquität.

Diese Art Kreuz kommt aus Süddeutschland (die Region Bayern), Österreich (Tirol) oder dem Osten Frankreichs. Es gibt ein paar spezifische Merkmale, die stark auf diese Regionen hindeuten: Die Schnitztradition: Die Alpenregionen (insbesondere Orte wie Oberammergau in Bayern und das Grödnertal in Tirol) waren um 1900 weltweit bekannt für ihre hochwertigen, handgeschnitzten religiösen Kunstwerke. Ganze Dörfer lebten dort vom Produzieren solcher Kirchen- und Kapellenkruzze.
Das 'Baumstamm'-Kreuz (Astkreuz): Die spezifisch rohe und natürliche Formgebung des Kreuzes wie eines Baumstamms mit Knoten ist eine typisch germanische und mitteleuropäische Tradition. In den deutschsprachigen Ländern wird dies als Astkreuz bezeichnet. Es symbolisiert den 'Baum des Lebens'.
Die Zinn-/Metallapplikationen: Die Verbindung aus Schnitzwerk mit gegossenen Zinn- oder Bronze-Teilen (Schädel, Knöpfe und INRI-Platte) wurde in dieser Periode vielfach sowohl in deutschen als auch in französischen religiösen Ateliers verwendet, um den Kreuzen eine besonders reiche Ausstrahlung zu verleihen.

Details

Epoche
1900-2000
Gewicht
8 g
Holzart
Birne
Zusätzliche Informationen zum Titel
Crucifix pear wood
Anzahl der Objekte
1
Material
Holz
Herkunftsland
Frankreich
Höhe
106 cm
Breite
56 cm
Tiefe
17 cm
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Geschätzter Zeitraum
1900-1910
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
Neu
auf Catawiki
Privat

Ähnliche Objekte

  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​

Für Sie aus der Kategorie

Antiquitäten und klassische Möbel

  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​