Niederlande, Deventer 2 of Dubbele Stuiver 1707 (Ohne mindestpreis)





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Eine silberne Doppelstuiver aus Deventer, 1707, geprägt in Deventer während der Zweiten Stadhouderlosen Periode, Nennwert 2 Stuivers, Auflage 23.000, Münzname DAVENTRIA und das Münzmeisterzeichen des sitzenden Hundes Pieter Sluijsken.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Doppelstüberl – Deventer, 1707
Nordliche Niederlande – Republik der Sieben Vereinigten Niederlande – Stadt Deventer
Silber – Auflage 23.000 Exemplare
Eine ansprechende silberne Doppelstüberl aus dem Jahr 1707, geprägt von der Stadt Deventer während der Zweiten Stadhouderlosen Zeit. Eine charakteristische städtische Münze, die an die besondere Stellung Deventers im Münzwesen der Republik erinnert.
Deventer war als alte Hansestadt seit Jahrhunderten eng mit Handel und Geldverkehr verbunden. Die Stadt besaß zudem das Recht, eigene Münzen zu schlagen. Dadurch erschienen neben den Provinzialmünzen von Overijssel auch Münzen, die ausdrücklich den Namen und die Identität Deventers trugen.
Vorderseite: DAVEN / TRIA / 1707
Vollständig: Daventria
Übersetzung: Deventer
Die lateinische Stadtbezeichnung DAVENTRIA ist in das Münzfeld verteilt angebracht, darunter das Jahr 1707. Damit präsentiert sich die Münze deutlich als eine städtische Ausgabe Deventers.
Rückseite: 2 – S
Bedeutung: 2 Stüber
Die Wertangabe verweist auf den Nennwert von zwei Stübern, entsprechend 16 Duiden. Der Doppelstüber gehörte zum praktischen Silbergeld der Republik und erfüllte eine wichtige Rolle zwischen dem Kupferkleingeld und den größeren silbernen Denominationen.
Der Exemplar trägt als Münzmeisterzeichen das charakteristische sitzende Hundchen, dem Münzmeister Pieter Sluijsken zugehörig, der von 1682 bis 1711 mit der Deventermünze verbunden war. Dieses kleine Symbol bildet eine direkte Referenz auf den Verantwortlichen Münzmeister und gehört zur erkennbaren Signatur seiner Münzausgabe.
Die Münze wurde 1707 gefertigt, während der Zweiten Stadhouderlosen Zeit (1702–1747). Nach dem Tod von Wilhelm III. im Jahr 1702 beschlossen mehrere Landesteile, keinen neuen Stadhouder zu ernennen. Es war eine Periode, in der städtische und provinzialstaatliche Führungskräfte innerhalb der Republik eine große politische Eigenständigkeit besaßen.
Mit einer angegebenen Auflage von 23.000 Exemplaren bildet diese Doppelstüber eine interessante Erscheinung der eigenständigen städtischen Münzausgabe Deventers. Die Kombination aus dem lateinischen Stadtnamen, dem Münzmeisterzeichen von Pieter Sluijsken und dem historischen Kontext der Zweiten Stadhouderlosen Zeit verleiht dem Typen ein deutliches Deventer Charakter.
Ein besonderes Stück aus den späten Jahren der eigenständigen städtischen Münzausgabe, in dem sich die Handelshistorie Deventers und das stark dezentralisierte Münzwesen der Republik greifbar vereinen.
Referenzen: Verkade 156.3 | CNM 2.12.67 | HNPM 48 | Fortuyn Drooglever 244
Doppelstüberl – Deventer, 1707
Nordliche Niederlande – Republik der Sieben Vereinigten Niederlande – Stadt Deventer
Silber – Auflage 23.000 Exemplare
Eine ansprechende silberne Doppelstüberl aus dem Jahr 1707, geprägt von der Stadt Deventer während der Zweiten Stadhouderlosen Zeit. Eine charakteristische städtische Münze, die an die besondere Stellung Deventers im Münzwesen der Republik erinnert.
Deventer war als alte Hansestadt seit Jahrhunderten eng mit Handel und Geldverkehr verbunden. Die Stadt besaß zudem das Recht, eigene Münzen zu schlagen. Dadurch erschienen neben den Provinzialmünzen von Overijssel auch Münzen, die ausdrücklich den Namen und die Identität Deventers trugen.
Vorderseite: DAVEN / TRIA / 1707
Vollständig: Daventria
Übersetzung: Deventer
Die lateinische Stadtbezeichnung DAVENTRIA ist in das Münzfeld verteilt angebracht, darunter das Jahr 1707. Damit präsentiert sich die Münze deutlich als eine städtische Ausgabe Deventers.
Rückseite: 2 – S
Bedeutung: 2 Stüber
Die Wertangabe verweist auf den Nennwert von zwei Stübern, entsprechend 16 Duiden. Der Doppelstüber gehörte zum praktischen Silbergeld der Republik und erfüllte eine wichtige Rolle zwischen dem Kupferkleingeld und den größeren silbernen Denominationen.
Der Exemplar trägt als Münzmeisterzeichen das charakteristische sitzende Hundchen, dem Münzmeister Pieter Sluijsken zugehörig, der von 1682 bis 1711 mit der Deventermünze verbunden war. Dieses kleine Symbol bildet eine direkte Referenz auf den Verantwortlichen Münzmeister und gehört zur erkennbaren Signatur seiner Münzausgabe.
Die Münze wurde 1707 gefertigt, während der Zweiten Stadhouderlosen Zeit (1702–1747). Nach dem Tod von Wilhelm III. im Jahr 1702 beschlossen mehrere Landesteile, keinen neuen Stadhouder zu ernennen. Es war eine Periode, in der städtische und provinzialstaatliche Führungskräfte innerhalb der Republik eine große politische Eigenständigkeit besaßen.
Mit einer angegebenen Auflage von 23.000 Exemplaren bildet diese Doppelstüber eine interessante Erscheinung der eigenständigen städtischen Münzausgabe Deventers. Die Kombination aus dem lateinischen Stadtnamen, dem Münzmeisterzeichen von Pieter Sluijsken und dem historischen Kontext der Zweiten Stadhouderlosen Zeit verleiht dem Typen ein deutliches Deventer Charakter.
Ein besonderes Stück aus den späten Jahren der eigenständigen städtischen Münzausgabe, in dem sich die Handelshistorie Deventers und das stark dezentralisierte Münzwesen der Republik greifbar vereinen.
Referenzen: Verkade 156.3 | CNM 2.12.67 | HNPM 48 | Fortuyn Drooglever 244

