Schale - Marseille - Majolika XVIII. Jh.






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Mehrfarbige Maiolica-Faience Platte aus Marseille, Frankreich, späte 18. Jahrhunderts (1784–1786) im Stil Ludwig XVI., Durchmesser 23,5 cm, Höhe 2,5 cm, guter Zustand mit leichten Alterszeichen; Teil der privaten Medici Ottolin-Sammlung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Großbrandige Majolika (Faïence) polychrom, französische populäre und commemorative Kunst am Ende des 18. Jahrhunderts, insbesondere in Bezug auf die Produktion, die mit der „Ballonfahrt-Manie“ verbunden ist, da es sich um eine Produktion handelt, die an eine damalige Mode gebunden war („patriotische und wissenschaftliche Dekoration“), die Euphorie über die aerostatischen Flüge auf dem Geschirr erschöpfte sich rasch innerhalb von ca. zwei Jahren, weshalb man sie auf 1784 bis 1786 datieren kann
Es lässt sich ableiten, dass es sich um einen Teller von 1784/85 handelt, sowohl hinsichtlich der Technik als auch der minimalistischen Ikonografie, da es sich nicht um eine komplexe und reiche Szene handelt, sondern um eine essenzielle und unmittelbare Darstellung, die dazu gedacht war, das Ereignis kurz vor dem Flug zu feiern.
Es sind auch „Nadeln“ bzw. Stecknadeln vorhanden, auch wenn eine nicht perfekt sichtbar ist.
Der Rand ist wellenförmig, von Hand geformt oder mit einer zeitgenössischen Form (Stil contour contourné), typisch für südliche Manufakturen wie Marseille oder Moustiers.
Er präsentiert die Verzierung im Pinselstrich oder Zopfdekor am Rand in brauner Farbe, die die visuelle Signatur des Handwerkers war, der schnell „mit großer Hitze“ oder „mit kleinem Feuer“ arbeitete.
Solche Stücke wurden sowohl in Marseille (von kleineren Manufakturen oder als zugängliche Linien von Veuve Perrin/Gaspard Robert) hergestellt, als auch in nahegelegenen Zentren wie Moustiers oder Nevers.
In den Zeichnungen von 1784 wurden Ballons aerostatic fast immer mit Flaggen oder Standarten dargestellt (häufig in den Farben des Königs oder der Stadt), die aus der nacelle (der Korbfahrt) oder dem Rumpf hervorstehen. Das diente dazu, die Bewegung und den Wind zu vermitteln. Die drei isolierten Ästchen (oder doppelte Blätter) sind ein Schlüsselelement.
In der Majolika des 18. Jahrhunderts aus Marseille und dem Süden Frankreichs verwendeten die Maler, die leeren Flächen um das Hauptmotiv herum mit kleinen stilisierten Pflanzenelementen (genannt tiges oder brindilles) zu füllen.
Erhaltung: Eine leichte Felterung/Fraktur nur am Rand, behält einen intakten und „kristallinen“ Klang beim Klopfen mit den Fingern; außerdem ist das völlige Fehlen von Absplitterungen zu bemerken.
Fehlen von Signaturen
Höhe 2,5 cm
Durchmesser 23,5 cm
Privatkollektion Medici Ottolin
Die Verpackung wird äußerst sorgfältig sein.
Großbrandige Majolika (Faïence) polychrom, französische populäre und commemorative Kunst am Ende des 18. Jahrhunderts, insbesondere in Bezug auf die Produktion, die mit der „Ballonfahrt-Manie“ verbunden ist, da es sich um eine Produktion handelt, die an eine damalige Mode gebunden war („patriotische und wissenschaftliche Dekoration“), die Euphorie über die aerostatischen Flüge auf dem Geschirr erschöpfte sich rasch innerhalb von ca. zwei Jahren, weshalb man sie auf 1784 bis 1786 datieren kann
Es lässt sich ableiten, dass es sich um einen Teller von 1784/85 handelt, sowohl hinsichtlich der Technik als auch der minimalistischen Ikonografie, da es sich nicht um eine komplexe und reiche Szene handelt, sondern um eine essenzielle und unmittelbare Darstellung, die dazu gedacht war, das Ereignis kurz vor dem Flug zu feiern.
Es sind auch „Nadeln“ bzw. Stecknadeln vorhanden, auch wenn eine nicht perfekt sichtbar ist.
Der Rand ist wellenförmig, von Hand geformt oder mit einer zeitgenössischen Form (Stil contour contourné), typisch für südliche Manufakturen wie Marseille oder Moustiers.
Er präsentiert die Verzierung im Pinselstrich oder Zopfdekor am Rand in brauner Farbe, die die visuelle Signatur des Handwerkers war, der schnell „mit großer Hitze“ oder „mit kleinem Feuer“ arbeitete.
Solche Stücke wurden sowohl in Marseille (von kleineren Manufakturen oder als zugängliche Linien von Veuve Perrin/Gaspard Robert) hergestellt, als auch in nahegelegenen Zentren wie Moustiers oder Nevers.
In den Zeichnungen von 1784 wurden Ballons aerostatic fast immer mit Flaggen oder Standarten dargestellt (häufig in den Farben des Königs oder der Stadt), die aus der nacelle (der Korbfahrt) oder dem Rumpf hervorstehen. Das diente dazu, die Bewegung und den Wind zu vermitteln. Die drei isolierten Ästchen (oder doppelte Blätter) sind ein Schlüsselelement.
In der Majolika des 18. Jahrhunderts aus Marseille und dem Süden Frankreichs verwendeten die Maler, die leeren Flächen um das Hauptmotiv herum mit kleinen stilisierten Pflanzenelementen (genannt tiges oder brindilles) zu füllen.
Erhaltung: Eine leichte Felterung/Fraktur nur am Rand, behält einen intakten und „kristallinen“ Klang beim Klopfen mit den Fingern; außerdem ist das völlige Fehlen von Absplitterungen zu bemerken.
Fehlen von Signaturen
Höhe 2,5 cm
Durchmesser 23,5 cm
Privatkollektion Medici Ottolin
Die Verpackung wird äußerst sorgfältig sein.
