Luigi Michelacci (1879-1959) - Il viandante






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Öl auf Holztafel Gemälde 'Il viandante', 1943 von Luigi Michelacci (1879–1959) aus Italien, Originalauflage, signiert, guter Zustand, 50 x 39 cm inklusive Rahmen (Tafel 34 x 25 cm).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Luigi Michelacci
Meldola, 1879 – Florenz, 1959
“ Der Wanderer „
Öl auf Holztafel – signiert unten links
Maße: 50 x 39 cm im zeitgenössischen Rahmen
Tafel: 34 x 25 cm
Jahr: 1943
Das Gemälde stellt, halbkörperlich und seitlich, einen älteren Wanderer dar, gekennzeichnet durch ein schmales, dürr wirkendes, stark ausdrucksvolles Gesicht, bedeckt von einem breiten dunklen Hut und in einen Mantel gehüllt. Die Figur ragt vor einer kargen Landschaft hervor, aufgebaut durch erdige Töne und einen hellen Himmel, dessen malerische Materialität besonders deutlich sichtbar ist.
Das Werk zeigt einige charakteristische Elemente von Luigi Michelaccis Forschung; der in der toskanischen Umgebung ausgebildete Maler und Schüler von Giovanni Fattori. Michelacci nahm die Lehre der Macchiaia auf, öffnete sich später den Einflüssen der französischen Malerei, der Schule von Barbizon und insbesondere der hell-dunkelkontrastreichen, ausdrucksstarken Kraft von Honoré Daumier an.
In diesem Bild liegt der Fokus vor allem auf der psychologischen Charakterisierung der Figur. Das Gesicht, von Alter und Leben gezeichnet, wird durch dichte und kräftige Pinselstriche aufgebaut, mit starken Kontrasten zwischen den vom Hut beschienenen Bereichen der Stirn, der Nase und der Wangenknochen und den durch den Hut verursachten tiefen Schatten.
Besonders interessant ist die satte malerische Materie, deutlich wahrnehmbar im Himmel und in den hellen Bereichen der Landschaft. Ein Element, das in Michelaccis Schaffen bestätigt wird: Treccani vermerkt, dass der Künstler in den Werken zwischen 1925 und 1930 eine besonders dicke Malmaterie verwendete, gelegentlich transparente Lacke einsetzte, um reliefartige Effekte zu erzielen.
Die Farbpalette, absichtlich in Brauntönen, Schwarz, Ocker, Erdfarben und leuchtenden Grautönen gehalten, verleiht der Figur eine beinahe skulpturale Präsenz. Die Landschaft bildet nicht nur einen Hintergrund, sondern begleitet und vervollständigt die menschliche Dimension des Protagonisten, gemäß einer typischen Auffassung Michelaccis, in dessen Malerei auch die Figur sich tief mit der umgebenden Umwelt verfängt.
In gutem Erhaltungszustand mit Zeichen von Zeit und Abnutzung, die auf die Periode zurückgehen.
*** Hinweis zu den Fotografien
Einige der dem vorliegenden Eintrag beigefügten Fotografien wurden professionell mit kontrollierter künstlicher Beleuchtung aufgenommen, unter Einsatz einer Studiolampe, um eine bessere Lesbarkeit des Werks zu gewährleisten und eine genauere Beobachtung der Malfläche, der figürlichen Details und der Farbgebung zu ermöglichen.
Der beigefügte Rahmen wird als Zugabe eingefügt
- Zertifikat der rechtmäßigen Herkunft und Expertise
- Versand versichert und elektronische Rechnungsstellung
Der Verkäufer stellt sich vor
Luigi Michelacci
Meldola, 1879 – Florenz, 1959
“ Der Wanderer „
Öl auf Holztafel – signiert unten links
Maße: 50 x 39 cm im zeitgenössischen Rahmen
Tafel: 34 x 25 cm
Jahr: 1943
Das Gemälde stellt, halbkörperlich und seitlich, einen älteren Wanderer dar, gekennzeichnet durch ein schmales, dürr wirkendes, stark ausdrucksvolles Gesicht, bedeckt von einem breiten dunklen Hut und in einen Mantel gehüllt. Die Figur ragt vor einer kargen Landschaft hervor, aufgebaut durch erdige Töne und einen hellen Himmel, dessen malerische Materialität besonders deutlich sichtbar ist.
Das Werk zeigt einige charakteristische Elemente von Luigi Michelaccis Forschung; der in der toskanischen Umgebung ausgebildete Maler und Schüler von Giovanni Fattori. Michelacci nahm die Lehre der Macchiaia auf, öffnete sich später den Einflüssen der französischen Malerei, der Schule von Barbizon und insbesondere der hell-dunkelkontrastreichen, ausdrucksstarken Kraft von Honoré Daumier an.
In diesem Bild liegt der Fokus vor allem auf der psychologischen Charakterisierung der Figur. Das Gesicht, von Alter und Leben gezeichnet, wird durch dichte und kräftige Pinselstriche aufgebaut, mit starken Kontrasten zwischen den vom Hut beschienenen Bereichen der Stirn, der Nase und der Wangenknochen und den durch den Hut verursachten tiefen Schatten.
Besonders interessant ist die satte malerische Materie, deutlich wahrnehmbar im Himmel und in den hellen Bereichen der Landschaft. Ein Element, das in Michelaccis Schaffen bestätigt wird: Treccani vermerkt, dass der Künstler in den Werken zwischen 1925 und 1930 eine besonders dicke Malmaterie verwendete, gelegentlich transparente Lacke einsetzte, um reliefartige Effekte zu erzielen.
Die Farbpalette, absichtlich in Brauntönen, Schwarz, Ocker, Erdfarben und leuchtenden Grautönen gehalten, verleiht der Figur eine beinahe skulpturale Präsenz. Die Landschaft bildet nicht nur einen Hintergrund, sondern begleitet und vervollständigt die menschliche Dimension des Protagonisten, gemäß einer typischen Auffassung Michelaccis, in dessen Malerei auch die Figur sich tief mit der umgebenden Umwelt verfängt.
In gutem Erhaltungszustand mit Zeichen von Zeit und Abnutzung, die auf die Periode zurückgehen.
*** Hinweis zu den Fotografien
Einige der dem vorliegenden Eintrag beigefügten Fotografien wurden professionell mit kontrollierter künstlicher Beleuchtung aufgenommen, unter Einsatz einer Studiolampe, um eine bessere Lesbarkeit des Werks zu gewährleisten und eine genauere Beobachtung der Malfläche, der figürlichen Details und der Farbgebung zu ermöglichen.
Der beigefügte Rahmen wird als Zugabe eingefügt
- Zertifikat der rechtmäßigen Herkunft und Expertise
- Versand versichert und elektronische Rechnungsstellung
