Europäische Schule (XIX) - San Benedetto assiste e benedice un infermo






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San Benedetto assistiert und segnet einen Kranken, italienisches Panel aus gemischter Technik von 1800, signiert, gerahmt und von Galleria verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Europäische Herstellung, XIX. Jahrhundert
“ San Benedetto beobachtet und segnet einen Kranken “
Figurenstich in farbiger Ausführung auf Stoff, mit possibleen Malereingriffen
Maße: 71 x 62 cm gerahmt
Werk: 60 x 51 cm
Motiv und Beschreibung
Raffinierte gestickte Tafel religiösen Inhalts, die eine miraculeuse Szene außerhalb eines Klosterkomplexes zeigt.
In der Mitte dominiert die Figur eines heiligen benediktinischen Mönchs, erkennbar an dem breiten schwarzen Gewand und dem goldenen Nimbus. Der Gläubige beugt sich zu einem auf dem Boden liegenden alten Kranken, der von einem Jungen gestützt wird. Hinter dem Heiligen erscheint ein zweiter Mönch, in braun-rötlichen Tönen gekleidet und mit einer elaborierten Hirtenstange, ein Element, das den klösterlichen und abbasialen Charakter der Darstellung betont.
Links kniet eine Frau bei einem Kind, das sich ebenfalls dem Heiligen zuwendet, in einer Haltung von Bitten und Andacht. Das Ensemble nimmt so die Form einer echten Interzessions- und Heilungsszene an, in der der Heilige das geistige Zentrum der Komposition bildet.
Die Identifikation mit dem Heiligen Benedikt von Nursia scheint plausibel, auch weil die hagiographischen Quellen und die dazugehörige figurative Tradition ihm verschiedene Heilungsmirakel zuschreiben: Es sind beispielsweise Darstellungen Benedikts bekannt, der einen jungen Aussätzigen heilt und einen vergifteten Mann gesund macht. Es existieren außerdem alte Darstellungen der wunderbaren Auferstehung eines Jungen durch den Heiligen.
Technik
Der interessanteste Aspekt des Werkes ist sicherlich die Ausführungstechnik. Die Szene ist durch eine akribische Stickerei mit mehrfarbigen Garnen realisiert, mit extrem nah beieinander liegenden Stichen, die der Formführung folgen.
In Draperien, Architekturen, Vegetation und Boden erzeugt die unterschiedliche Fadrichtung scharfe Licht-/Schatteneffekte und eine beinahe malerische Modellierung. Einige anatomische Details, vor allem Gesichter, Hände und Hauttöne, scheinen jedoch eine Mischtechnik zu zeigen, die vermutlich durch eine Kombination aus Stickerei und Malereingriffen auf dem Stoff erzielt wurde.
Besonders hochwertige Aspekte sind der große schwarze Mantel des Heiligen, die Kleidung des Kranken und die Vegetation im Vordergrund, in denen die Stickerei eine bemerkenswerte Vielfalt an materiellen Effekten erreicht.
Zeitraum
Aufgrund der Technik, der figuralen Anlage und des antiken Geschmackes der Komposition: XIX. Jahrhundert, voraussichtlich erste/erste Hälfte des Jahrhunderts, mit ikonografischem Vorbild aus der älteren bildlichen und grafischen Tradition.
CONDITION REPORT
Das Werk weist Konservierungszustände auf, die mit dem Alter, der besonderen textilen Natur des Kunstwerks und früheren konservatorischen Eingriffen vereinbar sind.
Die figürliche Stickerei behält insgesamt eine gute Lesbarkeit und eine erhebliche chromatische Reichhaltigkeit, zeigt jedoch weit verbreitete Veränderungen durch die Zeit. Es sind Ausbleichungen und Farbabweichungen der Garne, kleine Diskontinuitäten, Lockerungen und lokale Abnutzungen von Struktur und Stickerei festzustellen.
In einigen Bereichen sind deutlich Verluste oder Schwächungen der Garne sichtbar, insbesondere in Bereichen mit Spannung oder dort, wo stärker gearbeitet wurde.
Der umlaufende Stoff weist Vergilbung, Flecken, Verläufe und chromatische Veränderungen auf, wobei besonders deutlich ein breiter Halo im oberen zentralen Bereich zu erkennen ist.
Die Untersuchung der Rückseite dokumentiert zudem zahlreiche frühere Konsolidierungs- und Reparaturmaßnahmen, die durch das Anbringen von Streifen und Fragmenten von Material auf der Rückseite an verschiedenen Teilen der Komposition realisiert wurden. Solche Eingriffe bezeugen eine komplexe konservatorische Geschichte und scheinen dazu gedient zu haben, geschwächte Bereiche des Kunstwerks zu stabilisieren.
Außerdem sind nicht-originäre Befestigungs- und Montagesysteme sichtbar.
Der silberfarbene Rahmen zeigt deutliche Altersspuren, mit Abrieben, Oxidationen, Verfärbungen, Abnutzungserscheinungen der Oberfläche, Kratzern und kleinen Abnutzungen, besonders deutlich an den Ornamenten und Ecken.
Gesamterhaltungszustand: befriedigend, angesichts der Zerbrechlichkeit der Technik und der vermutlichen Antike des Objekts. Das Werk behält dennoch eine gute Gesamtsichtigkeit und ein beachtliches dekoratives, devotionales und technisches Interesse.
In gutem Erhaltungszustand mit Zeit- und Nutzungszeichen, die auf die Periodität verweisen
*** Hinweis zu den Fotografien
Einige der dem Katalog beigefügten Fotografien wurden professionell mittels kontrollierter künstlicher Beleuchtung aufgenommen, unter Einsatz eines Studio-Spotlights, um eine bessere Lesbarkeit des Werks und eine genauere Beobachtung der Bildoberfläche, der figuralen Details und der Chromatik zu gewährleisten.
Der vorhandene Rahmen wird als Geschenk beigefügt
- Echtheitszertifikat und Expertise
- Versichertes Versand und elektronische Rechnung
Der Verkäufer stellt sich vor
Europäische Herstellung, XIX. Jahrhundert
“ San Benedetto beobachtet und segnet einen Kranken “
Figurenstich in farbiger Ausführung auf Stoff, mit possibleen Malereingriffen
Maße: 71 x 62 cm gerahmt
Werk: 60 x 51 cm
Motiv und Beschreibung
Raffinierte gestickte Tafel religiösen Inhalts, die eine miraculeuse Szene außerhalb eines Klosterkomplexes zeigt.
In der Mitte dominiert die Figur eines heiligen benediktinischen Mönchs, erkennbar an dem breiten schwarzen Gewand und dem goldenen Nimbus. Der Gläubige beugt sich zu einem auf dem Boden liegenden alten Kranken, der von einem Jungen gestützt wird. Hinter dem Heiligen erscheint ein zweiter Mönch, in braun-rötlichen Tönen gekleidet und mit einer elaborierten Hirtenstange, ein Element, das den klösterlichen und abbasialen Charakter der Darstellung betont.
Links kniet eine Frau bei einem Kind, das sich ebenfalls dem Heiligen zuwendet, in einer Haltung von Bitten und Andacht. Das Ensemble nimmt so die Form einer echten Interzessions- und Heilungsszene an, in der der Heilige das geistige Zentrum der Komposition bildet.
Die Identifikation mit dem Heiligen Benedikt von Nursia scheint plausibel, auch weil die hagiographischen Quellen und die dazugehörige figurative Tradition ihm verschiedene Heilungsmirakel zuschreiben: Es sind beispielsweise Darstellungen Benedikts bekannt, der einen jungen Aussätzigen heilt und einen vergifteten Mann gesund macht. Es existieren außerdem alte Darstellungen der wunderbaren Auferstehung eines Jungen durch den Heiligen.
Technik
Der interessanteste Aspekt des Werkes ist sicherlich die Ausführungstechnik. Die Szene ist durch eine akribische Stickerei mit mehrfarbigen Garnen realisiert, mit extrem nah beieinander liegenden Stichen, die der Formführung folgen.
In Draperien, Architekturen, Vegetation und Boden erzeugt die unterschiedliche Fadrichtung scharfe Licht-/Schatteneffekte und eine beinahe malerische Modellierung. Einige anatomische Details, vor allem Gesichter, Hände und Hauttöne, scheinen jedoch eine Mischtechnik zu zeigen, die vermutlich durch eine Kombination aus Stickerei und Malereingriffen auf dem Stoff erzielt wurde.
Besonders hochwertige Aspekte sind der große schwarze Mantel des Heiligen, die Kleidung des Kranken und die Vegetation im Vordergrund, in denen die Stickerei eine bemerkenswerte Vielfalt an materiellen Effekten erreicht.
Zeitraum
Aufgrund der Technik, der figuralen Anlage und des antiken Geschmackes der Komposition: XIX. Jahrhundert, voraussichtlich erste/erste Hälfte des Jahrhunderts, mit ikonografischem Vorbild aus der älteren bildlichen und grafischen Tradition.
CONDITION REPORT
Das Werk weist Konservierungszustände auf, die mit dem Alter, der besonderen textilen Natur des Kunstwerks und früheren konservatorischen Eingriffen vereinbar sind.
Die figürliche Stickerei behält insgesamt eine gute Lesbarkeit und eine erhebliche chromatische Reichhaltigkeit, zeigt jedoch weit verbreitete Veränderungen durch die Zeit. Es sind Ausbleichungen und Farbabweichungen der Garne, kleine Diskontinuitäten, Lockerungen und lokale Abnutzungen von Struktur und Stickerei festzustellen.
In einigen Bereichen sind deutlich Verluste oder Schwächungen der Garne sichtbar, insbesondere in Bereichen mit Spannung oder dort, wo stärker gearbeitet wurde.
Der umlaufende Stoff weist Vergilbung, Flecken, Verläufe und chromatische Veränderungen auf, wobei besonders deutlich ein breiter Halo im oberen zentralen Bereich zu erkennen ist.
Die Untersuchung der Rückseite dokumentiert zudem zahlreiche frühere Konsolidierungs- und Reparaturmaßnahmen, die durch das Anbringen von Streifen und Fragmenten von Material auf der Rückseite an verschiedenen Teilen der Komposition realisiert wurden. Solche Eingriffe bezeugen eine komplexe konservatorische Geschichte und scheinen dazu gedient zu haben, geschwächte Bereiche des Kunstwerks zu stabilisieren.
Außerdem sind nicht-originäre Befestigungs- und Montagesysteme sichtbar.
Der silberfarbene Rahmen zeigt deutliche Altersspuren, mit Abrieben, Oxidationen, Verfärbungen, Abnutzungserscheinungen der Oberfläche, Kratzern und kleinen Abnutzungen, besonders deutlich an den Ornamenten und Ecken.
Gesamterhaltungszustand: befriedigend, angesichts der Zerbrechlichkeit der Technik und der vermutlichen Antike des Objekts. Das Werk behält dennoch eine gute Gesamtsichtigkeit und ein beachtliches dekoratives, devotionales und technisches Interesse.
In gutem Erhaltungszustand mit Zeit- und Nutzungszeichen, die auf die Periodität verweisen
*** Hinweis zu den Fotografien
Einige der dem Katalog beigefügten Fotografien wurden professionell mittels kontrollierter künstlicher Beleuchtung aufgenommen, unter Einsatz eines Studio-Spotlights, um eine bessere Lesbarkeit des Werks und eine genauere Beobachtung der Bildoberfläche, der figuralen Details und der Chromatik zu gewährleisten.
Der vorhandene Rahmen wird als Geschenk beigefügt
- Echtheitszertifikat und Expertise
- Versichertes Versand und elektronische Rechnung
