Rahmen - Weichporzellan - KPM Berlin Seger Porcelai





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Antike Porzellanvasenrahmen im Neo-Rokoko/Art-Nouveau-Stil, KPM Berlin zugeschrieben und wahrscheinlich mit Seger-Porzellanproduktion verbunden, Deutschland, ca. 1880–1890, hergestellt aus Soft-Paste-Porzellan mit blauem Grund und Bronzemontur, Außenmaße 27 × 21 cm, Innenmaße 14,5 × 10 cm, Tiefe 1 cm, Gewicht 1000 g, guter Zustand mit leichten Alterserscheinungen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Antikes Tischplattengrundbild im Neo-Rokoko / Art Nouveau-Geschmack, zugesprochen KPM Berlin und vermutlich im Zusammenhang mit der Seger-Porzellanproduktion, Deutschland, ca. 1880–1890.
Ausgeführt in einem dichten, elfenbeinfarbigen Porzellan-Körper mit einem reichen Kobaltblau-Grund und aufwändig modelliertem Dekor. Das beträchtliche Gewicht und der Porzellancharakter stimmen überein mit hochwertiger KPM-Experimentalkeramikproduktion des späten 19. Jahrhunderts.
Der aufgesetzte dekorative Rahmen mit Putto ist in Bronze ausgeführt. Die Rückseitige Aufstellvorrichtung besteht aus Messing und zeichnet sich durch eine ungewöhnlich anspruchsvolle Konstruktion aus. Besonders bemerkenswert sind die versteckten Federmechanismen, die in zylindrischen Messingelementen untergebracht sind. Die technische Qualität und die Komplexität der Ausführung sprechen deutlich für ein Luxusstück in sehr limitierter Produktion statt für eine standardisierte Serienfertigung.
Historischer Hinweis: Hermann August Seger (1839–1893), Chemiker und einer der Gründer der modernen Keramikwissenschaft, wurde 1878 der erste Direktor des Chemisch-Technischen Instituts bei der KPM Berlin. Während seiner Tätigkeit bei der KPM entwickelte er das sogenannte Seger-Porzellan — einen experimentellen Porzellan-Körper, inspiriert von japanischer und chinesischer Keramik. Stücke, die mit dieser Produktion in Verbindung stehen, wurden mit dem Berliner Zepter sowie den Initialen “Sgr.P.” (Seger Porzellan) gekennzeichnet, ein Zeichen, das bis etwa 1905 verwendet wurde.
Zustand: Keine Absplitterungen, Risse oder Restaurierungen beobachtbar. Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren entsprechend antikem Gebrauch.
Antikes Tischplattengrundbild im Neo-Rokoko / Art Nouveau-Geschmack, zugesprochen KPM Berlin und vermutlich im Zusammenhang mit der Seger-Porzellanproduktion, Deutschland, ca. 1880–1890.
Ausgeführt in einem dichten, elfenbeinfarbigen Porzellan-Körper mit einem reichen Kobaltblau-Grund und aufwändig modelliertem Dekor. Das beträchtliche Gewicht und der Porzellancharakter stimmen überein mit hochwertiger KPM-Experimentalkeramikproduktion des späten 19. Jahrhunderts.
Der aufgesetzte dekorative Rahmen mit Putto ist in Bronze ausgeführt. Die Rückseitige Aufstellvorrichtung besteht aus Messing und zeichnet sich durch eine ungewöhnlich anspruchsvolle Konstruktion aus. Besonders bemerkenswert sind die versteckten Federmechanismen, die in zylindrischen Messingelementen untergebracht sind. Die technische Qualität und die Komplexität der Ausführung sprechen deutlich für ein Luxusstück in sehr limitierter Produktion statt für eine standardisierte Serienfertigung.
Historischer Hinweis: Hermann August Seger (1839–1893), Chemiker und einer der Gründer der modernen Keramikwissenschaft, wurde 1878 der erste Direktor des Chemisch-Technischen Instituts bei der KPM Berlin. Während seiner Tätigkeit bei der KPM entwickelte er das sogenannte Seger-Porzellan — einen experimentellen Porzellan-Körper, inspiriert von japanischer und chinesischer Keramik. Stücke, die mit dieser Produktion in Verbindung stehen, wurden mit dem Berliner Zepter sowie den Initialen “Sgr.P.” (Seger Porzellan) gekennzeichnet, ein Zeichen, das bis etwa 1905 verwendet wurde.
Zustand: Keine Absplitterungen, Risse oder Restaurierungen beobachtbar. Leichte altersbedingte Gebrauchsspuren entsprechend antikem Gebrauch.

