Niederlande, Bistum Utrecht. Penning 1227 (Ohne mindestpreis)





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Silberne Münze, geprägt in Utrecht während des Bistums Wilbrands von Oldenburg‑Wildeshausen (ca. 1227–1233), Durchmesser 10 mm; Vorderseite: frontaler Bischof mit Stab und Evangelienbuch; Rückseite: Kreuz mit drei Punkten und Inschrift TRAIЄCTVM.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Niederlande – Bistum Utrecht
Willbrand von Oldenburg-Wildeshausen (1227–1233) – Silbermünze
Silbermünze, geprägt zu Utrecht während des Episkopats von Willbrand von Oldenburg-Wildeshausen, zwischen 1227 und 1233. Eine charakteristische Ausgabe aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und repräsentativ für die mittelalterliche Münzprägung des Bistums Utrecht.
Vorderseite: Frontale, gemiſierte Büste des Bischofs Willbrand. In der rechten Hand hält er den Krummstab, in der linken das Evangelienbuch.
Rückseite: Kurzes Kreuz mit drei Punkten an den Enden und einem Punkt in jedem Viertel. Umschrift: TRAIECTVM, der lateinische Name für Utrecht.
Willbrand von Oldenburg-Wildeshausen (ca. 1180–1233) war ein angesehener Geistlicher, Diplomat und Verwaltungsbeamter. Vor seiner Ernennung zum Bischof von Utrecht übte er kirchliche und diplomatische Funktionen im Dienst von Kaiser Otto IV. und Kaiser Friedrich II. aus und war an der Vorbereitung des Fünften Kreuzzuges beteiligt.
Nach dem Tod Ottos II. von Lippe während der Schlacht bei Ane im Jahr 1227 wurde Willbrand von Papst Gregor IX. nach Utrecht versetzt. Sein Episkopat stand unter anderem im Zeichen der Wiederherstellung der bischöflichen Gewalt im Oversticht und dem Kampf gegen den aufständischen Drenthe. Auch der Bau der Burg Hardenberg und die Entwicklung von Zwolle werden mit seiner Amtsführung in Verbindung gebracht.
Charakteristisch für diese Utrechtse Münzen ist die sehr geringe Münzgröße, wodurch Teile der Umschrift regelmäßig außerhalb der Münze fallen. Dies gehört zum ursprünglichen Charakter der Ausgabe und sollte nicht mit späterer Abnutzung verwechselt werden.
Die Münzen von Willbrand bilden zusammen mit den Emissionen von Heinrich von Vianden eine erkennbare und historisch wichtige Gruppe innerhalb der Münzprägung des 13. Jahrhunderts im Bistum Utrecht.
Metall: Silber
Durchmesser: 10 mm
Referenzen: Van der Chijs VIII, 1–2 var.; De Mey 176 var.; Slg. de Wit 883
Niederlande – Bistum Utrecht
Willbrand von Oldenburg-Wildeshausen (1227–1233) – Silbermünze
Silbermünze, geprägt zu Utrecht während des Episkopats von Willbrand von Oldenburg-Wildeshausen, zwischen 1227 und 1233. Eine charakteristische Ausgabe aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und repräsentativ für die mittelalterliche Münzprägung des Bistums Utrecht.
Vorderseite: Frontale, gemiſierte Büste des Bischofs Willbrand. In der rechten Hand hält er den Krummstab, in der linken das Evangelienbuch.
Rückseite: Kurzes Kreuz mit drei Punkten an den Enden und einem Punkt in jedem Viertel. Umschrift: TRAIECTVM, der lateinische Name für Utrecht.
Willbrand von Oldenburg-Wildeshausen (ca. 1180–1233) war ein angesehener Geistlicher, Diplomat und Verwaltungsbeamter. Vor seiner Ernennung zum Bischof von Utrecht übte er kirchliche und diplomatische Funktionen im Dienst von Kaiser Otto IV. und Kaiser Friedrich II. aus und war an der Vorbereitung des Fünften Kreuzzuges beteiligt.
Nach dem Tod Ottos II. von Lippe während der Schlacht bei Ane im Jahr 1227 wurde Willbrand von Papst Gregor IX. nach Utrecht versetzt. Sein Episkopat stand unter anderem im Zeichen der Wiederherstellung der bischöflichen Gewalt im Oversticht und dem Kampf gegen den aufständischen Drenthe. Auch der Bau der Burg Hardenberg und die Entwicklung von Zwolle werden mit seiner Amtsführung in Verbindung gebracht.
Charakteristisch für diese Utrechtse Münzen ist die sehr geringe Münzgröße, wodurch Teile der Umschrift regelmäßig außerhalb der Münze fallen. Dies gehört zum ursprünglichen Charakter der Ausgabe und sollte nicht mit späterer Abnutzung verwechselt werden.
Die Münzen von Willbrand bilden zusammen mit den Emissionen von Heinrich von Vianden eine erkennbare und historisch wichtige Gruppe innerhalb der Münzprägung des 13. Jahrhunderts im Bistum Utrecht.
Metall: Silber
Durchmesser: 10 mm
Referenzen: Van der Chijs VIII, 1–2 var.; De Mey 176 var.; Slg. de Wit 883

