Claus Bertermann - Roma 1





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Roma 1 von Claus Bertermann (2026) ist ein originales Acryl- und Ölstift-Gemälde auf Leinwand, 130 x 180 cm, hand signiert auf Vorder- und Rückseite, in hervorragendem Zustand, in Spanien entstanden als zeitgenössisches Werk mit Pop-Kultur-Thema und wird gerollt versandt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Claus Bertermann
OFFIZIELLE WEBSITE: www.bertermann.art
Claus Bertermann ist ein international etablierter zeitgenössischer Künstler, dessen Marktplatzprofil von internationalen Marktmacht-Instanzen und außergewöhnlichen Ergebnissen im Sekundärmarkt gestützt wird. Bekannt für seine kraftvollen, großformatigen abstrakten Werke hat Bertermann konsequent Höchstpreise bei den weltweit renommiertesten Auktionshäusern erzielt. Zu seinen besten realisierten Preisen gehören €18.900 bei C. h. r. i. s. t. i. e´s Paris (Retro Zen), €15.240 bei S. o. t. h. e. b. y´s Köln (F5TP#CB) und €15.120 bei C. h. r. i. s. t. i. e´s Paris (Whispershade). Mit weiteren erfolgreichen Verkäufen bei V. a. n. H. a. m, A. r. t. c. u. r. i. a. l, T. a. j. a. n und D. o. r. o. t. h. e. u. m ist Bertermanns Werk ein bewährter Vermögenswert für ernsthafte Sammler weltweit.
Die Neue Expressionisten-Serie geht weiter
Mit einem Masterabschluss in Architektur (TU München) erlangte Bertermann ursprünglich globale Anerkennung durch seine „architektonischen Schichten“-Technik – Ölmalerei schichten und abschaben, um räumliche Tiefe zu erzeugen. 2026 eröffnete er ein radikal neues Kapitel: figurative Szenen, die nass-in-nass mit großen Pinseln gemalt werden, geleitet von den Malern des deutschen Expressionismus – verzerrte Perspektiven und verstärkt emotional aufgeladene Farben. „Roma 1“ gehört zu dieser Serie und bringt sie aus dem Innenraum nach draußen auf die Straße. Es ist der daylight-Halbteil eines Paares: „Roma 1“ ist dieselbe Stadt bei Tag, wie „Roma 2“ nach Einbruch der Dunkelheit. Jedes Gemälde steht völlig für sich allein; zusammen halten sie die beiden Hälften eines römischen Tages.
Internationaler künstlerischer Fußabdruck
Mit mehr als 1.000 großformatigen Werken in privaten und institutionellen Sammlungen weltweit – darunter ein monumentales Triptychon an seiner Alma mater, der Technischen Universität München – setzt Bertermann weiterhin die Lücke zwischen strenger Struktur und intuitiver Freiheit. Dieses Catawiki-Angebot bietet eine seltene Gelegenheit, ein Schlüsselwerk aus einer spannenden neuen Serie von einem Künstler mit festem internationalem Auktionsrekord zu erwerben.
Wichtige Details für Sammler
– Titel: Roma 1
– Jahr: 2026
– Maße (H x B): 130 x 180 cm (51 × 71 Zoll)
– Medium: Acryl und Ölstift auf Leinwand
– Vom Künstler auf der Vorder- und Rückseite signiert
– Original, einzigartiges Kunstwerk – MADE BY A REAL PERSON, NOT AI.
– Wird gerollt versandt, ohne Rahmen
Was dieses Stück einzigartig macht
Rom hält niemandem still. Die Stadt wird fast ausschließlich im Vorbeigehen erlebt – ein Gesicht am Fenster, ein Kellner, der sich abwendet, jemand, der sich gegen das Licht durch den Lungotevere in Richtung Straße bewegt. Du bekommst drei Sekunden. Dann schließt der Verkehr und der Moment gehört wieder der Straße.
„Roma 1“ ist ein Gemälde, das aus genau einer dieser drei Sekunden besteht, und es ist als Akt des Verweigerns komponiert: Es darf nicht vorbeigelassen werden.
Der Roller kommt kopfvoran, orange und enorm, füllt die untere Hälfte der Leinwand und wird so weit nach vorne gedrängt, dass das Vorderrad die Bildergrenze bereits verlassen hat. Der Fahrer ist im Moment gefangen, in dem sie die Person bemerkt, die sie beobachtet. Ihre Hände bleiben am Lenker. Ihre Schultern reisen weiter. Nur das Gesicht hat angehalten – quer aus dem Gemälde herausgedreht, ruhig, unbeeindruckt – und es hält dort, während alles andere im Bild weiterzieht.
Das ist der Witz der Komposition und ihre gesamte emotionale Ladung. Die Geschwindigkeit ist real: Die Fassaden links haben sich in vertikale Streifen aufgelöst, die Luft hinter ihren Schultern zerrissen in Bänder aus Grün, Rot und Blau, die schwarze Ölstiftlinie schmiert sich über die Karosserie wie eine durchgerutschte Bremswirkung. Und mitten in dem Ganzen eine perfekt stille Miene, die zurückblickt. Jeder Römer kennt diesen Ausdruck. Es ist der Blick von jemandem, der von Touristen seit zwei Tausend Jahren beobachtet wird und längst entschieden hat, wie viel davon er zurückgeben will.
Hier gibt es kein Drama, keine Erzählung, nichts zu lösen. Nur eine Frau auf einem Scooter an einem gewöhnlichen Morgen, die irgendwohin fährt, das nichts mit uns zu tun hat, kurz und großzügig sichtbar. Das Gemälde hält sie so lange im Bildrahmen, wie die Wand steht – was am Ende das Einzige ist, das Malerei tun kann, was eine Stadt nicht kann.
Warum es den Preis wert ist
Dies ist ein großformatiges, museumsgroßes Gemälde (130 x 180 cm) im Landschaftsformat aus Bertermanns expressionistischer Serie von 2026 und eines der beiden römischen Straßenleinen, die die Serie erstmals ins Freie führen. Für Sammler tragen Werke aus dem Eröffnungsjahr einer neuen Serie eine bedeutungsvolle Provenienzmarke. Das Paarelement erhöht dies um eine zweite: „Roma 1“ und „Roma 2“ sind Tag und Nacht derselben Thematik und können als Diptych aus zwei unabhängigen, verschieden tonal geprägten Gemälden erworben werden – eines aufgebaut auf Tageslicht und Kobaltblau, eines auf Dunkelheit und Straßenlaternenlicht.
Technisch verbindet die Leinwand die beiden Sprachen von Bertermanns figürlicher Praxis in einem einzigen Feld. Die Fassaden, die Straße, die Kleidung des Reiters und der gesamte unruhige Hintergrund sind nass-in-nass mit großen Pinseln gemalt, Farben laufen ineinander, während die Farbe noch lebendig ist. Über diesem fließenden Grund arbeitet der Ölstift als Zeichnung: der schwere schwarze Kontur, der den Körper und das Scheinwerfer der Scooter beschreibt, die zerkratzten Fensterrahmen in den Gebäuden, die gezogenen Falten der Jacke, die Signatur unten rechts. Freiheit unten, Präzision oben – der Instinkt eines Architekten für Struktur trägt den Appetit eines Expressionisten auf Farbe.
Das Ergebnis ist ein Gemälde mit echtem Vorwärtsdruck. Es liest sich von der anderen Seite des Zimmers als reine Farbe und Bewegung, und belohnt einen genauen Blick mit einem Gesicht, das etwas Sehr Spezifisches tut.
Visuelle Beschreibung & Zustand
Die Komposition wird von einem kopf-on-Scooter dominiert, in Orange und Kadmiumgel, dessen vorderer Bereich ein Drittel der Leinwand ausfüllt und durchgängig mit schwerer schwarzer Ölstick-Kontur gezeichnet ist. Die Reiterin sitzt aufrecht hinter dem Lenker, beide Hände an den Griffen, ihre Unterarme grün und schwarz über Rot gezogen.
Ihr Gesicht ist blass gemalt und modelliert mit Rosa und Grün, mit violett umrandeten Augen, dunklen Brauen und violetten Lippen; der Blick trifft den Betrachter direkt. Kurzes blauschwarz gefärbtes Haar umrahmt das Gesicht, eingerahmt in eine orange-rote Kapuze oder Kragen, die sich nach links ausdehnt. Sie trägt eine dunkelgrüne und schwarze Jacke über einem karminroten Oberteil, der Stoff in langen gezeichneten Strichen aus schwarzer und grüner Ölsticks beschrieben, mit Passagen aus Gelb und Weiß, die in das Dunkel eingearbeitet wurden.
Hinter ihr baut sich die Straße aus breiten vertikalen Bändern auf: links eine blasse graue, rosa- und gelbe Fassade, nach unten gezogen und mit roten und schwarzen Fensterrahmen übermalt; rechts ein gelbes und cremefarbenes Gebäude mit roten und purpafarbenen Ölstiftmarken; hinter ihrem Kopf ein tiefes Kobalttelfeld, durchzogen von einer weißen Diagonalen. Links vom Reiter teilt sich die Luft in lange horizontale Bänder aus Grün, Rot, Türkis und Weiß – als Geschwindigkeit und Wind lesbar. Unten verläuft die Straße hellblau und weiß mit roten und orangefarbigen Strichen.
Farben verlaufen und verschmelzen sichtbar miteinander; Perspektive und Anatomie sind absichtlich verzerrt, um emotionales Gewicht über Realismus zu stellen. Das Werk ist unten rechts in Rot signiert.
Das Werk ist ungerahmt und nicht gespannt. Zustand exzellent. Alle Oberflächenunregelmäßigkeiten sind absichtlich und integraler Bestandteil des künstlerischen Prozesses.
Hintergrund / künstlerischer Kontext
Claus Bertermann arbeitet im Bereich der zeitgenössischen expressiven figurativen Malerei und konzentriert sich auf Seinszustände statt auf bloße Repräsentation. Mit seiner Serie von 2026 setzt er die menschliche Figur in beladene Farbsituationen, direkt im Erbe des Deutschen Expressionismus: geneigte Perspektive, gehobene Farbe und eine Oberfläche, die absichtlich fließend bleibt.
Die römischen Leinwände verbinden dieses Projekt mit einem der Gründungsthemen des Expressionismus: der moderne Straßensatz und die Figur, die sich hindurch bewegt, ohne anzuhalten. Kirchner malte Berlins Gehsteige auf diese Weise – geneigt, beschleunigt und voller Menschen, die sich gegenseitig ansehen, ohne einander zu begegnen. Bertermann verlegt das Motiv in eine Stadt, in der der Scooter den Fußgänger als Basiseinheit des urbanen Lebens ersetzt, und wo das Zusammentreffen noch kürzer ist.
„Roma 1“ ist der daylight-Ausdruck dieser Idee: helle Farben, offener Himmelblau, eine Fassade, die sich in Geschwindigkeit aufzulösen scheint, und eine Reiterin, die den Blick genau so lange zurückgibt, wie es dauert, vorbeizuziehen.
Praktische Details für Käufer:
Original, einzigartiges Kunstwerk
Acryl und Ölstift auf Leinwand
Maße (H x B): 130 x 180 cm (51 × 71 Zoll)
Vom Künstler auf der Vorder- und Rückseite signiert
Bescheinigung der Echtheit enthalten
Versand gerollt (ohne Rahmen oder Spannrahmen)
Professionelle Verpackung und weltweiter Versand mit Premium-Versandunternehmen wie UPS.
Die Leinwand enthält einen zusätzlich durchgehenden weißen Rand von ca. 10 cm (ca. 4 Zoll) an allen Seiten über der bemalten Fläche hinaus. Dieser Rand ermöglicht es, das Kunstwerk professionell neu zu spannen auf museumsgerechten Spannrahmen bis zu einer Tiefe von ca. 6 cm (ca. 2,4 Zoll), was eine saubere, rahmenlose, galeriesprachliche Präsentation ermöglicht, ohne dass ein dekorativer Rahmen erforderlich ist.
Bitte beachten Sie, dass das Kunstwerk ungerahmt und ohne Spannrahmen verkauft wird. Professionelles Spannwerk ist Sache des Käufers. Das Gemälde wird gerollt für sicheren internationalen Transport und flexible Installation gemäß den Wünschen des Käufers verschickt.
Das Kunstwerk ist auf Vorder- und Rückseite signiert, mit Titel, Jahr und dem vollständigen Namen des Künstlers auf der Rückseite.
Bitte beachten bezüglich der Raumansichten:
Einige der Fotografien zeigen das Gemälde digital in einem Interieur platziert. Diese Raumansichten sind KI-Visualisierungen, erstellt, um eine Eindruck von Maßstab und Präsenz zu vermitteln – sie sind keine Fotografien des tatsächlichen Werks, das in einem Raum hängt. Sowohl die Größenverhältnisse als auch die darauf abgebildeten Farben können vom Original abweichen. Die Bindungsreferenzen sind die oben genannten Maße (H x B) und das Studio-Foto des Gemäldes selbst. Bitte beachten Sie auch, dass Farben je nach Monitorkalibrierung unterschiedlich wirken können.
Künstler: Claus Bertermann
OFFIZIELLE WEBSITE: www.bertermann.art
Claus Bertermann ist ein international etablierter zeitgenössischer Künstler, dessen Marktplatzprofil von internationalen Marktmacht-Instanzen und außergewöhnlichen Ergebnissen im Sekundärmarkt gestützt wird. Bekannt für seine kraftvollen, großformatigen abstrakten Werke hat Bertermann konsequent Höchstpreise bei den weltweit renommiertesten Auktionshäusern erzielt. Zu seinen besten realisierten Preisen gehören €18.900 bei C. h. r. i. s. t. i. e´s Paris (Retro Zen), €15.240 bei S. o. t. h. e. b. y´s Köln (F5TP#CB) und €15.120 bei C. h. r. i. s. t. i. e´s Paris (Whispershade). Mit weiteren erfolgreichen Verkäufen bei V. a. n. H. a. m, A. r. t. c. u. r. i. a. l, T. a. j. a. n und D. o. r. o. t. h. e. u. m ist Bertermanns Werk ein bewährter Vermögenswert für ernsthafte Sammler weltweit.
Die Neue Expressionisten-Serie geht weiter
Mit einem Masterabschluss in Architektur (TU München) erlangte Bertermann ursprünglich globale Anerkennung durch seine „architektonischen Schichten“-Technik – Ölmalerei schichten und abschaben, um räumliche Tiefe zu erzeugen. 2026 eröffnete er ein radikal neues Kapitel: figurative Szenen, die nass-in-nass mit großen Pinseln gemalt werden, geleitet von den Malern des deutschen Expressionismus – verzerrte Perspektiven und verstärkt emotional aufgeladene Farben. „Roma 1“ gehört zu dieser Serie und bringt sie aus dem Innenraum nach draußen auf die Straße. Es ist der daylight-Halbteil eines Paares: „Roma 1“ ist dieselbe Stadt bei Tag, wie „Roma 2“ nach Einbruch der Dunkelheit. Jedes Gemälde steht völlig für sich allein; zusammen halten sie die beiden Hälften eines römischen Tages.
Internationaler künstlerischer Fußabdruck
Mit mehr als 1.000 großformatigen Werken in privaten und institutionellen Sammlungen weltweit – darunter ein monumentales Triptychon an seiner Alma mater, der Technischen Universität München – setzt Bertermann weiterhin die Lücke zwischen strenger Struktur und intuitiver Freiheit. Dieses Catawiki-Angebot bietet eine seltene Gelegenheit, ein Schlüsselwerk aus einer spannenden neuen Serie von einem Künstler mit festem internationalem Auktionsrekord zu erwerben.
Wichtige Details für Sammler
– Titel: Roma 1
– Jahr: 2026
– Maße (H x B): 130 x 180 cm (51 × 71 Zoll)
– Medium: Acryl und Ölstift auf Leinwand
– Vom Künstler auf der Vorder- und Rückseite signiert
– Original, einzigartiges Kunstwerk – MADE BY A REAL PERSON, NOT AI.
– Wird gerollt versandt, ohne Rahmen
Was dieses Stück einzigartig macht
Rom hält niemandem still. Die Stadt wird fast ausschließlich im Vorbeigehen erlebt – ein Gesicht am Fenster, ein Kellner, der sich abwendet, jemand, der sich gegen das Licht durch den Lungotevere in Richtung Straße bewegt. Du bekommst drei Sekunden. Dann schließt der Verkehr und der Moment gehört wieder der Straße.
„Roma 1“ ist ein Gemälde, das aus genau einer dieser drei Sekunden besteht, und es ist als Akt des Verweigerns komponiert: Es darf nicht vorbeigelassen werden.
Der Roller kommt kopfvoran, orange und enorm, füllt die untere Hälfte der Leinwand und wird so weit nach vorne gedrängt, dass das Vorderrad die Bildergrenze bereits verlassen hat. Der Fahrer ist im Moment gefangen, in dem sie die Person bemerkt, die sie beobachtet. Ihre Hände bleiben am Lenker. Ihre Schultern reisen weiter. Nur das Gesicht hat angehalten – quer aus dem Gemälde herausgedreht, ruhig, unbeeindruckt – und es hält dort, während alles andere im Bild weiterzieht.
Das ist der Witz der Komposition und ihre gesamte emotionale Ladung. Die Geschwindigkeit ist real: Die Fassaden links haben sich in vertikale Streifen aufgelöst, die Luft hinter ihren Schultern zerrissen in Bänder aus Grün, Rot und Blau, die schwarze Ölstiftlinie schmiert sich über die Karosserie wie eine durchgerutschte Bremswirkung. Und mitten in dem Ganzen eine perfekt stille Miene, die zurückblickt. Jeder Römer kennt diesen Ausdruck. Es ist der Blick von jemandem, der von Touristen seit zwei Tausend Jahren beobachtet wird und längst entschieden hat, wie viel davon er zurückgeben will.
Hier gibt es kein Drama, keine Erzählung, nichts zu lösen. Nur eine Frau auf einem Scooter an einem gewöhnlichen Morgen, die irgendwohin fährt, das nichts mit uns zu tun hat, kurz und großzügig sichtbar. Das Gemälde hält sie so lange im Bildrahmen, wie die Wand steht – was am Ende das Einzige ist, das Malerei tun kann, was eine Stadt nicht kann.
Warum es den Preis wert ist
Dies ist ein großformatiges, museumsgroßes Gemälde (130 x 180 cm) im Landschaftsformat aus Bertermanns expressionistischer Serie von 2026 und eines der beiden römischen Straßenleinen, die die Serie erstmals ins Freie führen. Für Sammler tragen Werke aus dem Eröffnungsjahr einer neuen Serie eine bedeutungsvolle Provenienzmarke. Das Paarelement erhöht dies um eine zweite: „Roma 1“ und „Roma 2“ sind Tag und Nacht derselben Thematik und können als Diptych aus zwei unabhängigen, verschieden tonal geprägten Gemälden erworben werden – eines aufgebaut auf Tageslicht und Kobaltblau, eines auf Dunkelheit und Straßenlaternenlicht.
Technisch verbindet die Leinwand die beiden Sprachen von Bertermanns figürlicher Praxis in einem einzigen Feld. Die Fassaden, die Straße, die Kleidung des Reiters und der gesamte unruhige Hintergrund sind nass-in-nass mit großen Pinseln gemalt, Farben laufen ineinander, während die Farbe noch lebendig ist. Über diesem fließenden Grund arbeitet der Ölstift als Zeichnung: der schwere schwarze Kontur, der den Körper und das Scheinwerfer der Scooter beschreibt, die zerkratzten Fensterrahmen in den Gebäuden, die gezogenen Falten der Jacke, die Signatur unten rechts. Freiheit unten, Präzision oben – der Instinkt eines Architekten für Struktur trägt den Appetit eines Expressionisten auf Farbe.
Das Ergebnis ist ein Gemälde mit echtem Vorwärtsdruck. Es liest sich von der anderen Seite des Zimmers als reine Farbe und Bewegung, und belohnt einen genauen Blick mit einem Gesicht, das etwas Sehr Spezifisches tut.
Visuelle Beschreibung & Zustand
Die Komposition wird von einem kopf-on-Scooter dominiert, in Orange und Kadmiumgel, dessen vorderer Bereich ein Drittel der Leinwand ausfüllt und durchgängig mit schwerer schwarzer Ölstick-Kontur gezeichnet ist. Die Reiterin sitzt aufrecht hinter dem Lenker, beide Hände an den Griffen, ihre Unterarme grün und schwarz über Rot gezogen.
Ihr Gesicht ist blass gemalt und modelliert mit Rosa und Grün, mit violett umrandeten Augen, dunklen Brauen und violetten Lippen; der Blick trifft den Betrachter direkt. Kurzes blauschwarz gefärbtes Haar umrahmt das Gesicht, eingerahmt in eine orange-rote Kapuze oder Kragen, die sich nach links ausdehnt. Sie trägt eine dunkelgrüne und schwarze Jacke über einem karminroten Oberteil, der Stoff in langen gezeichneten Strichen aus schwarzer und grüner Ölsticks beschrieben, mit Passagen aus Gelb und Weiß, die in das Dunkel eingearbeitet wurden.
Hinter ihr baut sich die Straße aus breiten vertikalen Bändern auf: links eine blasse graue, rosa- und gelbe Fassade, nach unten gezogen und mit roten und schwarzen Fensterrahmen übermalt; rechts ein gelbes und cremefarbenes Gebäude mit roten und purpafarbenen Ölstiftmarken; hinter ihrem Kopf ein tiefes Kobalttelfeld, durchzogen von einer weißen Diagonalen. Links vom Reiter teilt sich die Luft in lange horizontale Bänder aus Grün, Rot, Türkis und Weiß – als Geschwindigkeit und Wind lesbar. Unten verläuft die Straße hellblau und weiß mit roten und orangefarbigen Strichen.
Farben verlaufen und verschmelzen sichtbar miteinander; Perspektive und Anatomie sind absichtlich verzerrt, um emotionales Gewicht über Realismus zu stellen. Das Werk ist unten rechts in Rot signiert.
Das Werk ist ungerahmt und nicht gespannt. Zustand exzellent. Alle Oberflächenunregelmäßigkeiten sind absichtlich und integraler Bestandteil des künstlerischen Prozesses.
Hintergrund / künstlerischer Kontext
Claus Bertermann arbeitet im Bereich der zeitgenössischen expressiven figurativen Malerei und konzentriert sich auf Seinszustände statt auf bloße Repräsentation. Mit seiner Serie von 2026 setzt er die menschliche Figur in beladene Farbsituationen, direkt im Erbe des Deutschen Expressionismus: geneigte Perspektive, gehobene Farbe und eine Oberfläche, die absichtlich fließend bleibt.
Die römischen Leinwände verbinden dieses Projekt mit einem der Gründungsthemen des Expressionismus: der moderne Straßensatz und die Figur, die sich hindurch bewegt, ohne anzuhalten. Kirchner malte Berlins Gehsteige auf diese Weise – geneigt, beschleunigt und voller Menschen, die sich gegenseitig ansehen, ohne einander zu begegnen. Bertermann verlegt das Motiv in eine Stadt, in der der Scooter den Fußgänger als Basiseinheit des urbanen Lebens ersetzt, und wo das Zusammentreffen noch kürzer ist.
„Roma 1“ ist der daylight-Ausdruck dieser Idee: helle Farben, offener Himmelblau, eine Fassade, die sich in Geschwindigkeit aufzulösen scheint, und eine Reiterin, die den Blick genau so lange zurückgibt, wie es dauert, vorbeizuziehen.
Praktische Details für Käufer:
Original, einzigartiges Kunstwerk
Acryl und Ölstift auf Leinwand
Maße (H x B): 130 x 180 cm (51 × 71 Zoll)
Vom Künstler auf der Vorder- und Rückseite signiert
Bescheinigung der Echtheit enthalten
Versand gerollt (ohne Rahmen oder Spannrahmen)
Professionelle Verpackung und weltweiter Versand mit Premium-Versandunternehmen wie UPS.
Die Leinwand enthält einen zusätzlich durchgehenden weißen Rand von ca. 10 cm (ca. 4 Zoll) an allen Seiten über der bemalten Fläche hinaus. Dieser Rand ermöglicht es, das Kunstwerk professionell neu zu spannen auf museumsgerechten Spannrahmen bis zu einer Tiefe von ca. 6 cm (ca. 2,4 Zoll), was eine saubere, rahmenlose, galeriesprachliche Präsentation ermöglicht, ohne dass ein dekorativer Rahmen erforderlich ist.
Bitte beachten Sie, dass das Kunstwerk ungerahmt und ohne Spannrahmen verkauft wird. Professionelles Spannwerk ist Sache des Käufers. Das Gemälde wird gerollt für sicheren internationalen Transport und flexible Installation gemäß den Wünschen des Käufers verschickt.
Das Kunstwerk ist auf Vorder- und Rückseite signiert, mit Titel, Jahr und dem vollständigen Namen des Künstlers auf der Rückseite.
Bitte beachten bezüglich der Raumansichten:
Einige der Fotografien zeigen das Gemälde digital in einem Interieur platziert. Diese Raumansichten sind KI-Visualisierungen, erstellt, um eine Eindruck von Maßstab und Präsenz zu vermitteln – sie sind keine Fotografien des tatsächlichen Werks, das in einem Raum hängt. Sowohl die Größenverhältnisse als auch die darauf abgebildeten Farben können vom Original abweichen. Die Bindungsreferenzen sind die oben genannten Maße (H x B) und das Studio-Foto des Gemäldes selbst. Bitte beachten Sie auch, dass Farben je nach Monitorkalibrierung unterschiedlich wirken können.

