Claus Bertermann - Roma 2

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Claus Bertermanns originales Werk aus 2026, Acryl- und Ölstift auf Leinwand mit dem Titel Roma 2, 130 × 180 cm, zeitgenössische Nacht-Szene im Popkultur-Motiv, handsigniert (Vorder- und Rückseite), direkt vom Künstler verkauft und gerollt versendet.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Artist: Claus Bertermann

OFFICIAL WEBSITE: www.bertermann.art

Claus Bertermann ist ein international etablieter zeitgenössischer Künstler, dessen Marktprofil von internationalen Marktkäufern und herausragenden Ergebnissen am Sekundärmarkt getragen wird. Bekannt für seine kraftvollen, großformatigen abstrakten Arbeiten hat Bertermann stets hohe Preise bei den weltweit renommiertesten Auktionshäusern erzielt. Zu seinen höchsten erzielten Preisen gehören €18.900 bei Christie's Paris (Retro Zen), €15.240 bei Sotheby’s Köln (F5TP#CB) und €15.120 bei Christie's Paris (Whispershade). Mit weiteren erfolgreichen Verkäufen bei Van Ham, Artcurial, Tajan und Dorotheum ist Bertermanns Werk eine nachweisliche Anlage für seriöse Sammler weltweit.

Die Neue Expressionisten-Serie setzt sich fort

Mit einem Masterabschluss in Architektur (Technische Universität München) erlangte Bertermann zunächst globale Anerkennung durch seine „architectural strata“-Technik – Ölmalerei schichtweise aufzutragen und abzutragen, um räumliche Tiefe zu erzeugen. 2026 öffnete sich ein radikal neues Kapitel: figürliche Szenen, gemalt im nassen-in-nassen Zustand mit großen Pinseln, geleitet von Malern des deutschen Expressionismus – verzerrte Perspektiven und gesteigerte, emotional geladene Farben. „Roma 2“ gehört zu dieser Serie und ist ihre erste Nachtmalerei: eine römische Straßenszene, ganz von Scheinwerfer- und Laternenlicht erleuchtet. Es ist die dunkle Hälfte eines Duos – „Roma 1“ zeigt dieselbe Stadt bei Tag. Jedes Bild steht völlig für sich allein; gemeinsam bilden sie die beiden Hälften eines römischen Tages.

Internationaler künstlerischer Fußabdruck

Mit mehr als 1.000 großformatigen Arbeiten in privaten und institutionellen Sammlungen weltweit – darunter ein monumentales Triptychon an seiner Alma mater, der Technischen Universität München – schafft es Bertermann weiterhin, die Kluft zwischen rigoroser Struktur und intuitiver Freiheit zu überbrücken. Dieses Catawiki-Angebot bietet eine seltene Gelegenheit, ein Schlüsselwerk aus einer aufregenden neuen Serie eines Künstlers mit solidem internationalem Auktionsrekord zu erwerben.

Wichtige Details für Sammler

– Titel: Roma 2
– Jahr: 2026
– Abmessungen (H x B): 130 x 180 cm (51 × 71 Zoll)
– Medium: Acryl- und Ölfarbe auf Leinwand
– Unterschrieben vom Künstler auf der Vorder- und Rückseite
– Original, einzigartiges Kunstwerk – HERGESTELLT VON EINEM REALEN MENSCHEN, NICHT VON KI.
– Wird gerollt versendet, ohne Rahmen

Was dieses Stück einzigartig macht

Nach Mitternacht ändert Rom die Besitzer. Die Reisegruppen sind verschwunden, die Restaurants haben ihre Tische weggeklappt, und die Stadt wird denjenigen überlassen, die wirklich darin leben – was in Rom überwiegend den Rollern bedeutet. Man hört eines zuerst: ein Zweizylinder-Mechanik-Rasche, die von sechshundert Jahren Steinwerk widerhallt, dann schwingt Licht des Scheinwerfers quer über eine Wand – und dann nichts.

„Roma 2“ ist dieses Geräusch, gemalt.

Die gesamte Leinwand beruht auf einer einzigen Lichtkollision. Dahinter liegt Nacht: ein tiefes, gebürstetes Kobaltblau, das nass aufgetragen und unruhig gelassen wird, mit dem Geist einer Fassade, der in Rotölstift hineingezogen ist – Gerüst, Rollläden, das endlose Armaturenbrett einer Stadt, die ständig repariert wird. Rechts davon ist Licht: ein breites, heißes Kadmiumfeld, das von einer außerhalb des Bildrahmens liegenden Quelle hereinkommt und deren gesamte rechte Seite golden strahlt. Aus dem Vorderteil des Rollers schneiden vier weiße Strahlen schräg links durch die Blaue in die Dunkelheit – kopfüber, in eine Straße, die das Gemälde uns nicht zeigen will.

Sie fährt in ihr eigenes Licht hinein. Das ist das Bild, und es lohnt, damit zu sitzen. Ihr Gesicht ist gehoben und dem Betrachter zugewandt, kühl bläulich-weiß beleuchtet gegen das Dunkel, Augen ebenbürtig, Mund geschlossen – nicht die performativ coole Ausstrahlung des Tagesbildes, sondern etwas Privates, den Ausdruck, den Menschen tragen, wenn sie denken, niemand sehe sie überhaupt zu. In einem Bild mit so viel Farberuption ist sie der ruhige Punkt: rote Jacke, weißes Hemd, dunkle blaue Beine, beide Hände an den Griffen unten, auf dem Weg irgendwohin zu einer Stunde, zu der niemand für den Nutzen anderer irgendwohin geht.

Die Stadt wird nachts schön, ohne beobachtet zu werden. Hin und wieder sieht es trotzdem jemand.

Warum es den Preis wert ist

Dies ist ein großformatiges, museumsgroßes Gemälde (130 x 180 cm) im Landschaftsformat aus Bertermanns expressionistischer Serie von 2026 – und seine erste Nachtmalerei. Für Sammler tragen Werke aus dem Eröffnungsjahr einer neuen Serie einen bedeutsamen Provenienzmarker; das erste Nachtbild innerhalb dieser Serie trägt einen zweiten, weil es die Leinwand ist, in der die Serie beweist, dass sie ein Bild aus künstlichem Licht statt Tageslichtfarbe schaffen kann. Die Duplung verleiht einen dritten Vorteil: „Roma 1“ und „Roma 2“ sind Tag und Nacht desselben Motivs und können als Diptychon zweier unabhängiger, unterschiedlich tonalierter Gemälde erworben werden.

Technisch verbindet die Leinwand die beiden Sprachen von Bertermanns figurativem Schaffen in einem einzigen Feld. Das blaue Nachtlicht, das lamplaufende Gold, die Jacke und die Straße sind nass-in-nass mit großen Pinseln gemalt, Farben vermischen sich, während die Farbe noch lebendig ist. Darüber erledigt der Ölstift die Zeichnung: das rote Gerüst und Fassadenlinien, die in die Dunkelheit gekratzt sind, der schwarze Kontur des Rollers und der Hände des Reiters, die lockeren Kreise der Räder, die Signatur unten rechts. Freiheit unten, Präzision oben – der Instinkt eines Architekten für Struktur, getragen von der Sehnsucht eines Expressionisten nach Farbe.

Nachtmotive sind in hochkalibrierter expressiver Malerei selten – aus einem einfachen Grund: Dunkelheit tötet gewöhnlich Farbe. Hier wirkt es genau umgekehrt. Das Blau lässt das Rot brennen, Kadmium lässt das Blau vertiefen, und die vier weißen Strahlen geben der gesamten Fläche eine Reisrichtung.

Visuelle Beschreibung & Zustand

Die Komposition zeigt eine Reiterin auf einem Roller, die von rechts nach links über die Leinwand fährt, von ihrer linken Seite her gesehen und leicht voraus. Ihr Gesicht ist nach oben und zum Betrachter gedreht, blass bläulich-weiß gemalt mit violett umrahnten Augen, dunklen Brauen und violett Lippen; blondes und gelbes Haar ist inbreitstrichweise gelegt und mit Ölstift hineingezogen. Sie trägt eine Zinnober-Jacke mit hochgeschlagenem Kragen über einem weißen Hemd und dunkelblaue Hosen, ihre Beine sind in schwarzem Kontur gezeichnet; beide Hände ruhen auf dem Lenker, in Weiß, Pink und Schwarz über dem hellen Fahrgestell beschrieben.

Der Roller ist weiß, pink und blassgelb bemalt mit roter Ölstiftkontur, sein vornes Schild und die Scheinwerfer befinden sich links von der Mitte. Vom Scheinwerfer erstrecken sich vier lange weiße und blassblaue Strahlen bis zum linken Rand des Bildes über einen tiefen Kobaltblau-Grund. Die Räder sind als lockere rote und schwarze Kreise über Gelb- und Weiß gezeichnet.

Der obere linke und zentrale Teil der Leinwand ist ein gebürstetes dunkles Blau, nass gearbeitet und durch rote Ölstiftlinien durchzogen, die eine gerüstete Fassade schildern und hinter dem Reiter eine zweite helle Gestalt oder ein Fensterrahmen in Rot umrissen. Der rechte Drittel ist ein breites Kadmium-Gelb- und orange Feld von Laternenlicht, darüber deuten blasse Rosatöne, Weiß und violette/rote Strichkonturen weitere beleuchtete Architektur an; eine Gelb-Bande verläuft am unteren rechten Rand. Farben verlaufen und verschmelzen sichtbar; Perspektive und Anatomie sind absichtlich verzerrt, um emotionales Gewicht über Realismus zu stellen. Das Werk ist rechts unten in Rot signiert.

Das Werk ist ungefasst und nicht gespannt. Zustand ist ausgezeichnet. Alle Unebenheiten auf der Oberfläche sind intentional und integraler Bestandteil des künstlerischen Prozesses.

Hintergrund / künstlerischer Kontext

Claus Bertermann arbeitet in der zeitgenössischen expressiven figurativen Malerei und konzentriert sich auf Zustände des Seins statt auf bloße Repräsentation. Mit seiner Serie von 2026 stellte er die menschliche Figur in von auffälligen Farbsituationen geprägte Bilder, direkt an das Erbe des deutschen Expressionismus anknüpfend: gekrümmte Perspektive, gesteigerte Farbe und eine Oberfläche, die bewusst fließend bleibt.

Die römischen Leinwände verbinden dieses Projekt mit einem der Gründungsthemen des Expressionismus: die moderne Straße nach Einbruch der Dunkelheit, beleuchtet durch eigenen Handel und Verkehr statt durch die Sonne. Die Brücke-Maler fanden in künstlichem Licht eine Lizenz, Lokalkolorit ganz aufzugeben – Straßen konnten grün, Gesichter blau, der Himmel jede Farbe haben, die das Gefühl verlangte.

„Roma 2“ nimmt diese Lizenz in eine zeitgenössische italienische Nacht mit. Die Lichtquellen sind gewöhnlich und unspektakulär – ein Roller-Scheinwerfer, eine Lampe oder ein außerhalb des Bildrahmens liegendes Fenster – aber sie dürfen den gesamten Palettenumfang diktieren: Kobalt für alles, das sie nicht erreichen, Kadmium für alles, was sie erreichen, und vier weiße Strahlen, die links in die Dunkelheit treiben. Es ist eine Stadtporträt mit nur einer Bewohnerin – und sie posiert nicht für jemanden.

Praktische Details für Käufer:

Original, einzigartiges Kunstwerk
Acryl- und Ölfarbe auf Leinwand
Abmessungen (H x B): 130 x 180 cm (51 × 71 Zoll)
Vom Künstler vorne und auf der Rückseite signiert
Echtheitszertifikat inklusive
Rollliert versendet (ohne Rahmen oder Spannrahmen)
Professionelle Verpackung und weltweiter Versand mit Premium-Versandunternehmen wie UPS.

Die Leinwand enthält einen zusätzlichen durchgehenden weißen Rand von ca. 10 cm (ca. 4 Zoll) um die gemalte Fläche herum. Diese Margin ermöglicht es, das Werk professionell auf Museumsqualität-Spannrahmen bis zu einer Tiefe von ca. 6 cm (ca. 2,4 Zoll) neu zu spannen, was eine saubere, rahmenlose, galeriewertige Präsentation ohne dekorativen Rahmen ermöglicht.

Bitte beachten Sie, dass das Kunstwerk ungerahmt und ohne Spannrahmen verkauft wird. Professionelles Spannen obliegt dem Käufer. Das Gemälde wird rollend für sicheren internationalen Transport versendet und flexibel gemäß den Wünschen des Käufers installiert.

Das Kunstwerk ist sowohl vorne als auch auf der Rückseite signiert, mit Titel, Jahr und dem vollständigen Namen des Künstlers auf der Rückseite.

Hinweis zu Raumansichten:

Einige der Fotos zeigen das Gemälde digital in einen Innenraum gesetzt. Diese Raumansichten sind KI-Visualisierungen, erstellt, um eine Vorstellung von Maßstab und Präsenz zu vermitteln – sie sind keine Fotografien des tatsächlichen Werks, das in einem Raum hängt. Sowohl Größenverhältnisse als auch die dargestellten Farben können von der Originalausführung abweichen. Die Referenzmaßangaben sind die oben genannten Maße (H x B) sowie das Studiofoto des Gemäldes selbst. Bitte beachten Sie außerdem, dass Farben je nach Monitoreinstellung unterschiedlich erscheinen können.

Artist: Claus Bertermann

OFFICIAL WEBSITE: www.bertermann.art

Claus Bertermann ist ein international etablieter zeitgenössischer Künstler, dessen Marktprofil von internationalen Marktkäufern und herausragenden Ergebnissen am Sekundärmarkt getragen wird. Bekannt für seine kraftvollen, großformatigen abstrakten Arbeiten hat Bertermann stets hohe Preise bei den weltweit renommiertesten Auktionshäusern erzielt. Zu seinen höchsten erzielten Preisen gehören €18.900 bei Christie's Paris (Retro Zen), €15.240 bei Sotheby’s Köln (F5TP#CB) und €15.120 bei Christie's Paris (Whispershade). Mit weiteren erfolgreichen Verkäufen bei Van Ham, Artcurial, Tajan und Dorotheum ist Bertermanns Werk eine nachweisliche Anlage für seriöse Sammler weltweit.

Die Neue Expressionisten-Serie setzt sich fort

Mit einem Masterabschluss in Architektur (Technische Universität München) erlangte Bertermann zunächst globale Anerkennung durch seine „architectural strata“-Technik – Ölmalerei schichtweise aufzutragen und abzutragen, um räumliche Tiefe zu erzeugen. 2026 öffnete sich ein radikal neues Kapitel: figürliche Szenen, gemalt im nassen-in-nassen Zustand mit großen Pinseln, geleitet von Malern des deutschen Expressionismus – verzerrte Perspektiven und gesteigerte, emotional geladene Farben. „Roma 2“ gehört zu dieser Serie und ist ihre erste Nachtmalerei: eine römische Straßenszene, ganz von Scheinwerfer- und Laternenlicht erleuchtet. Es ist die dunkle Hälfte eines Duos – „Roma 1“ zeigt dieselbe Stadt bei Tag. Jedes Bild steht völlig für sich allein; gemeinsam bilden sie die beiden Hälften eines römischen Tages.

Internationaler künstlerischer Fußabdruck

Mit mehr als 1.000 großformatigen Arbeiten in privaten und institutionellen Sammlungen weltweit – darunter ein monumentales Triptychon an seiner Alma mater, der Technischen Universität München – schafft es Bertermann weiterhin, die Kluft zwischen rigoroser Struktur und intuitiver Freiheit zu überbrücken. Dieses Catawiki-Angebot bietet eine seltene Gelegenheit, ein Schlüsselwerk aus einer aufregenden neuen Serie eines Künstlers mit solidem internationalem Auktionsrekord zu erwerben.

Wichtige Details für Sammler

– Titel: Roma 2
– Jahr: 2026
– Abmessungen (H x B): 130 x 180 cm (51 × 71 Zoll)
– Medium: Acryl- und Ölfarbe auf Leinwand
– Unterschrieben vom Künstler auf der Vorder- und Rückseite
– Original, einzigartiges Kunstwerk – HERGESTELLT VON EINEM REALEN MENSCHEN, NICHT VON KI.
– Wird gerollt versendet, ohne Rahmen

Was dieses Stück einzigartig macht

Nach Mitternacht ändert Rom die Besitzer. Die Reisegruppen sind verschwunden, die Restaurants haben ihre Tische weggeklappt, und die Stadt wird denjenigen überlassen, die wirklich darin leben – was in Rom überwiegend den Rollern bedeutet. Man hört eines zuerst: ein Zweizylinder-Mechanik-Rasche, die von sechshundert Jahren Steinwerk widerhallt, dann schwingt Licht des Scheinwerfers quer über eine Wand – und dann nichts.

„Roma 2“ ist dieses Geräusch, gemalt.

Die gesamte Leinwand beruht auf einer einzigen Lichtkollision. Dahinter liegt Nacht: ein tiefes, gebürstetes Kobaltblau, das nass aufgetragen und unruhig gelassen wird, mit dem Geist einer Fassade, der in Rotölstift hineingezogen ist – Gerüst, Rollläden, das endlose Armaturenbrett einer Stadt, die ständig repariert wird. Rechts davon ist Licht: ein breites, heißes Kadmiumfeld, das von einer außerhalb des Bildrahmens liegenden Quelle hereinkommt und deren gesamte rechte Seite golden strahlt. Aus dem Vorderteil des Rollers schneiden vier weiße Strahlen schräg links durch die Blaue in die Dunkelheit – kopfüber, in eine Straße, die das Gemälde uns nicht zeigen will.

Sie fährt in ihr eigenes Licht hinein. Das ist das Bild, und es lohnt, damit zu sitzen. Ihr Gesicht ist gehoben und dem Betrachter zugewandt, kühl bläulich-weiß beleuchtet gegen das Dunkel, Augen ebenbürtig, Mund geschlossen – nicht die performativ coole Ausstrahlung des Tagesbildes, sondern etwas Privates, den Ausdruck, den Menschen tragen, wenn sie denken, niemand sehe sie überhaupt zu. In einem Bild mit so viel Farberuption ist sie der ruhige Punkt: rote Jacke, weißes Hemd, dunkle blaue Beine, beide Hände an den Griffen unten, auf dem Weg irgendwohin zu einer Stunde, zu der niemand für den Nutzen anderer irgendwohin geht.

Die Stadt wird nachts schön, ohne beobachtet zu werden. Hin und wieder sieht es trotzdem jemand.

Warum es den Preis wert ist

Dies ist ein großformatiges, museumsgroßes Gemälde (130 x 180 cm) im Landschaftsformat aus Bertermanns expressionistischer Serie von 2026 – und seine erste Nachtmalerei. Für Sammler tragen Werke aus dem Eröffnungsjahr einer neuen Serie einen bedeutsamen Provenienzmarker; das erste Nachtbild innerhalb dieser Serie trägt einen zweiten, weil es die Leinwand ist, in der die Serie beweist, dass sie ein Bild aus künstlichem Licht statt Tageslichtfarbe schaffen kann. Die Duplung verleiht einen dritten Vorteil: „Roma 1“ und „Roma 2“ sind Tag und Nacht desselben Motivs und können als Diptychon zweier unabhängiger, unterschiedlich tonalierter Gemälde erworben werden.

Technisch verbindet die Leinwand die beiden Sprachen von Bertermanns figurativem Schaffen in einem einzigen Feld. Das blaue Nachtlicht, das lamplaufende Gold, die Jacke und die Straße sind nass-in-nass mit großen Pinseln gemalt, Farben vermischen sich, während die Farbe noch lebendig ist. Darüber erledigt der Ölstift die Zeichnung: das rote Gerüst und Fassadenlinien, die in die Dunkelheit gekratzt sind, der schwarze Kontur des Rollers und der Hände des Reiters, die lockeren Kreise der Räder, die Signatur unten rechts. Freiheit unten, Präzision oben – der Instinkt eines Architekten für Struktur, getragen von der Sehnsucht eines Expressionisten nach Farbe.

Nachtmotive sind in hochkalibrierter expressiver Malerei selten – aus einem einfachen Grund: Dunkelheit tötet gewöhnlich Farbe. Hier wirkt es genau umgekehrt. Das Blau lässt das Rot brennen, Kadmium lässt das Blau vertiefen, und die vier weißen Strahlen geben der gesamten Fläche eine Reisrichtung.

Visuelle Beschreibung & Zustand

Die Komposition zeigt eine Reiterin auf einem Roller, die von rechts nach links über die Leinwand fährt, von ihrer linken Seite her gesehen und leicht voraus. Ihr Gesicht ist nach oben und zum Betrachter gedreht, blass bläulich-weiß gemalt mit violett umrahnten Augen, dunklen Brauen und violett Lippen; blondes und gelbes Haar ist inbreitstrichweise gelegt und mit Ölstift hineingezogen. Sie trägt eine Zinnober-Jacke mit hochgeschlagenem Kragen über einem weißen Hemd und dunkelblaue Hosen, ihre Beine sind in schwarzem Kontur gezeichnet; beide Hände ruhen auf dem Lenker, in Weiß, Pink und Schwarz über dem hellen Fahrgestell beschrieben.

Der Roller ist weiß, pink und blassgelb bemalt mit roter Ölstiftkontur, sein vornes Schild und die Scheinwerfer befinden sich links von der Mitte. Vom Scheinwerfer erstrecken sich vier lange weiße und blassblaue Strahlen bis zum linken Rand des Bildes über einen tiefen Kobaltblau-Grund. Die Räder sind als lockere rote und schwarze Kreise über Gelb- und Weiß gezeichnet.

Der obere linke und zentrale Teil der Leinwand ist ein gebürstetes dunkles Blau, nass gearbeitet und durch rote Ölstiftlinien durchzogen, die eine gerüstete Fassade schildern und hinter dem Reiter eine zweite helle Gestalt oder ein Fensterrahmen in Rot umrissen. Der rechte Drittel ist ein breites Kadmium-Gelb- und orange Feld von Laternenlicht, darüber deuten blasse Rosatöne, Weiß und violette/rote Strichkonturen weitere beleuchtete Architektur an; eine Gelb-Bande verläuft am unteren rechten Rand. Farben verlaufen und verschmelzen sichtbar; Perspektive und Anatomie sind absichtlich verzerrt, um emotionales Gewicht über Realismus zu stellen. Das Werk ist rechts unten in Rot signiert.

Das Werk ist ungefasst und nicht gespannt. Zustand ist ausgezeichnet. Alle Unebenheiten auf der Oberfläche sind intentional und integraler Bestandteil des künstlerischen Prozesses.

Hintergrund / künstlerischer Kontext

Claus Bertermann arbeitet in der zeitgenössischen expressiven figurativen Malerei und konzentriert sich auf Zustände des Seins statt auf bloße Repräsentation. Mit seiner Serie von 2026 stellte er die menschliche Figur in von auffälligen Farbsituationen geprägte Bilder, direkt an das Erbe des deutschen Expressionismus anknüpfend: gekrümmte Perspektive, gesteigerte Farbe und eine Oberfläche, die bewusst fließend bleibt.

Die römischen Leinwände verbinden dieses Projekt mit einem der Gründungsthemen des Expressionismus: die moderne Straße nach Einbruch der Dunkelheit, beleuchtet durch eigenen Handel und Verkehr statt durch die Sonne. Die Brücke-Maler fanden in künstlichem Licht eine Lizenz, Lokalkolorit ganz aufzugeben – Straßen konnten grün, Gesichter blau, der Himmel jede Farbe haben, die das Gefühl verlangte.

„Roma 2“ nimmt diese Lizenz in eine zeitgenössische italienische Nacht mit. Die Lichtquellen sind gewöhnlich und unspektakulär – ein Roller-Scheinwerfer, eine Lampe oder ein außerhalb des Bildrahmens liegendes Fenster – aber sie dürfen den gesamten Palettenumfang diktieren: Kobalt für alles, das sie nicht erreichen, Kadmium für alles, was sie erreichen, und vier weiße Strahlen, die links in die Dunkelheit treiben. Es ist eine Stadtporträt mit nur einer Bewohnerin – und sie posiert nicht für jemanden.

Praktische Details für Käufer:

Original, einzigartiges Kunstwerk
Acryl- und Ölfarbe auf Leinwand
Abmessungen (H x B): 130 x 180 cm (51 × 71 Zoll)
Vom Künstler vorne und auf der Rückseite signiert
Echtheitszertifikat inklusive
Rollliert versendet (ohne Rahmen oder Spannrahmen)
Professionelle Verpackung und weltweiter Versand mit Premium-Versandunternehmen wie UPS.

Die Leinwand enthält einen zusätzlichen durchgehenden weißen Rand von ca. 10 cm (ca. 4 Zoll) um die gemalte Fläche herum. Diese Margin ermöglicht es, das Werk professionell auf Museumsqualität-Spannrahmen bis zu einer Tiefe von ca. 6 cm (ca. 2,4 Zoll) neu zu spannen, was eine saubere, rahmenlose, galeriewertige Präsentation ohne dekorativen Rahmen ermöglicht.

Bitte beachten Sie, dass das Kunstwerk ungerahmt und ohne Spannrahmen verkauft wird. Professionelles Spannen obliegt dem Käufer. Das Gemälde wird rollend für sicheren internationalen Transport versendet und flexibel gemäß den Wünschen des Käufers installiert.

Das Kunstwerk ist sowohl vorne als auch auf der Rückseite signiert, mit Titel, Jahr und dem vollständigen Namen des Künstlers auf der Rückseite.

Hinweis zu Raumansichten:

Einige der Fotos zeigen das Gemälde digital in einen Innenraum gesetzt. Diese Raumansichten sind KI-Visualisierungen, erstellt, um eine Vorstellung von Maßstab und Präsenz zu vermitteln – sie sind keine Fotografien des tatsächlichen Werks, das in einem Raum hängt. Sowohl Größenverhältnisse als auch die dargestellten Farben können von der Originalausführung abweichen. Die Referenzmaßangaben sind die oben genannten Maße (H x B) sowie das Studiofoto des Gemäldes selbst. Bitte beachten Sie außerdem, dass Farben je nach Monitoreinstellung unterschiedlich erscheinen können.

Details

Künstler
Claus Bertermann
Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Roma 2
Technik
Acrylmalerei, Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Spanien
Jahr
2026
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
130 cm
Breite
180 cm
Gewicht
5 kg
Darstellung/Thema
Popkultur
Stil
Zeitgenössisch
Periode
2020 und ff.
SpanienVerifiziert
pro

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