Skulptur, Buste Ecce Homo - 41 cm - Holz






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Außergewöhnliche religiöse Skulptur, die leidenden Christus darstellt, aus massivem Kastanienholz im 19. Jahrhundert in Frankreich geschaffen.
Diese hochwertige Arbeit wurde lebensgroß geschnitzt und verleiht dadurch eine Präsenz und eine anatomische Realitätsnähe von bemerkenswerter Treffsicherheit trotz ihrer Maße.
Das Gesicht des Christus ist mit außergewöhnlicher Feinheit ausgeführt: die geschlossenen Augen mit zart umränderten Augenländern drücken einen intensiven inneren Schmerz aus, der leicht geöffneten Mund scheint den letzten Atemzug zu erfassen, während die Stirnfalten, die hervortretenden Wangenknochen und die fein geschnittenen Züge eine fesselnde Realismus demonstrieren. Jedes anatomische Detail wird mit unverwechselbarer Präzision behandelt.
Der Bart und der Schnurrbart sind mit seltener Virtuosität geschnitzt: Jede Locke ist fast lebensecht individualisiert. Die langen Haare fallen in weichen, natürlichen Wellen über die Schultern und demonstrieren eine meisterhafte Beherrschung von Bewegung und Volumen im Holz.
Die Dornenkrone ist eine wahre Meisterleistung: Die knotigen Zweige, unregelmäßig verflochten und stachelig, werden mit außerordentlicher Detailgenauigkeit wiedergegeben und verleihen dem Ganzen eine dramatische Kraft und tiefe Emotion.
Der Oberkörper, der bis zur oberen Brust herabreicht, lässt Schlüsselbeine und die ersten Konturen der Brust sichtbar werden, ebenfalls mit großer Feinheit modelliert und unter respektvollem Bezug zu den Proportionen. Der Bildhauer hat es meisterlich verstanden, die Qualitäten des Kastanienholzes zu nutzen, um diesem Werk Leben zu verleihen.
In einem bemerkenswerten Zustand für die Zeit
Hinweis zum Künstler:
Laurent Boirsier (1824 - 1891)
Geboren am 12. März 1824 im Viertel Croix-Rousse in Lyon, Sohn eines Schreiners und einer Stickereidekorateurin liturgischer Ornamente. Bereits mit 14 Jahren tritt er eine Lehre an und besucht anschließend die Bildhauerschulen der École des Beaux-Arts von Lyon.
Sehr kirchlich und von zurückhaltender, fast asketischer Natur, widmet Boirsier sich ganz der sakralen Kunst. Er entwickelt einen persönlichen Stil, der neogotisch und emotionaler Realismus vereint: ausdrucksvolle Gesichter, fließende Draperien und große Feinheit in der Behandlung von Ausdrücken. Berühmt für seine technische Meisterschaft und seine spirituelle Sensibilität, glänzt er besonders in dramatischen Kreuzen-Christus-Darstellungen. Während Reisen in Burgund und Italien studiert er die Meister der Mittelalter- und Renaissance.
Bescheidenen Mannes bevorzugt er Aufträge von bescheidenen Pfarreien und Statuen der privaten Andacht gegenüber pompösen Projekten.
Außergewöhnliche religiöse Skulptur, die leidenden Christus darstellt, aus massivem Kastanienholz im 19. Jahrhundert in Frankreich geschaffen.
Diese hochwertige Arbeit wurde lebensgroß geschnitzt und verleiht dadurch eine Präsenz und eine anatomische Realitätsnähe von bemerkenswerter Treffsicherheit trotz ihrer Maße.
Das Gesicht des Christus ist mit außergewöhnlicher Feinheit ausgeführt: die geschlossenen Augen mit zart umränderten Augenländern drücken einen intensiven inneren Schmerz aus, der leicht geöffneten Mund scheint den letzten Atemzug zu erfassen, während die Stirnfalten, die hervortretenden Wangenknochen und die fein geschnittenen Züge eine fesselnde Realismus demonstrieren. Jedes anatomische Detail wird mit unverwechselbarer Präzision behandelt.
Der Bart und der Schnurrbart sind mit seltener Virtuosität geschnitzt: Jede Locke ist fast lebensecht individualisiert. Die langen Haare fallen in weichen, natürlichen Wellen über die Schultern und demonstrieren eine meisterhafte Beherrschung von Bewegung und Volumen im Holz.
Die Dornenkrone ist eine wahre Meisterleistung: Die knotigen Zweige, unregelmäßig verflochten und stachelig, werden mit außerordentlicher Detailgenauigkeit wiedergegeben und verleihen dem Ganzen eine dramatische Kraft und tiefe Emotion.
Der Oberkörper, der bis zur oberen Brust herabreicht, lässt Schlüsselbeine und die ersten Konturen der Brust sichtbar werden, ebenfalls mit großer Feinheit modelliert und unter respektvollem Bezug zu den Proportionen. Der Bildhauer hat es meisterlich verstanden, die Qualitäten des Kastanienholzes zu nutzen, um diesem Werk Leben zu verleihen.
In einem bemerkenswerten Zustand für die Zeit
Hinweis zum Künstler:
Laurent Boirsier (1824 - 1891)
Geboren am 12. März 1824 im Viertel Croix-Rousse in Lyon, Sohn eines Schreiners und einer Stickereidekorateurin liturgischer Ornamente. Bereits mit 14 Jahren tritt er eine Lehre an und besucht anschließend die Bildhauerschulen der École des Beaux-Arts von Lyon.
Sehr kirchlich und von zurückhaltender, fast asketischer Natur, widmet Boirsier sich ganz der sakralen Kunst. Er entwickelt einen persönlichen Stil, der neogotisch und emotionaler Realismus vereint: ausdrucksvolle Gesichter, fließende Draperien und große Feinheit in der Behandlung von Ausdrücken. Berühmt für seine technische Meisterschaft und seine spirituelle Sensibilität, glänzt er besonders in dramatischen Kreuzen-Christus-Darstellungen. Während Reisen in Burgund und Italien studiert er die Meister der Mittelalter- und Renaissance.
Bescheidenen Mannes bevorzugt er Aufträge von bescheidenen Pfarreien und Statuen der privaten Andacht gegenüber pompösen Projekten.
