Ovidio / Bodoni - Amori Ovidiani - 1802





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
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OVIDIO SECONDO BODONI: GLI “AMORI” NELLA RAFFINATA EDIZIONE DI CRISOPOLI DEL 1802
Raffinierte bodonische Ausgabe der Amori di Ovidio in der anacreontischen Übersetzung von Federico Cavriani, im Jahr 1802 mit der suggestiven redaktionellen Angabe von „Crisopoli“ gedruckt, ein fiktiver Ort, hinter dem die berühmte parmense Werkstatt von Giambattista Bodoni verborgen liegt. Ursprünglich in drei Bänden veröffentlicht, gehört diese zweite Ausgabe zur vollen künstlerischen Reife Bodonis und repräsentiert sein Ideal des Neoklassizismus: gestochen scharfe Schriften, ausgewogene Typografie, großzügige Ränder und absolute Zentralität des gedruckten Wortes. Das hier vorgelegte Exemplar ist vollständig aus drei Bänden in einem einzigen Einband zusammengefasst, wodurch der Text der Ausgabe in einem einzigen Band vollständig erhalten bleibt.
MARKET VALUE
Auf dem Antiquariatsmarkt behält die bodonische Ausgabe der Amori Ovidiani bedeutendes Sammlerinteresse dank der typografischen Qualität, des Prestiges Bodonis und des Erfolgs der Liebespoesie Ovids. Das vorliegende Exemplar ist vollständig aus drei Bänden, in einem einzigen Band gebunden, und zudem barber und mit vollen Rändern erhalten, eine Eigenschaft, die besonders bei Bodoni-Drucken geschätzt wird. Negativ wirkt sich der Mangel der Antiporta mit dem Porträt von Federico Cavriani aus, vorgesehen für den ersten Band, neben den physiologischen Vergilbungen und Blattflecken. Insgesamt, unter Berücksichtigung der textlichen Vollständigkeit, der Bindung, des Erhaltungszustandes und des typografischen Interesses, kann eine realistische antiquarische Bewertung im Bereich von €550–700 liegen.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Drei Bände in einem einzigen Band zusammengeführt. Einband aus festem Karton, Rücken mit Rückentäfelchen und goldener Titel. Karton mit Zeitspuren, kleinen Abnutzungen und normalen Altersspuren. Eindruck auf hochwertigem Papier, gekennzeichnet durch die typische bodonische Typografie, großzügige Ränder, Schärfe der Zeichen und das Gleichgewicht der Seite. Exemplar in Barber, mit vollen nicht zugeschnittenen Rändern, das daher die ursprünglichen Papierdimensionen behält. Blätter mit normalen Vergilbungen und Flecken. Das Werk ist vollständig aus drei Bänden, alle vorhanden und zusammengebunden. Exemplar ohne Antiporta mit Cavriani-Porträt, vorgesehen im ersten Band. In alten Büchern mit einer jahrhundertelangen Geschichte können einige Imperfektionen vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Dieser Inserat enthält KI-Visualisierungen. Die Bilder sind integraler Bestandteil der Beschreibung. Pp. (4); 2nn.; 8; 164; 154; (2); 4nn.; 174; (4).
FULL TITLE AND AUTHOR
Amori Ovidiani. Traduzione anacreontica di Federico Cavriani. Edizione seconda.
Crisopoli [ma Parma, Giambattista Bodoni], 1802.
Ovidius Naso, Publius – Cavriani, Federico.
Edition der drei Bände, zusammengeführt in einem einzigen Band.
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Die Veröffentlichung markiert eine bedeutende Begegnung zwischen einem der Spitzenwerke der lateinischen Liebes-Elegie und der italienischen Neoklassik zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert. Die Amores schildern die Liebeserfahrung durch Verführung, Verlangen, Ironie und raffinierte literarische Spielerei und übten einen tiefgreifenden Einfluss auf die europäische Poesie aus. Cavriani bearbeitet den lateinischen Text durch eine als „anacreontisch“ bezeichnete Übersetzung neu, passt den Ton dem ästhetischen Empfinden seiner Zeit an. Das Ergebnis ist ein interessanter Beleg für das Glück Ovids in der italienischen neoklassizistischen Kultur. Ebenso wichtig ist die handwerkliche Typografie. Die Ausgabe gehört zur reifen Phase Giambattista Bodonis, als seine Parmesaner Werkstatt international Ruhm erlangte. Die bodonische Seite, befreit von überflüssigen Ornamenten und aufgebaut durch klare Zeichen, Symmetrie, weiße Flächen und großzügige Ränder, wird selbst zu einem Teil der ästhetischen Erfahrung des Werks. Besonders kurios ist der falsche Druckort „Crisopoli“, hinter dem sich Parma verbirgt: ein Detail, das der Ausgabe zusätzlich bibliographischen und sammlerischen Reiz verleiht.
BRIEF BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Publio Ovidio Nasone (43 v. Chr.–17/18 n. Chr.) war einer der größten Dichter der Augusterzeit. In Sulmona geboren und in Rom ausgebildet, wurde er vor allem durch Liebes- und Mythendichtung berühmt. Die Amores, in seiner Jugend verfasst, gehören zu den Höhepunkten der lateinischen erotischen Elegie. Neben den Heroides, der Ars amatoria und vor allem den Metamorphosen halfen sie, Ovid zu einem der meistgelesenen, übersetzten und reinterpretierteren klassischen Autoren der westlichen Kultur zu machen.
Federico Cavriani (1762–1833), Mantuaner Schriftsteller, Übersetzer und öffentlicher Mann, widmete sich der Neuinterpretation der Klassiker gemäß dem Geschmack seiner Zeit. Er hatte bereits 1794 eine eigene Fassung der Amores veröffentlicht; 1802 beförderte er diese zweite Ausgabe und überließ deren Realisierung Bodoni.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Cavriani-Übersetzung der Amores erschien erstmals 1794. Die vorliegende zweite Ausgabe von 1802 wurde von Giambattista Bodoni gedruckt und editorial dreiteilig in-8° konzipiert. Die Angabe „Crisopoli“ kennzeichnet nicht den tatsächlichen Produktionsort: Das Werk gehört zur Parmesaner Produktion Bodonis und ist in der bodonischen Bibliografie von Brooks unter Nr. 856 verzeichnet. Der erste Band sah zudem eine Antiporta mit Cavriani-Porträt vor, graviert von Francesco Rosaspina, die in dem hier angebotenen Exemplar nicht vorhanden ist. In dem vorliegenden Exemplar sind die drei Bände alle erhalten und in einem einzigen Einband zusammengefasst. Die Aufbewahrung in Barber und mit unbeschnittenen Rändern ermöglicht es zudem, die ursprüngliche Seitenbreite und die typografischen Proportionen der bodonischen Werkstatt zu würdigen.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Brooks, Compendiosa bibliografia di edizioni bodoniane, n. 856.
De Lama, Vita del Cavaliere Giambattista Bodoni, II, pp. 147–148.
Parenti, Dizionario dei luoghi di stampa falsi, inventati o supposti, p. 72.
Biblioteca Nazionale Braidense, record TO0E010138.
Der Verkäufer stellt sich vor
[Bitte beachten Sie, dass der Hintergrund in einigen Bildern durch KI erstellt wurde, um die Bücher in einer angenehmen Umgebung zu präsentieren. Diese Hintergrundelemente verändern oder beeinflussen die wahre Darstellung und den Zustand der Bücher nicht]
OVIDIO SECONDO BODONI: GLI “AMORI” NELLA RAFFINATA EDIZIONE DI CRISOPOLI DEL 1802
Raffinierte bodonische Ausgabe der Amori di Ovidio in der anacreontischen Übersetzung von Federico Cavriani, im Jahr 1802 mit der suggestiven redaktionellen Angabe von „Crisopoli“ gedruckt, ein fiktiver Ort, hinter dem die berühmte parmense Werkstatt von Giambattista Bodoni verborgen liegt. Ursprünglich in drei Bänden veröffentlicht, gehört diese zweite Ausgabe zur vollen künstlerischen Reife Bodonis und repräsentiert sein Ideal des Neoklassizismus: gestochen scharfe Schriften, ausgewogene Typografie, großzügige Ränder und absolute Zentralität des gedruckten Wortes. Das hier vorgelegte Exemplar ist vollständig aus drei Bänden in einem einzigen Einband zusammengefasst, wodurch der Text der Ausgabe in einem einzigen Band vollständig erhalten bleibt.
MARKET VALUE
Auf dem Antiquariatsmarkt behält die bodonische Ausgabe der Amori Ovidiani bedeutendes Sammlerinteresse dank der typografischen Qualität, des Prestiges Bodonis und des Erfolgs der Liebespoesie Ovids. Das vorliegende Exemplar ist vollständig aus drei Bänden, in einem einzigen Band gebunden, und zudem barber und mit vollen Rändern erhalten, eine Eigenschaft, die besonders bei Bodoni-Drucken geschätzt wird. Negativ wirkt sich der Mangel der Antiporta mit dem Porträt von Federico Cavriani aus, vorgesehen für den ersten Band, neben den physiologischen Vergilbungen und Blattflecken. Insgesamt, unter Berücksichtigung der textlichen Vollständigkeit, der Bindung, des Erhaltungszustandes und des typografischen Interesses, kann eine realistische antiquarische Bewertung im Bereich von €550–700 liegen.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Drei Bände in einem einzigen Band zusammengeführt. Einband aus festem Karton, Rücken mit Rückentäfelchen und goldener Titel. Karton mit Zeitspuren, kleinen Abnutzungen und normalen Altersspuren. Eindruck auf hochwertigem Papier, gekennzeichnet durch die typische bodonische Typografie, großzügige Ränder, Schärfe der Zeichen und das Gleichgewicht der Seite. Exemplar in Barber, mit vollen nicht zugeschnittenen Rändern, das daher die ursprünglichen Papierdimensionen behält. Blätter mit normalen Vergilbungen und Flecken. Das Werk ist vollständig aus drei Bänden, alle vorhanden und zusammengebunden. Exemplar ohne Antiporta mit Cavriani-Porträt, vorgesehen im ersten Band. In alten Büchern mit einer jahrhundertelangen Geschichte können einige Imperfektionen vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Dieser Inserat enthält KI-Visualisierungen. Die Bilder sind integraler Bestandteil der Beschreibung. Pp. (4); 2nn.; 8; 164; 154; (2); 4nn.; 174; (4).
FULL TITLE AND AUTHOR
Amori Ovidiani. Traduzione anacreontica di Federico Cavriani. Edizione seconda.
Crisopoli [ma Parma, Giambattista Bodoni], 1802.
Ovidius Naso, Publius – Cavriani, Federico.
Edition der drei Bände, zusammengeführt in einem einzigen Band.
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Die Veröffentlichung markiert eine bedeutende Begegnung zwischen einem der Spitzenwerke der lateinischen Liebes-Elegie und der italienischen Neoklassik zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert. Die Amores schildern die Liebeserfahrung durch Verführung, Verlangen, Ironie und raffinierte literarische Spielerei und übten einen tiefgreifenden Einfluss auf die europäische Poesie aus. Cavriani bearbeitet den lateinischen Text durch eine als „anacreontisch“ bezeichnete Übersetzung neu, passt den Ton dem ästhetischen Empfinden seiner Zeit an. Das Ergebnis ist ein interessanter Beleg für das Glück Ovids in der italienischen neoklassizistischen Kultur. Ebenso wichtig ist die handwerkliche Typografie. Die Ausgabe gehört zur reifen Phase Giambattista Bodonis, als seine Parmesaner Werkstatt international Ruhm erlangte. Die bodonische Seite, befreit von überflüssigen Ornamenten und aufgebaut durch klare Zeichen, Symmetrie, weiße Flächen und großzügige Ränder, wird selbst zu einem Teil der ästhetischen Erfahrung des Werks. Besonders kurios ist der falsche Druckort „Crisopoli“, hinter dem sich Parma verbirgt: ein Detail, das der Ausgabe zusätzlich bibliographischen und sammlerischen Reiz verleiht.
BRIEF BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Publio Ovidio Nasone (43 v. Chr.–17/18 n. Chr.) war einer der größten Dichter der Augusterzeit. In Sulmona geboren und in Rom ausgebildet, wurde er vor allem durch Liebes- und Mythendichtung berühmt. Die Amores, in seiner Jugend verfasst, gehören zu den Höhepunkten der lateinischen erotischen Elegie. Neben den Heroides, der Ars amatoria und vor allem den Metamorphosen halfen sie, Ovid zu einem der meistgelesenen, übersetzten und reinterpretierteren klassischen Autoren der westlichen Kultur zu machen.
Federico Cavriani (1762–1833), Mantuaner Schriftsteller, Übersetzer und öffentlicher Mann, widmete sich der Neuinterpretation der Klassiker gemäß dem Geschmack seiner Zeit. Er hatte bereits 1794 eine eigene Fassung der Amores veröffentlicht; 1802 beförderte er diese zweite Ausgabe und überließ deren Realisierung Bodoni.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Cavriani-Übersetzung der Amores erschien erstmals 1794. Die vorliegende zweite Ausgabe von 1802 wurde von Giambattista Bodoni gedruckt und editorial dreiteilig in-8° konzipiert. Die Angabe „Crisopoli“ kennzeichnet nicht den tatsächlichen Produktionsort: Das Werk gehört zur Parmesaner Produktion Bodonis und ist in der bodonischen Bibliografie von Brooks unter Nr. 856 verzeichnet. Der erste Band sah zudem eine Antiporta mit Cavriani-Porträt vor, graviert von Francesco Rosaspina, die in dem hier angebotenen Exemplar nicht vorhanden ist. In dem vorliegenden Exemplar sind die drei Bände alle erhalten und in einem einzigen Einband zusammengefasst. Die Aufbewahrung in Barber und mit unbeschnittenen Rändern ermöglicht es zudem, die ursprüngliche Seitenbreite und die typografischen Proportionen der bodonischen Werkstatt zu würdigen.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Brooks, Compendiosa bibliografia di edizioni bodoniane, n. 856.
De Lama, Vita del Cavaliere Giambattista Bodoni, II, pp. 147–148.
Parenti, Dizionario dei luoghi di stampa falsi, inventati o supposti, p. 72.
Biblioteca Nazionale Braidense, record TO0E010138.
