Altägyptisch Alte Terrakotta-Oinochoe (Unguentarium) - 9 cm






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Ägyptische Terrakotta-Oinochö Unguentarium aus ca. 1650–1450 v. Chr., ca. 9 cm hoch, Durchmesser 8 cm, dunkelfarbige Tonware mit einem Henkel, in befriedigendem Zustand und authentisch/originell, ehemals in der Madeleine & Erich Dammann Sammlung (Deutschland) und erworben in den 1950er–1970er Jahren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kleiner Bronzezeit-Juglet aus dunkel gebrannter Keramik, mit kompakter, fast kugeliger Silhouette. Das Gefäß ruht auf einem niedrigen, leicht abgesetzten Fußring und verjüngt sich über der gerundeten Schulter zu einem kurzen Hals. Der Mund ist leicht ausgezogen, um eine kleine Ausgusslippe zu bilden. Ein deutlicher erhobener Henkel verbindet den Randbereich mit der Schulter.
Form und dunkle Oberflächenbehandlung stehen in der Tradition der so genannten Tell el-Yahudiyeh-Ware, einer Keramiktradition, die während der Zweiten Zwischenzeit besonders in Ägypten und dem Levante verbreitet war. Das vorliegende Gefäß weist jedoch nicht die charakteristische geometrische Punzen- und Gravurverzierung auf, die an vielen klassischen Beispielen der Tell el-Yahudiyeh-Ware zu finden ist, und wird daher bewusst als in der Tradition stehend beschrieben, statt direkt dieser Keramikgruppe zugeordnet zu werden.
Funktion und die „Opium-Juglet“-Interpretation
Kleine einhändig verwendete Juglets dieses allgemeinen Typs dürften wahrscheinlich zur Aufbewahrung und Abgabe wertvoller Flüssigkeiten und Substanzen verwendet worden sein, darunter aromatische Öle, Essenzen oder medizinische Zubereitungen.
Einige Bronzezeit-Jugletformen aus dem östlichen Mittelmeerraum wurden in der archäologischen Literatur traditionell als „Opium-Juglets“ bezeichnet. Diese Begriffsbildung ergibt sich neben anderen Überlegungen aus der vermuteten formalen Ähnlichkeit bestimmter Gefäßtypen mit der Samenkapsel des Schlafmohns sowie aus Diskussionen über ihre mögliche Verwendung als Behälter für opiumbasierte Substanzen. Diese Interpretation legt jedoch nicht die ursprünglichen Inhalte des vorliegenden Gefäßes fest, die unbekannt bleiben.
Das Gefäß gehört zum breiteren kulturellen Kontext intensiver Güter-, Technologien- und Ideenaustausche zwischen Ägypten, Levante und Ostmittelmeer während der Bronzezeit.
Alterbedingter archäologischer Zustand. Dunkle, unregelmäßig erhaltene Oberfläche mit Ablagerungen, Patinierung und Abnutzungsspuren. Abplatzungen und geringe Verluste am Rand. Der Henkel ist erhalten. Alterungsbedingte Abnutzung am Fußring. Bitte beachten Sie die Fotos für den genauen Zustand.
Provenienz:
Früher in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland. Erwerb im Verlauf der ausgedehnten Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist in Deutschland seit 1970 dokumentiert und befand sich danach im Familienbesitz. Wie bei Privatkäufen auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren üblich, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz ist durch durchgehenden Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Aufzeichnungen belegt.
könnte auch ein Importobjekt aus dem Land Kanaan gewesen sein.
Kleiner Bronzezeit-Juglet aus dunkel gebrannter Keramik, mit kompakter, fast kugeliger Silhouette. Das Gefäß ruht auf einem niedrigen, leicht abgesetzten Fußring und verjüngt sich über der gerundeten Schulter zu einem kurzen Hals. Der Mund ist leicht ausgezogen, um eine kleine Ausgusslippe zu bilden. Ein deutlicher erhobener Henkel verbindet den Randbereich mit der Schulter.
Form und dunkle Oberflächenbehandlung stehen in der Tradition der so genannten Tell el-Yahudiyeh-Ware, einer Keramiktradition, die während der Zweiten Zwischenzeit besonders in Ägypten und dem Levante verbreitet war. Das vorliegende Gefäß weist jedoch nicht die charakteristische geometrische Punzen- und Gravurverzierung auf, die an vielen klassischen Beispielen der Tell el-Yahudiyeh-Ware zu finden ist, und wird daher bewusst als in der Tradition stehend beschrieben, statt direkt dieser Keramikgruppe zugeordnet zu werden.
Funktion und die „Opium-Juglet“-Interpretation
Kleine einhändig verwendete Juglets dieses allgemeinen Typs dürften wahrscheinlich zur Aufbewahrung und Abgabe wertvoller Flüssigkeiten und Substanzen verwendet worden sein, darunter aromatische Öle, Essenzen oder medizinische Zubereitungen.
Einige Bronzezeit-Jugletformen aus dem östlichen Mittelmeerraum wurden in der archäologischen Literatur traditionell als „Opium-Juglets“ bezeichnet. Diese Begriffsbildung ergibt sich neben anderen Überlegungen aus der vermuteten formalen Ähnlichkeit bestimmter Gefäßtypen mit der Samenkapsel des Schlafmohns sowie aus Diskussionen über ihre mögliche Verwendung als Behälter für opiumbasierte Substanzen. Diese Interpretation legt jedoch nicht die ursprünglichen Inhalte des vorliegenden Gefäßes fest, die unbekannt bleiben.
Das Gefäß gehört zum breiteren kulturellen Kontext intensiver Güter-, Technologien- und Ideenaustausche zwischen Ägypten, Levante und Ostmittelmeer während der Bronzezeit.
Alterbedingter archäologischer Zustand. Dunkle, unregelmäßig erhaltene Oberfläche mit Ablagerungen, Patinierung und Abnutzungsspuren. Abplatzungen und geringe Verluste am Rand. Der Henkel ist erhalten. Alterungsbedingte Abnutzung am Fußring. Bitte beachten Sie die Fotos für den genauen Zustand.
Provenienz:
Früher in der Madeleine & Erich Dammann-Sammlung, Deutschland. Erwerb im Verlauf der ausgedehnten Reisen der Eigentümer zwischen 1950 und 1970. Die Sammlung ist in Deutschland seit 1970 dokumentiert und befand sich danach im Familienbesitz. Wie bei Privatkäufen auf lokalen Märkten in den 1950er–1970er Jahren üblich, wurden Kaufbelege oder Rechnungen in der Regel weder ausgestellt noch angefordert. Die Provenienz ist durch durchgehenden Familienbesitz, historische Fotografien und unterstützende biografische Aufzeichnungen belegt.
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Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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