Porny - [Pyron du Martre] - Heraldry - 1799
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Heraldry von Antoine Pyron du Martre (Mark Anthony Porny) ist ein 128-seitiges handfarbenes Manuskript über englische Heraldik, im Volllederband gebunden, auf 1799 datiert, mit Unterschrift und in Englisch als ursprüngliche Sprache.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ILLUMINIERTES MANUSKRIPT VON PORNY ÜBER DIE ENGLISCHE ARISTOKRATIE: UNVERÖFFENTLICHTES TRATTATO DI ARALDICA
In Folio, außergewöhnliches original signiertes Manuskript aus dem Jahr 1799, dem Abschnitt Elemente der britischen Heraldik gewidmet, das Antoine Pyron du Martre zugeschrieben wird und in England unter dem Namen Mark Anthony Porny bekannt ist, ein späterer Lehrer am Eton College. Das Werk, vollständig unveröffentlicht und nicht aus einer gedruckten Ausgabe abgeleitet, präsentiert sich als echtes Unikat: ein originäres didaktisches Handbuch zur aristokratischen Erziehung, in dem Theorie und Praxis durch eine raffinierte Folge von Wappen, handgezeichnet und fein aquarelliert, miteinander verwoben sind. Es handelt sich nicht um eine Kopie oder Transkription, sondern um ein direktes intellektuelles Produkt, wahrscheinlich für einen hochrangigen Schüler bestimmt. Der Band stellt eine außergewöhnliche Zeugnis der spät-18. Jahrhundert-Heraldikkultur und ihrer formenden Funktion in den britischen Eliten dar.
WARUM KAUFEN
UNVERÖFFENTLICHTES MANUSKRIPT VON 1799 – Ein echtes araldisches Unikat, noch nie veröffentlicht, bestehend aus 128 handgeschriebenen Seiten, präzise datierbar dank der Filigran
ARALDISCH MINIATO – Zahlreiche handgezeichnete und fein aquarellierte Wappen verwandeln das Manuskript in ein spektakuläres visuelles Verzeichnis der britischen Aristokratie
ATTRIBUIERT AN MARK ANTHONY PORNY – Die Zuschreibung verbindet das Werk mit dem Bildungskontext von Eton College und der Ausbildung der englischen Eliten des späten 18. Jahrhunderts
EIN BUCH FÜR DIE ARISTOKRATIE – Mehr als ein einfaches Traktat: ein Dokument der Rangkultur, der Genealogie und der-noblen Erziehung im georgianischen England
MARKTVALUE
Originale, unpublizierte heraldische Manuskripte, die möglichen Eton-Verbindungen nahe stehen, sind extrem selten auf dem Markt. Ein Exemplar wie dieses bewegt sich in einer Spanne von 5.000 bis 10.000 Euro.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Nachträgliches Volllederband, goldgeprägt am Rücken, gering verfärbt. Manuskript vorwiegend am Recto verfasst.
128 handgeschriebene Seiten mit zahlreichen heraldischen Wappen, per Hand gezeichnet und fein aquarelliert, von bemerkenswerter Ausführung. Papier mit Filigran, datiert 1799.
Kleiner Riss am unteren Rand von Seite 65, kein Textverlust; gleichmäßige Braunfärbung. Unterschrift in Bleistift „Edward Morant“ auf Seite 1; Exlibris von Charles Mackechnie Jarvis auf dem Vorsatzblatt. Geöffnete Vorsatzteile erneuert.
Bei alten Handschriften, die eine lange Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.
Kollation: pp. (4); 6 nn.; 114; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Heraldry.
Wasserzeichen 1799.
Zugeschrieben Antoine Pyron du Martre (Mark Anthony Porny).
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Im Kontext der spätgeorgianischen aristokratischen Erziehung war die Heraldik eine fundamentale Disziplin, nicht nur als antiquarische Studie, sondern als codierte Sprache von Rang, Abstammung und Adelsrecht. In England, insbesondere am Eton College, fügte sie sich in die Bildungsprogramme der Führungsschicht ein.
Dieses Manuskript ist ein außergewöhnlicher Fall: Keine Kopie existierender Lehrbücher, sondern eine originäre Ausarbeitung, konzipiert als direktes didaktisches Instrument. Die Struktur des Textes, zusammen mit der systematischen Präsenz von miniaturisierten Beispielen, deutet auf einen fortgeschrittenen pädagogischen Einsatz hin, bei dem der/die Lernende nicht nur die Theorie der Blasonierung lernt, sondern auch die konkrete Visualisierung der Wappen.
Die grafische Qualität und innere Konsistenz deuten auf ein einheitliches Projekt hin, das wahrscheinlich für einen einzelnen Empfänger geschaffen wurde. In diesem Sinn ist das Manuskript nicht nur ein Unterrichtsdokument, sondern das Konzept zur Schaffung eines Werks, das nie veröffentlicht wurde, zur Weitergabe heraldischer Kenntnisse.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Antoine Pyron du Martre (1731–1802), in England bekannt als Mark Anthony Porny, war Französischlehrer am Eton College und Autor grammatikalischer Lehrbücher für die Ausbildung der britischen Aristokratie. Eine bedeutende Figur im franco-englischen Kulturkontext des 18. Jahrhunderts, der zur Verbreitung der französischen Sprache und Kultur unter den georgianischen Eliten beitrug.
Seine pädagogische Tätigkeit erstreckte sich vermutlich auch auf Zusatzdisziplinen wie Heraldik und Genealogie, die grundlegend für die adelige Erziehung sind. Das vorliegende Manuskript passt durch Aufbau und Qualität kohärent in dieses Umfeld und deutet auf eine direkte Mitwirkung des Autors an der Ausarbeitung hin.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Da es sich um ein originales, unveröffentlichtes Manuskript handelt, gehört das Werk keiner typografischen Tradition an, sondern vielmehr der seltenen Linie von Vorabentwürfen originaler Bücher. Das Filigran datiert auf 1799 erlaubt eine präzise Einordnung in die letzten Jahre von Pornys Wirken.
Die Besitzermarken (Edward Morant) und das Exlibris von Charles Mackechnie Jarvis belegen eine Verbreitung in gebildeten britischen Kreisen zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert und bestätigen, dass der Band in aristokratischen und akademischen Kontexten genutzt und aufbewahrt wurde.
BIBLIOGRAPHIE UND REFERENZEN
Oxford Dictionary of National Biography, Stichwort „Porny, Mark Anthony (Antoine Pyron du Martre)“, Oxford, OUP.
ESTC – English Short Title Catalogue, Nachweise zu Werken von Mark Anthony Porny (Eton-Kontext und pädagogische Veröffentlichungen).
Boutell, Charles, Heraldry, Historical and Popular, London, 1863, S. 45–78.
Woodcock, Thomas; Robinson, John Martin, The Oxford Guide to Heraldry, Oxford, 1988, S. 11–56.
Wagner, Anthony, Heralds and Heraldry in the Middle Ages, Oxford, 1956, S. 210–245 (Tradition und heraldische Lehre).
British Library, Catalogue of Western Manuscripts, Abschnitte zu heraldischen Manuskripten (vergleichende Typologie XVIII. Jahrhundert).
Der Verkäufer stellt sich vor
ILLUMINIERTES MANUSKRIPT VON PORNY ÜBER DIE ENGLISCHE ARISTOKRATIE: UNVERÖFFENTLICHTES TRATTATO DI ARALDICA
In Folio, außergewöhnliches original signiertes Manuskript aus dem Jahr 1799, dem Abschnitt Elemente der britischen Heraldik gewidmet, das Antoine Pyron du Martre zugeschrieben wird und in England unter dem Namen Mark Anthony Porny bekannt ist, ein späterer Lehrer am Eton College. Das Werk, vollständig unveröffentlicht und nicht aus einer gedruckten Ausgabe abgeleitet, präsentiert sich als echtes Unikat: ein originäres didaktisches Handbuch zur aristokratischen Erziehung, in dem Theorie und Praxis durch eine raffinierte Folge von Wappen, handgezeichnet und fein aquarelliert, miteinander verwoben sind. Es handelt sich nicht um eine Kopie oder Transkription, sondern um ein direktes intellektuelles Produkt, wahrscheinlich für einen hochrangigen Schüler bestimmt. Der Band stellt eine außergewöhnliche Zeugnis der spät-18. Jahrhundert-Heraldikkultur und ihrer formenden Funktion in den britischen Eliten dar.
WARUM KAUFEN
UNVERÖFFENTLICHTES MANUSKRIPT VON 1799 – Ein echtes araldisches Unikat, noch nie veröffentlicht, bestehend aus 128 handgeschriebenen Seiten, präzise datierbar dank der Filigran
ARALDISCH MINIATO – Zahlreiche handgezeichnete und fein aquarellierte Wappen verwandeln das Manuskript in ein spektakuläres visuelles Verzeichnis der britischen Aristokratie
ATTRIBUIERT AN MARK ANTHONY PORNY – Die Zuschreibung verbindet das Werk mit dem Bildungskontext von Eton College und der Ausbildung der englischen Eliten des späten 18. Jahrhunderts
EIN BUCH FÜR DIE ARISTOKRATIE – Mehr als ein einfaches Traktat: ein Dokument der Rangkultur, der Genealogie und der-noblen Erziehung im georgianischen England
MARKTVALUE
Originale, unpublizierte heraldische Manuskripte, die möglichen Eton-Verbindungen nahe stehen, sind extrem selten auf dem Markt. Ein Exemplar wie dieses bewegt sich in einer Spanne von 5.000 bis 10.000 Euro.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Nachträgliches Volllederband, goldgeprägt am Rücken, gering verfärbt. Manuskript vorwiegend am Recto verfasst.
128 handgeschriebene Seiten mit zahlreichen heraldischen Wappen, per Hand gezeichnet und fein aquarelliert, von bemerkenswerter Ausführung. Papier mit Filigran, datiert 1799.
Kleiner Riss am unteren Rand von Seite 65, kein Textverlust; gleichmäßige Braunfärbung. Unterschrift in Bleistift „Edward Morant“ auf Seite 1; Exlibris von Charles Mackechnie Jarvis auf dem Vorsatzblatt. Geöffnete Vorsatzteile erneuert.
Bei alten Handschriften, die eine lange Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.
Kollation: pp. (4); 6 nn.; 114; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Heraldry.
Wasserzeichen 1799.
Zugeschrieben Antoine Pyron du Martre (Mark Anthony Porny).
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Im Kontext der spätgeorgianischen aristokratischen Erziehung war die Heraldik eine fundamentale Disziplin, nicht nur als antiquarische Studie, sondern als codierte Sprache von Rang, Abstammung und Adelsrecht. In England, insbesondere am Eton College, fügte sie sich in die Bildungsprogramme der Führungsschicht ein.
Dieses Manuskript ist ein außergewöhnlicher Fall: Keine Kopie existierender Lehrbücher, sondern eine originäre Ausarbeitung, konzipiert als direktes didaktisches Instrument. Die Struktur des Textes, zusammen mit der systematischen Präsenz von miniaturisierten Beispielen, deutet auf einen fortgeschrittenen pädagogischen Einsatz hin, bei dem der/die Lernende nicht nur die Theorie der Blasonierung lernt, sondern auch die konkrete Visualisierung der Wappen.
Die grafische Qualität und innere Konsistenz deuten auf ein einheitliches Projekt hin, das wahrscheinlich für einen einzelnen Empfänger geschaffen wurde. In diesem Sinn ist das Manuskript nicht nur ein Unterrichtsdokument, sondern das Konzept zur Schaffung eines Werks, das nie veröffentlicht wurde, zur Weitergabe heraldischer Kenntnisse.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Antoine Pyron du Martre (1731–1802), in England bekannt als Mark Anthony Porny, war Französischlehrer am Eton College und Autor grammatikalischer Lehrbücher für die Ausbildung der britischen Aristokratie. Eine bedeutende Figur im franco-englischen Kulturkontext des 18. Jahrhunderts, der zur Verbreitung der französischen Sprache und Kultur unter den georgianischen Eliten beitrug.
Seine pädagogische Tätigkeit erstreckte sich vermutlich auch auf Zusatzdisziplinen wie Heraldik und Genealogie, die grundlegend für die adelige Erziehung sind. Das vorliegende Manuskript passt durch Aufbau und Qualität kohärent in dieses Umfeld und deutet auf eine direkte Mitwirkung des Autors an der Ausarbeitung hin.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Da es sich um ein originales, unveröffentlichtes Manuskript handelt, gehört das Werk keiner typografischen Tradition an, sondern vielmehr der seltenen Linie von Vorabentwürfen originaler Bücher. Das Filigran datiert auf 1799 erlaubt eine präzise Einordnung in die letzten Jahre von Pornys Wirken.
Die Besitzermarken (Edward Morant) und das Exlibris von Charles Mackechnie Jarvis belegen eine Verbreitung in gebildeten britischen Kreisen zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert und bestätigen, dass der Band in aristokratischen und akademischen Kontexten genutzt und aufbewahrt wurde.
BIBLIOGRAPHIE UND REFERENZEN
Oxford Dictionary of National Biography, Stichwort „Porny, Mark Anthony (Antoine Pyron du Martre)“, Oxford, OUP.
ESTC – English Short Title Catalogue, Nachweise zu Werken von Mark Anthony Porny (Eton-Kontext und pädagogische Veröffentlichungen).
Boutell, Charles, Heraldry, Historical and Popular, London, 1863, S. 45–78.
Woodcock, Thomas; Robinson, John Martin, The Oxford Guide to Heraldry, Oxford, 1988, S. 11–56.
Wagner, Anthony, Heralds and Heraldry in the Middle Ages, Oxford, 1956, S. 210–245 (Tradition und heraldische Lehre).
British Library, Catalogue of Western Manuscripts, Abschnitte zu heraldischen Manuskripten (vergleichende Typologie XVIII. Jahrhundert).
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