Ablage - Offengearbeitetes Jugendstil-Sierering • Gestileertes Blumenmedaillon mit Peitschenranken • ca. - Kupfer





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 140482 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Antikes roter Kupfer offengearbeitetes Sierregal im Jugendstil/Art Nouveau-Stil, ca. 1900–1910; Maße 28,5 × 12 × 3,5 cm; Gewicht 287 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Deutschland • roter Kupfer-Drahtgitter- bzw. Offengitter-Objekt, vermutlich Zier- bzw. Pfeifenhalter • Stilisiertes Blütenmedaillon mit Peitschenlinien • ca. 1900–1910
Objektbeschreibung:
Langgestreckt, symmetrisch offengearbeitetes Ziergitter aus rotem Kupfer, mit breiter ausbreitender, gewölbter Oberkante und zwei nach innen krullenden Kringeln, die die Basis bilden. Zentral in der Oberkante ein kreisförmiges Feld mit einer stilisierten offenen Blüte auf einem Stiel mit zwei Seitenblättern, mit eingelassenen Nervenlinien im Blatt- und Blütenwerk; das Medaillon wird beidseits durch ein kleineres Kreis-Motiv und spiegelbildliche S‑Ranken mit kleinen dreiblättrigen Blütenformen wiederholt. Unter dieser Zierleiste verläuft eine gerade Schiene über die gesamte Länge mit einer regelmäßigen Folge halbrundförmiger Aussparungen. Die Rückseite zeigt das Spiegelbild des Musters, ohne separate Befestigungsmittel auf den gezeigten Flächen. Kein Fabrikzeichen, Signatur oder Etikett vorhanden.
Innenraumempfehlung und Präsenz:
Die offene Silhouette mit ihrer gebogenen, unregelmäßigen Kontur entspricht dem, was Innenarchitekten bis 2026 am häufigsten als gefragte Form bezeichnen, und das Blütenmedaillon fügt eine weichere, organische Note hinzu. Gegen eine helle Wand ergibt das Regal ein grafisches Schattenspiel, da das Licht durch das Säge- bzw. Offnungsbild fällt.
Spezifikationen:
Material: rotes Kupfer, offengearbeitetes Blech
Maße: h 12 x b 28,5 x t 3,5 cm
Gewicht: 287 g
Provenienz:
Private Sammlung, Westeuropa.
Zustand:
Gut. Die Oberfläche zeigt eine gleichmäßige, dunkle rotn-braune Patina, wie sie bei Kupfer dieses Alters üblich ist und kein Mangel. An den gezeigten Ecken und Flächen sind keine Brüche, Risse oder fehlenden Teile im ausgeschnittenen Muster erkennbar. Bei Sichtprüfung bei Tageslicht ist keine Restaurierung feststellbar; ohne UV-Aufnahme lässt sich dazu nichts weiter sagen. Das schmälert nicht den dekorativen Wert dieses besonderen Kunstobjekts; es trägt auch zum Charakter bei. Siehe Abbildungen.
Versand:
Der Gegenstand wird außerordentlich professionell und mit größter Sorgfalt verpackt, mit hochwertigem Dämpfungsmaterial, um einen sicheren Versand zu gewährleisten. Wir versenden immer mit einem besonders sicheren Track und Trace-Service. Beachten Sie unbedingt das Feedback früher zufriedener Käufer.
Referenzen und Quellen:
Die offengelegte Bohrarbeit in dünnem Kupferblech weist auf handwerkliches Feilenschnittwerk hin, neben den bekannteren geformten und geprägten Techniken. Das erklärt sowohl das fehlende Fabrikzeichen als auch die Präzision der Linienführung: Handarbeit, nicht als Serienprodukt nachweisbar. Die Reihe halbrundförmiger Aussparungen ist das funktionale Merkmal, auf dem die Einstufung als Pfeifenhalter beruht; vergleichbare kupferne Pfeifenhalter aus derselben Periode sind anderswo dokumentiert, darunter ein signiertes französisches Exemplar und englische Arts-and-Crafts-Ausführungen in gehämmertem Kupfer, was die Typologie bestätigt ohne Zuordnung zu eine der beiden Quellen.
Eine Zuordnung zu Hersteller oder Werk wird nicht vorgenommen: Kein Markenzeichen, kein identisches Exemplar zum Nebenlegen. Gedrehtes oder gegossenes Kupferwerk scheidet aus: kein Hammerabdruck oder Relief, sondern eine flache, ausgeschnittene Silhouette. Fabriksbemalt geprägtes Dekor, wie bei seriemäßigen Messing-Cachepots aus derselben Periode, scheidet ebenfalls aus, da geprägtes Werk auf der Rückseite den Spiegelbild des Dekors in Relieff zeigt, während hier nur das ausgeschnittene Linienspiel sichtbar ist.
Das Herkunftsland ist nicht eindeutig feststellbar, aber zwei Merkmale deuten auf Deutschland hin. Laubsägearbeiten nach gedruckten Jugendstil-Patronen waren um 1900 eine dokumentierte Hobbytradition mit eigenem Musterverlag, besonders in deutschsprachigen Ländern; die Technik eignet sich ebenso gut für dünnes Kupferblech wie für Holz. Eine ähnliche Amateurtradition ist für Niederlande oder Belgien hier nicht angetroffen worden. Auch die Formensprache weist in diese Richtung: Die durchgehende Peitschenlinienführung passt stärker zum deutschen und französisch-belgischen Jugendstil als zu dem geometrischeren niederländischen Nieuwe Kunst-Stil. Niederlande und Belgien fallen daher eher weg als Deutschland, ohne dass dies ohne Markenzeichen mehr als eine Wahrscheinlichkeit wäre.
Sie können mir oben folgen, indem Sie meine Seite bookmarken und daneben auf Folgen (Herz) klicken, neben 'DECADERS Gallery'.
Der Verkäufer stellt sich vor
Deutschland • roter Kupfer-Drahtgitter- bzw. Offengitter-Objekt, vermutlich Zier- bzw. Pfeifenhalter • Stilisiertes Blütenmedaillon mit Peitschenlinien • ca. 1900–1910
Objektbeschreibung:
Langgestreckt, symmetrisch offengearbeitetes Ziergitter aus rotem Kupfer, mit breiter ausbreitender, gewölbter Oberkante und zwei nach innen krullenden Kringeln, die die Basis bilden. Zentral in der Oberkante ein kreisförmiges Feld mit einer stilisierten offenen Blüte auf einem Stiel mit zwei Seitenblättern, mit eingelassenen Nervenlinien im Blatt- und Blütenwerk; das Medaillon wird beidseits durch ein kleineres Kreis-Motiv und spiegelbildliche S‑Ranken mit kleinen dreiblättrigen Blütenformen wiederholt. Unter dieser Zierleiste verläuft eine gerade Schiene über die gesamte Länge mit einer regelmäßigen Folge halbrundförmiger Aussparungen. Die Rückseite zeigt das Spiegelbild des Musters, ohne separate Befestigungsmittel auf den gezeigten Flächen. Kein Fabrikzeichen, Signatur oder Etikett vorhanden.
Innenraumempfehlung und Präsenz:
Die offene Silhouette mit ihrer gebogenen, unregelmäßigen Kontur entspricht dem, was Innenarchitekten bis 2026 am häufigsten als gefragte Form bezeichnen, und das Blütenmedaillon fügt eine weichere, organische Note hinzu. Gegen eine helle Wand ergibt das Regal ein grafisches Schattenspiel, da das Licht durch das Säge- bzw. Offnungsbild fällt.
Spezifikationen:
Material: rotes Kupfer, offengearbeitetes Blech
Maße: h 12 x b 28,5 x t 3,5 cm
Gewicht: 287 g
Provenienz:
Private Sammlung, Westeuropa.
Zustand:
Gut. Die Oberfläche zeigt eine gleichmäßige, dunkle rotn-braune Patina, wie sie bei Kupfer dieses Alters üblich ist und kein Mangel. An den gezeigten Ecken und Flächen sind keine Brüche, Risse oder fehlenden Teile im ausgeschnittenen Muster erkennbar. Bei Sichtprüfung bei Tageslicht ist keine Restaurierung feststellbar; ohne UV-Aufnahme lässt sich dazu nichts weiter sagen. Das schmälert nicht den dekorativen Wert dieses besonderen Kunstobjekts; es trägt auch zum Charakter bei. Siehe Abbildungen.
Versand:
Der Gegenstand wird außerordentlich professionell und mit größter Sorgfalt verpackt, mit hochwertigem Dämpfungsmaterial, um einen sicheren Versand zu gewährleisten. Wir versenden immer mit einem besonders sicheren Track und Trace-Service. Beachten Sie unbedingt das Feedback früher zufriedener Käufer.
Referenzen und Quellen:
Die offengelegte Bohrarbeit in dünnem Kupferblech weist auf handwerkliches Feilenschnittwerk hin, neben den bekannteren geformten und geprägten Techniken. Das erklärt sowohl das fehlende Fabrikzeichen als auch die Präzision der Linienführung: Handarbeit, nicht als Serienprodukt nachweisbar. Die Reihe halbrundförmiger Aussparungen ist das funktionale Merkmal, auf dem die Einstufung als Pfeifenhalter beruht; vergleichbare kupferne Pfeifenhalter aus derselben Periode sind anderswo dokumentiert, darunter ein signiertes französisches Exemplar und englische Arts-and-Crafts-Ausführungen in gehämmertem Kupfer, was die Typologie bestätigt ohne Zuordnung zu eine der beiden Quellen.
Eine Zuordnung zu Hersteller oder Werk wird nicht vorgenommen: Kein Markenzeichen, kein identisches Exemplar zum Nebenlegen. Gedrehtes oder gegossenes Kupferwerk scheidet aus: kein Hammerabdruck oder Relief, sondern eine flache, ausgeschnittene Silhouette. Fabriksbemalt geprägtes Dekor, wie bei seriemäßigen Messing-Cachepots aus derselben Periode, scheidet ebenfalls aus, da geprägtes Werk auf der Rückseite den Spiegelbild des Dekors in Relieff zeigt, während hier nur das ausgeschnittene Linienspiel sichtbar ist.
Das Herkunftsland ist nicht eindeutig feststellbar, aber zwei Merkmale deuten auf Deutschland hin. Laubsägearbeiten nach gedruckten Jugendstil-Patronen waren um 1900 eine dokumentierte Hobbytradition mit eigenem Musterverlag, besonders in deutschsprachigen Ländern; die Technik eignet sich ebenso gut für dünnes Kupferblech wie für Holz. Eine ähnliche Amateurtradition ist für Niederlande oder Belgien hier nicht angetroffen worden. Auch die Formensprache weist in diese Richtung: Die durchgehende Peitschenlinienführung passt stärker zum deutschen und französisch-belgischen Jugendstil als zu dem geometrischeren niederländischen Nieuwe Kunst-Stil. Niederlande und Belgien fallen daher eher weg als Deutschland, ohne dass dies ohne Markenzeichen mehr als eine Wahrscheinlichkeit wäre.
Sie können mir oben folgen, indem Sie meine Seite bookmarken und daneben auf Folgen (Herz) klicken, neben 'DECADERS Gallery'.

